Heilung durch Verletzlichkeit mit Turiya Hanover

Show notes

Wenn dein Herz gebrochen ist, öffne es weiter. Genau dort beginnt wahre Heilung.

⚠️ Triggerwarnung: In dieser Podcastfolge sprechen wir über Missbrauch, Dissoziation und Trauma.

In dieser tief transformierenden Podcastfolge spreche ich mit der spirituellen Lehrerin Turiya Hanover, Mitbegründerin des Path of Love, über die große Kunst, das Herz wieder zu öffnen, selbst nach Schmerz, Scham und inneren Wunden.

Wir sprechen über den Weg aus der Dissoziation zurück in den Körper, über Scham, Schuld und Weiblichkeit und über die Liebe, die bleibt, auch wenn alles andere vergeht.

In dieser Podcastfolge erfährst du …

✨ Wie du beginnst, dich sicher genug zu fühlen, um wieder zu spüren

✨ Warum Heilung nur durch Verletzlichkeit, nicht durch Kontrolle geschieht

✨ Was Scham wirklich ist und wie du sie in Verbindung verwandelst

✨ Wie du über den Körper wieder ins Hier und Jetzt kommst

✨ Warum Liebe größer ist als Schmerz, Schuld oder Tod

Kapitel 00:00 Intro 3:13 Warum wir unser Herz verschließen 05:00 Was der Path of Love bedeutet 10:03 Kindheitswunden & bedingte Liebe 12:10 Verletzlichkeit macht dich liebenswert 14:55 Scham – der Boden unter deinen Füßen 19:02 Dissoziation & der Weg zurück in den Körper 28:27 Licht und Dunkelheit gehören zusammen 31:35 Schattenarbeit & Selbstannahme 40:21 Vergebung & innere Freiheit 43:26 Trauma über den Körper lösen 58:28 Was bleibt, wenn der Körper vergeht – die Liebe 56:25 Weiblichkeit & göttliche Präsenz 1:00:20 Triggerwarning - Sexualität als Urkraft des Lebens 1:15:44 Mut, dich selbst zu fühlen 1:20:02 Mit Mitgefühl durchs Leben gehen 1:32:29 Abschluss & Weisheiten von Turiya

Teile deine Gedanken zu dieser Folge so gerne – ich freue mich, von dir zu lesen.

Wenn dich dieses Gespräch berührt hat, teile es mit einem Menschen, der gerade Heilung in seinem Herzen braucht.

In Liebe Deine Laura

Links zur Folge 👉 Mehr über Turiya Hanover & Path of Love 👉 Turiya bei Instagram: @turiyahanover 👉 happy, holy & confident Masterclass – 10 Jahre Wissen in 3 Stunden, Pay what you want 👉 10 Jahre happy, holy & confident Event – 11. April 2026, Olympiahalle München: Jetzt Ticket sichern! 👉 Community Frage einreichen 👉 Folge mir auf Instagram: @lauramalinaseiler

⚠️ Triggerwarnung: Wenn diese Themen für dich belastend sein könnten, höre die Folge bitte nur, wenn du dich sicher und stabil fühlst oder gemeinsam mit jemandem, dem du vertraust.

💜 Wenn du selbst betroffen bist oder Hilfe suchst: Du bist nicht allein. Es gibt Menschen und Organisationen, die dich unterstützen – anonym, kostenlos und mit offenem Herzen: – Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ (24h, anonym & kostenlos): 116 016

Show transcript

00:00:00: Unser Herz bricht so viele Male.

00:00:02: Viel.

00:00:02: viele Leute machen einfach die Tür zu, dann sagen einfach, nein, das ist mir so viel, nicht noch mal, das kann ich nicht.

00:00:08: Ich hab dich ja das erste Mal erlebt beim Path of Love.

00:00:12: Der Path of Love.

00:00:14: Er war wie so eine Art Abschluss

00:00:16: von

00:00:16: Gefühl den letzten vier, fünf Jahren in meinem Leben, wo so viel passiert ist.

00:00:20: Viele Menschen haben nie das Gefühl gehabt, als Kind unterstützt zu sein.

00:00:25: Die Familie war nur Bedingung.

00:00:28: Ich lebe dich, wenn du gut bist, nett bist, freundlich bist.

00:00:32: Und nur wenn wir beschützt sind, fangen wir an zu fühlen.

00:00:35: Sonst fühlen wir nicht.

00:00:36: Manchmal ist es bei Kindern, dass die einen Schutzengel haben, weil Kinder sind ja noch so in Kontakt mit so vielen Sachen, die wir später dann alle vergessen

00:00:45: haben.

00:00:45: Dieses sich zu zeigen mit all dem, wo du

00:00:49: denkst,

00:00:49: dass es dich nicht liebenswert macht, macht dich so unglaublich liebenswert.

00:00:53: Wie kann man im Alltag vielleicht auch unserem Körper helfen, mit kleinen Dingen Trauma so Schritt für Schritt so ein bisschen zu lösen, was da einfach energetisch festhängt?

00:01:04: Triggerwarnung.

00:01:05: Wir sprechen in dieser Folge über Missbrauch und traumatische Übergriffe.

00:01:10: Wenn diese Themen für dich belastend sein könnten, höre die Folge bitte nur, wenn du dich sicher und stabil fühlst oder gemeinsam mit jemandem, dem du vertraust.

00:01:20: Alle Hinweise und Hilfe findest du in den Shownotes.

00:01:39: Das ist dein

00:01:40: Intro

00:01:40: hier.

00:01:43: Ich freue mich so, dass du da bist und wir heute hier ganz viel Zeit miteinander verbringen können und wir eintauchen können in deine Welt in die Art und Weise, wie du die Welt siehst und bin einfach so gespannt, wo es uns tatsächlich heute hinträgt.

00:02:01: Erst mal herzlich willkommen.

00:02:02: So schön, dass du da bist.

00:02:04: Du, vielen, vielen Dank.

00:02:05: Ich fühle mich hier sehr willkommen und habe die Zeit hier auch total genossen und schätze das, was du hier kreiert hast total und auch dich und auch wie du das machst und deine Großzügigkeit und deine Weite.

00:02:22: Also das inspiriert mich.

00:02:24: Das ist einfach wie, ja genau, das ist genau so.

00:02:31: Es hat einfach Space und Generosity.

00:02:34: Das ist so für mich Rostwirkigkeit.

00:02:37: Danke schön.

00:02:38: Das ist das Wort, was mir zu dir einfällt unter anderem.

00:02:41: Natürlich viele andere Sachen.

00:02:44: Hände, dass wir gerne lernen.

00:02:46: Ich finde,

00:02:47: wir können jetzt einfach hier sitzen und

00:02:49: genau so weitermachen.

00:02:51: Wir

00:02:51: haben zwei Stunden.

00:02:53: Und ich gehe dann ganz beflügelt hier raus.

00:02:57: Zwischendurch eine Tasse Matcher und dann geht es ganz wieder so weiter.

00:03:06: Oh, so schön.

00:03:07: Und ich glaube, das war auch ... Also, für mich gibt es wenig Menschen, denen ich begegne.

00:03:13: Und wo ich sofort einfach das Gefühl hab, oh mein Gott, das ist so ... Ich wär am liebsten den ganzen Tag unter deinem Flügel.

00:03:21: Ich werd gerne hier und will zu neben dir herlaufen.

00:03:27: Von dir lernen und mit dir sein.

00:03:31: Ich hab dich ja das erste mal erlebt gesehen jetzt tatsächlich im Mai.

00:03:37: Beim Path of Love.

00:03:38: Ich hab ja hier im Podcast auch schon ganz viel darüber erzählt und hab auch erzählt, dass du kommen wirst und wir hier ganz viel darüber sprechen können, wo ich mich wahnsinnig drauf freue, weil der Path of Love für mich nochmal wie so eine Art.

00:03:52: Er war wie so eine Art Abschluss von.

00:03:55: Gefühlt den letzten vier fünf Jahren in meinem Leben, wo so viel passiert ist und.

00:04:00: so viel aufgewirbelt wurde und bewegt wurde und ich hatte so das Gefühl beim Pass das war dann noch mal so ein, wie so, es hat so, es ist so reingeklickt und ich habe mich danach so interessanterweise auf der einen Seite so verletzlich gefühlt, aber in dieser Verletzlichkeit so unverletzlich, also das ist ja das spannende, ich habe mich so sicher in der Verletzlichkeit gefühlt.

00:04:28: Und dafür danke, weil ich glaube, dass das was war, was irgendwie noch kommen durfte in meinem Leben und was sich für mich jetzt nochmal ganz ganz anders vollständig in mir anfühlt.

00:04:41: Und vielleicht fangen wir damit auch einmal an.

00:04:43: Ich habe es dir vorhin in der Küche schon so ein bisschen erzählt, dass für mich war der Past of Love oder wenn ich das so versuchen würde zu beschreiben.

00:04:55: glaube ich das größte Geschenk, was es einem geben kann, wenn man sich dafür öffnet, ist alles abzunehmen, von dem wir denken, dass wir es halten müssen, tragen, weil wenn wir es zeigen würden, dass wir dann verletzt werden oder weggestoßen werden oder verurteilt werden.

00:05:19: Was würdest du sagen, ist für dich die Kraft vom Path of Love?

00:05:25: Du meinst, du warst das jetzt seit was, vierzig Jahren?

00:05:27: Wie lange?

00:05:27: Dreißig?

00:05:28: Dreißig.

00:05:31: Was bedeutet der Path of Love für dich?

00:05:34: Ja, es ist wirklich so, den Mut haben, seinen Weg wirklich zu gehen mit all dem, was da auf uns zukommt.

00:05:45: Und natürlich sind da viele Verletzungen da, die wir alle haben.

00:05:52: Nicht nur ich, nicht nur du, alle Menschen.

00:05:56: Unser Herz bricht so viele Male hin.

00:05:59: Und viele, viele Leute machen einfach die Tür zu.

00:06:03: Und sagen einfach, nein, das ist mir so viel, nicht nochmal.

00:06:07: Das kann ich nicht.

00:06:08: Und wir werden dann kleiner und mehr urteilen.

00:06:14: Schärfe und Cutting abschneidend.

00:06:17: Und Puzzle Fluff ist so eine Einladung, wirklich dein Herz aufzumachen mit all dem, was da so passiert ist im Leben.

00:06:25: Und da wirklich damit dazusehen und das zu fühlen.

00:06:29: Wir haben natürlich Angst davor zu fühlen.

00:06:34: weil wir als Kinder so verletzt worden sind, dass wir uns einfach teilweise so viel Trauma hatten, dass wir der einzige Weg, weil sich aus dem Körper raus zu begeben und in einer anderen Welt zu leben.

00:06:46: Wir dissozieren, wir sind nicht mehr hier, wir eisen innerlich ein.

00:06:53: Die Arbeit von Path of Love ist wirklich so eine Einladung, dass du dich sicher fühlst.

00:07:00: dass du einen sicheren Raum hast, wo keiner auf dich draufspringt, dass du deinen Raum hast, dich auszudrücken und dann die Wärme hast, dass du langsam, langsam diese ganzen Teile, die bei uns erfroren sind, oft aus der Kindheit, die einfach erfroren sind, dass die dann wieder warm werden können, dann können die schmelzen, dann fängt die Verletzbarkeit natürlich an, dann kommen die Tränen, dann kommt die Wut, aber wir fangen wieder an zu fühlen.

00:07:30: Würdest du sagen, dass es für dich so die Magie des Path of Love, du hast ja diese Perspektive, du siehst wie die Menschen reinkommen, an den Tag null quasi eins und wie sie an Tag sieben gehen.

00:07:46: Also du siehst ja der Full Spectrum.

00:07:51: Würdest du sagen, dass was sichtbar ist, dass das Herz, dieses vereiste Herz.

00:07:59: so nach und nach Schritt für Schritt, Tag für Tag ein bisschen weiter aufgeht.

00:08:04: Das ist ein Aspekt davon.

00:08:05: Der andere Aspekt davon ist, dass wir wirklich in kleinen Gruppen arbeiten und dass du lernst, dass du nicht der Einzigste bist, der diesen tiefen Schmerz erlebt hat oder das Trauma oder manche Geschichten sind ja wirklich so unendlich grauenhaft.

00:08:24: Aber es ist gehalten in der Gruppe von Menschen und ich bin nicht allein.

00:08:28: obwohl wir ja so allein sind.

00:08:31: Mit dem, was wir tragen.

00:08:32: Ja, wir sind getragen bei meiner Ehrlichkeit und mich trauen, mich damit zu zeigen.

00:08:39: All das, was man natürlich in der Kindheit nicht durfte.

00:08:42: Es war ja ja sei gut, sei nett, sei lieb, sei freundlich, funktioniere in der Schule, macht gute Noten.

00:08:50: So ging das immer und dann konnte man nur so ein bisschen da sein und dann plötzlich Da ist ja viel mehr von mir da.

00:08:58: Ich bin ja ein Mensch, nenne ich das immer.

00:09:01: Wir lernen, ein Mensch zu sein und mit all den Facetten, die dabei sind.

00:09:07: Aber dieses Gehalten werden in der Gruppe ist so, so wichtig, weil als Kinder sind wir dann in die Isolation gegangen.

00:09:14: Und das war der eisigste Weg daraus zu kommen, war sich zu isolieren.

00:09:18: Und so fühlen wir uns dann oft innen drin, isoliert.

00:09:22: Und das ist ja auch das, was heute passiert.

00:09:24: Auf der einen Seite haben wir Social Media und TikTok und ich weiß nicht was alles.

00:09:29: Aber innen drin sind so viele Leute so isoliert, einsam.

00:09:35: Aber eigentlich das, was wirklich da ist, kannst du nicht zeigen.

00:09:40: Da hast du Angst, dass der andere dann geht oder dich nicht mag oder wie früher halt.

00:09:46: Und die Gruppe, es braucht die Gruppe, um aus dieser Isolation rauszukommen.

00:09:52: Wir brauchen das Gefühl, ich werde gesehen.

00:09:55: Weißt du, dass die Leute da, die sehen mich nicht so, wie ich sein sollte, sondern wie ich eben mit all meinen, was immer, Verletztheit und all meinen Ärger und Wut und Outrage, was immer da ist.

00:10:12: Ganz, ganz wichtig, das ist eine Gruppe.

00:10:17: Wir arbeiten miteinander.

00:10:19: Viele Menschen haben nie das Gefühl gehabt, als Kind unterstützt zu sein.

00:10:25: Die Familie war nur Bedingung.

00:10:28: Ich lebe dich, wenn du gut bist, nett bist, freundlich bist.

00:10:32: Du weißt ja, ein guter Junge, der ganzes kam.

00:10:36: Aber nicht, ich lebe nicht dich.

00:10:40: mit all dem, was du bist, deiner Lebendigkeit, deiner Angst, deiner Wut, deiner Verletzbarkeit, dein Tränen.

00:10:51: Und das schafft diesen Raum.

00:10:53: Und das ist wie eine Magie im Pratapula.

00:10:55: Wir haben da einfach diesen Prozess kreiert.

00:10:58: Und das funktioniert total.

00:11:02: Das ist dieses Gehalten sein und gesehen werden.

00:11:05: Und trotzdem darf ich selber sein.

00:11:07: Und ich muss mich nicht verstecken.

00:11:10: Und ich habe den Raum auch als sehr, wie gestern noch mal drüber nachgedacht, auch deine Präsenz oder auch von Raphia.

00:11:17: Ihr wart so bewertungsfrei.

00:11:19: You just witness.

00:11:20: Also, ne?

00:11:21: Ihr seid da und ihr haltet den Raum und auch die Facilitator, aber es gibt nie, egal was erzählt wird, egal was gesagt wird, es gibt nie irgendwie das Gefühl von, ah, okay, das ist jetzt aber krass.

00:11:36: So, ne?

00:11:37: Sondern es ist immer alles okay.

00:11:39: So, you're welcome with it.

00:11:41: Du bist auch damit willkommen.

00:11:44: Und das fand ich sehr bemerkenswert.

00:11:48: Und auch, was ich so wahnsinnig fand, ist, dass jeder, der dann nach vorne, also in den Gruppen, jeder, der teilt, der etwas erzählt, wie du gesagt hast, wie jeder Mensch einfach so viel mit sich trägt.

00:12:05: Und du weißt das einfach gar nicht.

00:12:07: Du siehst nur diesen Menschen.

00:12:08: Du siehst die Hülle.

00:12:10: Du siehst, wie dieser Mensch sich gibt, vielleicht in dem ersten Moment.

00:12:14: Und du denkst, wow, ist so ein tolles Leben haben dieser Mensch.

00:12:19: Und dann fängt der Mensch an zu erzählen und du stellst fest.

00:12:24: Und dann passiert ja die Magie.

00:12:25: Und das fand ich so unglaublich.

00:12:28: Und ich glaube, das ist was, was man erfahren darf, weil es so schwierig ist, es kognitiv zu begreifen, weil es fast wie so ein... weil es so paradox ist, gefühlt, dass dieses sich zu zeigen mit all dem, wo du denkst, dass es dich nicht liebenswert macht, dich damit zu zeigen, macht dich so unglaublich liebenswert.

00:12:48: Also nicht, dass man, umso mehr sich jemand öffnet, umso mehr jemand da in diese Verletzlichkeit geht und wirklich sich zeigt, umso mehr passiert was im Herzen, wo man einfach denkt, oh mein Gott, ich will dich einfach nur in Arm nehmen und ich will einfach nur ... mit dir in Verbindung sein, weil es so wahnsinnig verbindend ist.

00:13:07: Und das ist, glaube ich, eines dieser großen Herausforderungen, die wir haben, gerade auch in der Zeit, in der wir leben, dass wir alle so darauf bedacht sind, wie wir im Außen möglichst perfekt wirken und alle dabei im Inneren so vereinsamen, weil das, was uns eigentlich verbinden würde, nicht geteilt wird.

00:13:33: Und da, das war schon schön im Path of Love, da diese Erfahrung zu machen.

00:13:38: Und sich darin, was ich vorhin meinte, darin für sich so eine Sicherheit zu finden in der eigenen Verletzlichkeit.

00:13:45: Und die ist bis jetzt auch nicht mehr weggegangen bei mir zum Gedeck.

00:13:48: Also, dass ich wirklich schon für mich spüre, wie ich in all meinen Beziehungen so viel, noch mal so viel ehrlicher, so viel authentischer und so viel behaftiger bin.

00:14:02: um eben nicht mehr, damit nicht mehr nur disgeliebt wird, was dann passt, sondern alles an einem im Idealfall.

00:14:13: Wenn nicht, ist es dann auch okay.

00:14:17: Danach sehen wir uns natürlich so unendlich.

00:14:21: Das ist ja, wir sagen immer, weißt du, your longing will take you home.

00:14:26: Deine Sehnsucht wird dich dahin nach Hause bringen, wo du in dir selber zu Hause bist.

00:14:33: Und wir wollen die Leute nicht in eine bestimmte Richtung schicken, sondern the longing will take you home.

00:14:40: Wenn diese Sehnsucht in dir brennt, die wird dich zu dir selber nach Hause finden.

00:14:46: Und das ist ganz wichtig, weil jedem einzelnen helfen wir, damit in Verbindung zu kommen und dann welchen Weg der damit geht.

00:14:55: Der eine wird dann heiraten, der andere geht vielleicht in ein Kloster.

00:15:01: Der andere macht das ganz anders.

00:15:03: Aber es geht nicht darum, zu bestimmen, wo die hingehen, sondern wir haben alle in uns diese Sehnsucht.

00:15:12: Das kennen wir alle.

00:15:14: Ein ganz großes Thema in deiner Arbeit generell ist ja auch das Thema, wie geht man mit Charme um, mit Schuld um.

00:15:23: Für alle, die gerade zuhören und die denken, ich würde ... eigentlich gerne zum path of love gehen oder nicht.

00:15:30: Ich würde mich so gerne mal öffnen, aber ich schäme mich irgendwie so und ich hab das Gefühl, das blockiert, das schnürt mir so eine Scham, das schnürt einem ja den Hals zu.

00:15:39: und obwohl du willst, du kannst nicht oder du denkst, du kannst nicht.

00:15:44: Was würdest du sagen, sind die ersten Schritte, um mit der eigenen Scham, oder die eigene Scham besser annehmen zu können.

00:15:54: und damit arbeiten zu können und für sich selber so ein bisschen mehr Raum wieder zu kreieren, vielleicht neue und anders wählen zu können, wie man sich selber wahrnimmt, aber dann eben auch natürlich die äußere Welt.

00:16:07: Ja, Scham ist so, einfach um das zu verstehen, Scham ist dieses Kinder, wenn irgendetwas passiert, Kinder denken ja immer, als erstes ist es meine Schuld.

00:16:17: Das was Kinder machen, die lieben ihre Eltern und dann wirst du bestraft oder du darfst dies nicht oder jenes nicht oder der Vater ist halt was auch im Alkoholiker und rastet aus.

00:16:28: Du denkst sofort, ich habe was falsch gemacht, sonst wäre es nicht so.

00:16:32: Das machen Kinder natürlich aus ihrer Liebe heraus und in dem entsteht dann oft, nehmen Kinder was auf, was eigentlich mit ihnen nicht wirklich ihr eigenes ist.

00:16:44: Und da kommt dieses Gefühl von Scham rein.

00:16:46: Und Scham ist wie so, es wird der Boden unter den Füßen weggezogen.

00:16:51: Du weißt überhaupt nicht mehr, wer du bist oder was du bist.

00:16:55: Es ist wie so eine Schockstarre einfach.

00:16:59: Das ist wie so.

00:17:03: Und in dem hast du keinen Boden unter den Füßen.

00:17:09: Schämen ist ganz, ganz schwer, damit auch klarzukommen oder damit innerlich auch klarzukommen.

00:17:16: Und was mir immer hilft, ist immer wieder zurück in den Körper gehen.

00:17:23: Laufen, laufen, laufen, in die Beine bringen oder einen Raum finden, in dem du dich, in dem du ankommen kannst.

00:17:33: im Wald spazieren gehen, einen Baum, Hallo zu einem Baum sagen, die die Vögel anschauen, wie sie morgens singen, oder ein Buch lesen, was dir was gibt, oder einen Freund anrufen, den du magst, wenn du kannst.

00:17:48: Oft sind wir so isoliert da, einfach einen Freund anrufen und sagen, du, ich hänge gerade furchtbar drin, können wir mal miteinander einen Tasse Kaffee trinken, jemand, der wirklich da ist.

00:18:00: Aber aus dem Raum irgendeiner Art von Kontakt machen, ist ganz, ganz wichtig.

00:18:05: Und auch verstehen, du hast keinen Boden unter den Füßen.

00:18:10: Das ist ganz schwer auszuhalten.

00:18:12: Und da braucht es dann natürlich eine Umgebung wie Path of Love oder auch jemand anderes, der wirklich da ist, der dich in dem hält.

00:18:24: Weil wir verlieren uns dann oft in der Scham.

00:18:29: Kein Boden, so ist das Gefühl.

00:18:31: Ich habe kein Boden und dann füße ich alles meine Schuld.

00:18:34: Ich bin jetzt nicht wert.

00:18:37: Wir gehen darunter, aber wenn du das mal verstehst und dann siehst, ah ja, genau, so fühlt sich das an.

00:18:42: und wenn das kommt und dann gucken, wie geht es auch wieder?

00:18:46: Was passiert, wenn es weggeht?

00:18:47: Und dann schauen, ah ja, das geht weg, wenn ich in der Küche stehe und koche für meine Kinder und was ganz Schönes mache.

00:18:54: und plötzlich bin ich wieder da.

00:18:59: Ja, als Mensch, als Mutter, als Leben da oder wie auch immer.

00:19:04: Kann man dieses Gefühl der Scham für sich transformieren?

00:19:07: Ja, auf jeden Fall.

00:19:09: Es ist Teil vom Trauma.

00:19:10: Es ist Teil, dass ja unsere Aufgabe das Trauma zu transformieren.

00:19:15: Ich meine, das sehe ich als meine Aufgabe an.

00:19:19: Überhaupt zu sehen, überhaupt zu verstehen.

00:19:22: Ich bin dissoziert, ich bin nicht da.

00:19:24: Die meisten Leute sehen das gar nicht, sondern ich bin nicht da und dann werden wir Automatisch.

00:19:30: Wir machen dann alles.

00:19:33: Aber du bist überhaupt nicht da.

00:19:36: Und dieses

00:19:36: Nicht-Dah-Sein ist ja das Normal.

00:19:39: Deswegen merkst du gar nicht, dass du dissoziiert bist.

00:19:41: Du weißt ja gar nicht, wie es ist, im Körper zu sein.

00:19:44: Genau.

00:19:45: Ganz

00:19:45: genau.

00:19:47: Und da wirklich überhaupt erst mal zu sehen, was das für ein immenses Leiden ist, wenn man nicht da ist.

00:19:54: Weißt du?

00:19:56: Ich bin nicht da und das projiziere ich dann auf meinen Mann drauf und auf die Kinder und auf die Lehrer und wer auch immer in meinem Leben.

00:20:02: Ich denke dann, die sind auch alle nicht da.

00:20:04: Natürlich, weil ich bin nicht da.

00:20:07: Und wir werden dann automatisch, wir machen dann einfach Sachen und am Ende vom Tag sagst du, was war heute eigentlich los?

00:20:13: Keine Ahnung.

00:20:15: Der Tag ist so vorbei gegangen.

00:20:18: Man weiß das dann gar nicht mehr.

00:20:19: Und dann weißt du, ich bin nicht da.

00:20:21: Ich bin nicht wirklich hier.

00:20:22: Und dann kann man anfangen und sagen, okay, und was bringt mich hier?

00:20:27: Das bringt

00:20:28: mich wieder rein.

00:20:29: Was ist ein Raum, der für mich relativ sicher ist, wo ich das Gefühl habe, ich kann ausatmen und ich kann hier sein.

00:20:39: Es ist oft Natur, Kontakt mit Tieren.

00:20:45: Viele Menschen wären gut, wenn sie ein Hund hätten oder eine Katze oder wie nein.

00:20:50: Süßer Hund hier aus der Türkei.

00:20:53: Meine Maus.

00:20:54: einfach Kontakt haben mit etwas, was in sich selber natürlich ist.

00:21:01: Am Meer sitzen.

00:21:03: Natur ist ein wunderbares Heilmittel für so viele Sachen.

00:21:08: Aber das Allerste ist, das überhaupt zu sehen.

00:21:13: Für jemand, der jetzt gerade zuhört und ... Spürt irgendwie geht da was in Resonanz und denkt so.

00:21:23: Wow.

00:21:25: Maybe me.

00:21:30: Wie gibt es, wie kann man für sich selber ganz konkret vielleicht überprüfen, bin ich dissoziiert, bin ich raus aus meinem Körper, bin ich nicht verbunden.

00:21:43: Also weiß was ich meine, wie kann jemand, weil es ist ja wirklich erst mal dieses überhaupt aus dem... Default Mode, in dem man ist, der ja das eigene Normal ist.

00:21:54: Was sind die Treppenstufen, die man vielleicht erst mal wieder runtergehen kann, um hochzugucken und zu denken, oh wow, das ist wo ich die ganze Zeit bin, obwohl eigentlich mein Körper hier ist.

00:22:06: Was sind wirklich die ersten Schritte, um da in die Wahrnehmung zu kommen, der eigenen Dissoziation?

00:22:12: Meistens atmet man nicht wirklich tief, sondern es ist dann einfach so ... weniger Atem.

00:22:19: Man hält das ganze System auf Sparmodus.

00:22:25: Ich kann mir jetzt hier gerade einigermaßen überleben.

00:22:28: Sparmodus.

00:22:31: Und man wird dann auch oft sehr judgmental verurteilt.

00:22:37: Ich kreiere da draußen das, was ich innerlich nicht angucken möchte natürlich.

00:22:41: Kannst du da einmal ein bisschen stärker drauf eingehen?

00:22:46: Kann ich natürlich auch gut.

00:22:49: Du bist da nicht hier und dann denke ich, ja, hier ist niemand hier.

00:22:55: Mein Boyfriend ist auch nicht hier oder meine Freundin oder meine Kinder oder meine Familie.

00:22:59: Wir projizieren dann heftig nach draußen.

00:23:02: Das, was in uns nicht wirklich sein darf.

00:23:06: Und so kreieren wir dann eine Welt von Feindbild.

00:23:13: Es kommt immer ein Her mit starken Judgments.

00:23:16: Manchmal ist der Mind dann so aktiv, das geht dann wie so ein Maschinengand.

00:23:24: Und dann ist man voll drin und man weiß auch gar nicht nachts, wie man das Ding stoppen soll.

00:23:28: Das ist dann einfach der ist, die ist, das ist.

00:23:32: Die Welt geht unter.

00:23:34: Ja, demnächst stehen die, was auch immer vor der Tür und der Weltkrieg kommt und das hörst du dann und dann liest du das in der Zeit und alle sagen das auch, alle Klimaforscher sagen, dann suchst du dir natürlich Beweis dafür.

00:23:47: Dann wird es immer schlimmer.

00:23:49: Du bist immer weniger mit dir verbunden und immer mehr verbunden mit dieser Äußeren, mit den Urteilen, mit der Panik.

00:24:02: Lass uns da voll gerne ein bisschen tiefer einsteigen, weil ich glaube, das ist meiner Meinung nach einer der größten Schlüssel in die innere Freiheit, bewusst zu werden über die eigenen Projektion.

00:24:17: Gleichzeitig natürlich ultra schwierig, weil die Projektion ja auch wieder unbewusst stattfindet und genau wie du sagst, sie findet ja statt, weil wir das was eigentlich im Inneren angeguckt werden wollen würde, nicht angucken wollen und deswegen packen wir es nach draußen in jemand anderen und sind ja fein.

00:24:33: So, wir sind ja fein.

00:24:34: Das Problem ist ja draußen.

00:24:40: Was würdest du sagen, wie jemand da mehr in Kontakt kommen kann mit... Also, wir waren ja gerade bei der Dissoziation, da überhaupt erst mal über den Atem wahrzunehmen, okay, ich bin nicht wirklich präsent, ich bin nicht wirklich da, ich bin die ganze Zeit mein Mind, mein Verstand ist am... koordinieren und am, wie sagt man, so ein kleiner Befehlshaber ja einfach, der die ganze Zeit sagt, gut, schlecht, gut, schlecht, gut, schlecht.

00:25:08: Und darüber erst mal in die Wahrnehmung zu kommen, gibt einem ja schon mal diese erste Meta-Ebene, die es ja braucht.

00:25:14: Das ist ja plötzlich nicht mehr dieses Assoziiertsein mit dem Drama, sondern du wirst ja plötzlich kannst du von oben einmal drauf gucken.

00:25:22: Und... Wie kann jemand also am endes ist ja dann wirklich diese intensive Schattenarbeit.

00:25:29: Wie wie bekommt man es hin.

00:25:33: Zu verstehen was worum es eigentlich geht wenn wir was nach draußen projizieren?

00:25:38: also wenn wir jetzt mal ein typisches Beispiel nehmen jemand.

00:25:45: Jemand geht immer kommt immer wieder in eine Beziehung und der Partner verlässt.

00:25:50: ihn oder sie immer.

00:25:51: Nimmer.

00:25:51: Und er oder sie ist immer der, auf niemanden kann man sich verlassen.

00:25:56: Und was dann die Bewertung ist.

00:25:59: Welche Möglichkeit der inneren Reflektion gibt es da?

00:26:03: Und wie kann jemand das Schlechte dann nach außen zu projizieren?

00:26:07: Weil in der Erfahrung ist es ja leicht, es so zu bewerten.

00:26:12: Es wird dann halt nur kein neues Ergebnis bringen.

00:26:19: Also, wenn man das irgendwie so ein Kreislauf ankriegt, welche Möglichkeit gibt es da, jetzt es anders zu machen, um nicht das Gleiche immer wieder zu kreieren, sondern wie so eine Art, die Matrix einmal zu verlassen und in eine andere Matrix einzusteigen, um ein neues Ergebnis zu haben.

00:26:35: Ja, es ist natürlich sehr gut, wenn man in die andere Matrix einfach einsteigen

00:26:40: könnte.

00:26:40: Das wäre toll.

00:26:42: Wenn es da ein Ticket

00:26:44: gäbe.

00:26:46: Die Pille.

00:26:47: Und das war's dann.

00:26:49: Aber das ist natürlich ... Ich kenne das gut.

00:26:52: Ich bin auch jemand, der misstrauisch ist.

00:26:54: Aber das kommt natürlich aus einer langen Zeit her.

00:26:59: Und das Misstrauen ist, was in meinem Herzen ist.

00:27:02: Und das ist wie so eine Schutzwand, um nicht verletzt zu werden.

00:27:07: Weil das und das und das halt passiert ist in meiner Kindheit.

00:27:11: Und das Misstrauen, mit dem Misstrauen suche ich mir dann auch den entsprechenden Partner aus.

00:27:18: Und dann werde ich genau den finden, der dieses Misstrauen auch wieder hervorbringt.

00:27:25: Und wenn ich das sehen könnte und sage, ah ja, deswegen habe ich mir den oder die ausgesucht.

00:27:30: Weil der nämlich was von mir zeigt, was eigentlich in mir stattfindet.

00:27:36: Partner zeigen einem ja einfach nur was in uns selber.

00:27:41: versteckt ist oder abgegrenzt ist oder unbewusst.

00:27:45: Und deswegen ist das ja mit dem Beziehung so schwierig und so erleuchtend.

00:27:49: Wenn man da wirklich hinkommt und sagt, ach so, das ist ein Teil von mir.

00:27:55: Ich bin, das ist nicht nur der blöde Oberdepp, der weißt du, ewig fremd geht, sondern der trägt etwas, was mit irgendeiner Form mit mir zu tun hat.

00:28:07: Und da hinzugucken, das ist manchmal nicht so einfach, weil ich habe ja, ich will ja nett sein, ich will toll sein, ich bin noch jemand, der so bla bla weißte, wunderbar ist und dann plötzlich hast du da so ein Typ und denkst, oh Gott ehrlich, so bin ich auch, das kann doch nicht wahr sein.

00:28:24: Und das sind aber immer unbewusste Teile und da fängt die Arbeit an und da finde ich, wird es ja auch interessant.

00:28:29: Ich bin das, finde das total spannend auch.

00:28:32: Mein ganzes Leben war Bemüht, immer wieder zu gucken, das, was in mir unbewusst ist, auch wirklich langsam ans Licht zu führen.

00:28:41: Ich meine, wofür sind wir hier?

00:28:45: Wofür sind wir hier?

00:28:46: Ja, um Licht in die Dunkelheit zu bringen.

00:28:50: Meine Dunkelheit, die Dunkelheit unserer Freunde, die Dunkelheit, in die wir hineingeboren sind.

00:28:57: Was würdest du sagen in der Reflexion auf dein Leben?

00:29:01: Was war für dich die Dunkelheit, die du lange nicht sehen konntest und wo du durch die Reflektion im Außen in die Transformation gehen konntest und vielleicht auch erst mal im Widerstand dagegen warst?

00:29:18: Naja, ich bin ja, wie wir schon vorhin gesagt haben, ich bin ja in so einer kollektive Wunde hineingeboren.

00:29:23: Ich bin aus der Art.

00:29:23: forty geboren, nachkriegsdeutschland.

00:29:26: Meine Mutter hat mein Vater verlassen, bevor ich geboren wurde, mit meinem Bruder weg und ich bin da in so einer riesige Unstabilität hinein gewohnt worden.

00:29:38: Und diese Unstabilität, sobald ich keinen Boden unter den Füßen habe, dann geht mein Mind, geht bala, bala, bala, bala, bala, geht dann fängt an, los geht.

00:29:50: Aber durch das habe ich, das ist ja... Leiden auch.

00:29:57: Es ist ja auch suffering.

00:29:58: Es tut ja auch furchtbar weh.

00:30:00: Und dadurch habe ich aber genug Schwung gekriegt, um zu sagen, ich mache was anderes.

00:30:06: Ich will unbedingt was anderes machen.

00:30:07: Das geht so nicht.

00:30:08: So kann ich nicht leben.

00:30:09: Ich muss da für mich gucken, womit das hat das zu tun.

00:30:12: Und natürlich habe ich die Fuld.

00:30:16: meiner Eltern getragen, obwohl die direkt an dem Krieg nicht wirklich beteiligt waren, in dem Sinne, aber trotzdem du kriegst es einfach mit, unsere ganze Generation hat das mitgetragen.

00:30:26: Und es hat keiner drüber geredet in Deutschland, es wurde nicht drüber geredet.

00:30:31: Das war einfach so.

00:30:33: Deswegen ich natürlich auch heute, ich habe viele jüdische Freunde und das hat mich immer wieder bewegt.

00:30:39: deutsche jüdische Beziehung.

00:30:42: Das sind wieder zwei Teile, die zusammen passen, haben ja auch riesige philosophische, musikalische, riesige Sachen kreiert.

00:30:49: Das sind zwei Teile von einer Münze.

00:30:53: Und das hat mich dann bewegt, dass man da, weißte nicht, hängen bleibt in dem Perpetrator und Victor, der Angreifer und das Opfer.

00:31:01: Wir wollen immer das Opfer sein, aber wir sind eben auch der Angreifer auf eine Anreitungweise.

00:31:09: Weißt du so, wie du dich selber angreifst?

00:31:12: oder wenn ich in den Spiegel gucke und dann sagst du ja, war es auch immer zu alt, zu dick, zu dumm.

00:31:18: Wir gucken in den Spiegel und dann machen wir uns so fertig.

00:31:21: Wo kommt das hier?

00:31:22: Das ist der Papatrator

00:31:25: in uns selbst.

00:31:26: Ja, da ist das okay.

00:31:30: Das machen heute viele.

00:31:33: Du vergleichst dich.

00:31:34: auf Instagram mit all den anderen schönen, jungen Mädchen und dann machst du dich so fertig.

00:31:40: Unglaublich!

00:31:42: Wo kommt das her?

00:31:43: Der Puppetrainer.

00:31:44: Aber wir wollen natürlich Opfer sein.

00:31:46: Weil das Opfer ist mehr sozial, mehr anerkannt.

00:31:49: Wer will schon Täter sein?

00:31:51: Kein Mensch.

00:31:52: Würdest du sagen, dass die Auflösung, also die Synthese von Opfer, Täter, die Anerkennung des eigenen... Also auch anzuerkennen, dass wir immer auch mit Täter sind und darüber dann in was Neues gehen zu können?

00:32:08: Dass wir das mitkrieiert haben.

00:32:10: Also wir sind immer, ich sehe, dass die verhältlich nur, wenn ich beide Teile angucken kann.

00:32:16: Ich bin vielleicht kein aktiver Täter, sondern der Täter zeigt sich vielleicht in meinem scharfen Mind oder meinem verurteilenden Mind.

00:32:29: oder in dem ich sage, ja, dafür bin ich.

00:32:31: Und die sind die Feinde und wir sind die Guten.

00:32:34: Aber das ist dasselbe.

00:32:37: Und da dann wirklich hinzukommen, die Freiheit ist nur, wenn wir Licht und Dunkelbeid, wenn beides angeguckt wird.

00:32:47: Wir sind nicht nur gut, nur wir sind alles.

00:32:50: Wir

00:32:50: sind alles.

00:32:51: Wir haben so viele Qualitäten.

00:32:53: Und aus der Dunkelheit kommt dann auch die Kraft.

00:32:57: die einfach unglaublich ist, die wirklich riesig ist und eine Freude und eine Leidenschaft oder Bereitschaft hier in diesem Leben zu stehen und das zu tun, was wir hier wofür wir hier sind.

00:33:13: Ich kann mir vorstellen, dass für Menschen, die vielleicht gerade erst beginnen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, was ja schnell passiert, dass der Verstand jetzt sagt, heißt das jetzt, ich bin Schuld.

00:33:26: Ich bin Schuld an allem, weil ich bin da.

00:33:29: Eigentlich ist es in mir und vielleicht kannst du da noch mal drauf eingehen, dass es eben ja gerade nicht um die Schuld geht, sondern um das Anerkennen dessen, dass eben alles auch in uns ist und damit den Frieden zu machen.

00:33:44: Also weil ich glaube, es ist so wichtig, weil die Schuld ist ja jetzt wieder sozusagen eigentlich ins Opfer gehen und wieder nicht sozusagen in die eigene Freiheit kommen dadurch.

00:33:55: Und ich glaube, ganz viele Hängen, weißte, die bleiben dann da in so einem Loop hängen.

00:34:00: Ja, natürlich.

00:34:02: Aber wenn du dich schuldig fühlst, ich meine, für mich gibt es so, Schuld ist eins, dass ich was auf mich nehme, was mit mir wirklich nicht zu tun hat.

00:34:10: Und das andere ist, dass ich manchmal Sachen mache, die eben auch bescheuert sind.

00:34:16: Und auch als Kind hast du da irgendwas gemacht und das war dann einfach auch bescheuert.

00:34:21: Auf jeden Fall.

00:34:21: Aber wir belegen das dann mit so viel schrecklich.

00:34:27: runter machen, fertig machen und du darfst, du hast dich auf dieser Erde laufen, weil du einen dämlichen Fehler gemacht hast.

00:34:34: Wir haben keine Awareness darüber, dass das Leben heißt auch, dass man ab und an Fehler macht.

00:34:43: So lerne ich, indem ich Fehler mache.

00:34:46: Nur, ich lerne nicht darüber, wie ich perfekt bin, sondern indem ich Fehler mache und dann drüber nachdenke und hinter hingehe und sage, du, das tut mir leid, ich habe dir weh getan.

00:34:55: Das wollte ich nicht.

00:34:57: Es kam aus meiner Unbewusstheit.

00:34:59: und dann wirklich auch die Aktion, die, weißt du, die, das in der Form auch wieder dich dem stellen, die ich dann zu Hause sitze und sagen, ich bin schuld, ich bin schuld, ich bin schuld.

00:35:14: wie das in der Kirche ja oft auch so postuliert wird, aber sondern hingehens Kontakt.

00:35:20: Weißt du, ich hab dir weh getan, es tut mir leid.

00:35:25: Oder ich hab dich abgeschoben und ich weiß, es tut mir leid, dass ich dir so weh getan und sich damit stellen und dann auch sehen, wie ich dem anderen Menschen weh getan hab.

00:35:34: Weißt du?

00:35:34: Und nicht einfach nur, er ist ein Oberarsch.

00:35:41: immer wieder das Kontakt machen, sich dem stellen und dann kommen wir daraus.

00:35:48: Klar, wir sind nicht nur unschuldig, nein.

00:35:51: Wir lernen.

00:35:53: Wo ich vorgab?

00:35:54: Ich habe viel Fehler gemacht.

00:35:56: In viel Richtung.

00:35:59: Das ist passiert so.

00:36:00: Aber ich lerne dann.

00:36:02: Und wenn ich dann hinterher hingehe und das wieder repariere, weißt du und sag, okay, lass uns darüber reden.

00:36:09: Es tut mir leid.

00:36:11: Wie repariert man?

00:36:13: Indem man drüber redet und ehrlich ist.

00:36:15: Weil ich glaube, das ist tatsächlich etwas, was in unserer Gesellschaft so unter, was ist da das richtige Wort, unterentwickelt ist, tatsächlich die Fähigkeit, Beziehung reparieren zu können.

00:36:29: Wir sind ja so schnell in diesem, okay, dann ist es das nicht oder dann gehe ich weiter.

00:36:38: oder auch auf der anderen Seite in die Verantwortung zu gehen, dem Mut zu haben, sich zu entschuldigen, das anzuerkennen.

00:36:45: Also die Kunst des Repariants einer Beziehung, auch vielleicht sowohl die Beziehung zu sich selbst, damit beginnt es ja wahrscheinlich, als eben auch dann die Beziehung zu den Menschen um uns herum ist es zu sprechen.

00:37:03: Das ist ein so wichtiger Aspekt.

00:37:05: Meistens gehen wir in die Isolation.

00:37:07: Ich bin mit mir allein und mach mich fertig.

00:37:10: Du hast da was falsch gemacht und mach mich runter.

00:37:13: Aber ich gehe nicht in Kontakt.

00:37:16: Sobald wir in Kontakt gehen, sobald du zu deinem Sohn gehst und sagst, Du, was ist heute passiert?

00:37:23: Ich mit meiner Tochter darüber rede und gucke, ja, ich war vielleicht keine liebevolle Mutter.

00:37:28: Ich habe da so und so und so Sachen gemacht und das war nicht so toll.

00:37:32: Statt, ja, aber ich bin doch so toll und ich habe dir doch alles gegeben, was ich hatte.

00:37:39: Nein, ich habe alles gegeben und viele Sachen waren nicht so gut.

00:37:46: Und dann spüren, den Schmerz vom anderen spüren, den ich weh getan habe, wirklich spüren, wirklich spüren.

00:37:53: Und dann passiert Kontakt.

00:37:55: Wenn ich ehrlich bin, der andere darf ehrlich sein, der darf sagen, du, ich bin wahnsinnig wütend auf dich, weil du da und da und da und ich für mich da warst.

00:38:05: Aber im Kontakt bleiben, das ist für mich Repair, Kontakt, Kontakt.

00:38:10: Nicht weggehen und sagen, verkauft, mir ist das alles scheißegal.

00:38:14: Ich such mich jemand anders, sondern, ah, okay, okay, ich spüre dich, ich sehe dich, ich fühle dich.

00:38:24: Und ich habe viel durch dich gelernt.

00:38:27: Manche Sachen sind mir unangenehm, aber da gucke ich hin.

00:38:30: Ich bin da bereit hinzugucken.

00:38:31: Ich habe viel Sachen gelernt, die unangenehmes Learning sind.

00:38:36: Aber ich liebe es zu lernen.

00:38:40: Ich meine, wofür sind wir hier, oder?

00:38:42: Ja, absolut.

00:38:43: Nicht um perfekt zu sein, sondern ich lerne über Leben.

00:38:48: Und das Leben gibt so

00:38:49: viele

00:38:49: Möglichkeiten.

00:38:51: Das

00:38:52: Menschsein.

00:38:53: Immer wieder dieses Menschsein darf ich wirklich.

00:38:56: Und Menschsein heißt, dass alles von mir hier sein darf.

00:38:59: Aber Repair ist so wichtig in jeder Beziehung.

00:39:04: Aber meistens wollen wir abkarten, wie früher auch, abkarten.

00:39:08: Allein sein.

00:39:10: Das mit sich selbst ausmachen.

00:39:11: Und mit sich selbst ausmachen.

00:39:13: Und dann nennen wir das sogenannte Independence.

00:39:16: Ich bin ja unabhängig.

00:39:18: Ich kann alleine.

00:39:20: Ich brauche niemand.

00:39:20: Alleine ist einfach.

00:39:22: Das ist heute total idealisierte Qualität.

00:39:25: Individualität und Alleinsreihen.

00:39:27: Du sorgst um dich, du hast dein eigenes Geld, du hast deine eigene Familie.

00:39:31: Du bist independent.

00:39:33: Unabhängig nun.

00:39:35: Im Ende ist es eigentlich nur in vielen Fällen ein Effekt von Dissoziation und einfach Trennung.

00:39:43: Wir gratten einfach ab und damit bestrafen wir auch den anderen.

00:39:48: Du hast einen Konflikt mit deinem Partner und dann plötzlich ist der weg vom Fenster.

00:39:55: Wo bist du denn?

00:39:57: Hallelu?

00:39:58: Jemand zu Hause oder nicht?

00:40:00: Lauf!

00:40:02: Ich

00:40:05: gehe aber zum Fußball.

00:40:09: Oder was da immer, trinken Bier oder essen mich voll, damit ich nicht fühle.

00:40:16: Repel ist so wichtig, aber für mich ist immer wieder Kontakt machen.

00:40:20: Und aus diesem isolierten Haus, wo wir nur uns selber fertig machen.

00:40:26: Selbst Kritik haben wir so gelernt.

00:40:29: Das ist das, was wir am meisten gelernt haben.

00:40:31: Wir haben nicht gelernt, mit uns freundlich zu sein, vergeben zu sein oder auch Fehler zu machen.

00:40:40: Zum Thema Vergebung.

00:40:43: Tolles Thema.

00:40:46: Einzelne absoluten Lieblingsthemen.

00:40:47: Ich glaube, Vergebung ist tatsächlich, wenn ich, ich glaube, jeder Mensch hat ja so ein bisschen so eine karmische Liste an Themen, die wir hier abarbeiten, erlernen, transformieren dürfen.

00:40:59: Und ich glaube, in meinen Top-Three ist definitiv Vergebung.

00:41:04: Habe ich mir da in meinem Seelenvertrag mit reimer Unterstrichen reingepackt.

00:41:12: und gefühlt begegnet mir immer wieder Dinge wo dann ist und so wie lange brauchen wir diesmal um da eine neue erkenntnis gehen zu können?

00:41:26: was ich beim path of love so kraftvoll fand unter anderem war auch sehr sehr viel ja auch mit dem körper zu arbeiten und ich glaube Ich bin ja jetzt auch schon viele Jahre in dieser Welt und arbeite damit.

00:41:41: Und fand es so spannend, dass es für mich auch in den letzten, ich würde sagen, so drei, vier Jahren erst für mich so richtig ins Bewusstsein gekommen ist, wie wichtig der Körper ist in der Bearbeitung von Trauma.

00:41:57: Und wir können nur so viel mit dem Verstand.

00:42:02: uns erklären und natürlich hilft es manchmal, das große Bildern zu sehen und es auf einer theoretischen Ebene alles zu verstehen.

00:42:11: Wie ist deine Erfahrung oder was würdest du sagen, wenn man es prozentual sagen kann, wie viel braucht es den Körper, um Trauma lösen zu können und wie viel den Verstand?

00:42:25: Also es braucht sicher zu hundert Prozent den Körper.

00:42:30: Und es braucht aus sich zu hundert Prozent, dass ich verstehe, was eigentlich abgelaufen ist.

00:42:36: Weil Trauma lässt sich ja oft in diesem, wenn du im Schock bist, du weißt überhaupt nicht, was los ist.

00:42:42: Dieses Einatmen und Kopf zurück.

00:42:48: Und dann, wir atmen wenig, wir spüren uns nicht mehr, der Kopf funktioniert auch nicht mehr wirklich.

00:42:56: Und überhaupt zu verstehen, was ist da passiert?

00:42:59: Was ist da wirklich?

00:43:00: Abgelaufen.

00:43:01: Wir wollen das ja oft auch gar nicht sehen.

00:43:03: Wir wollen da gar nicht hingucken, weil das so unangenehm ist.

00:43:06: Und dann ist der Körper auch nicht da.

00:43:08: Ich glaube, in den Körper reinzugehen ist.

00:43:10: ein wunderbarer Weg, langsam aus Trauma rauszukommen.

00:43:17: Und Gott sei Dank haben wir ja auch heute in der Kultur, wo viele Leute Workouts machen und der Körper ist ja viel mehr im Mittelpunkt, als er mal vor dreißig Jahren gewesen ist.

00:43:26: Die Leute, so wie wir gesagt haben, die Leute rauchen weniger, die Leute leben gesünder.

00:43:31: Also insgesamt ist da schon

00:43:33: eine

00:43:34: Bewegung, die mehr in die Richtung geht.

00:43:36: Aber indem ich viel Sport mache, heißt das noch lange nicht, dass ich mich wirklich spüre.

00:43:41: Und das finde ich so spannend.

00:43:44: Was kann jemand tun?

00:43:47: Wie können wir im Alltag vielleicht auch unseren Körper helfen mit kleinen Dingen, Trauma so Schritt für Schritt so ein bisschen zu lösen und aus unseren Zellen wie so raus zu.

00:43:58: rauszuarbeiten, wie so eine Zellmassage, die so nach und nach, die das irgendwie so rauslöst, was da einfach energetisch festhängt an Angstenergie oder ein ...

00:44:11: Das ist so individuell zu jeder einzelnen Person.

00:44:14: Jeder hatte eine andere Medizin.

00:44:21: Und als Therapeut ist natürlich deine Aufgabe, rauszufinden, was ist deine Medizin?

00:44:27: Aber generell ist es so, ich sage immer, manche Leute kommen mit diesen wahnsinnigen Schichten an und denken, oh Gott, wow.

00:44:36: Und dann frage ich immer, was war your saving grace?

00:44:43: Was hat dir da geholfen, da durchzukommen?

00:44:46: Da ist immer etwas, sonst wären wir nicht hier.

00:44:50: Da war immer ein saving grace da.

00:44:52: Und das manchmal ist es bei Kindern, dass die einen Schutzengel haben.

00:44:56: oder einen Ally, was den Verbündeten da oben irgendwo, weil Kinder sind ja noch so in Kontakt mit so vielen Sachen, die wir später dann alle vergessen haben.

00:45:07: Oder manchmal ist es immer einen sicheren Platz finden.

00:45:12: Das ist immer für mich, was das A und O ist.

00:45:15: Wo fühlst du dich einigermaßen sicher?

00:45:19: Das ist oft, wenn du viel Trauma hast, natürlich irgendwo am Meer sein ohne Menschen, weil Menschen sind zu bedrohlich.

00:45:27: oder im Wald sein oder mit deinem Lieblingshund sein, der immer da war, egal was los war, egal wie chaotisch die Familie war, der Hund war einfach da oder die Katze oder der Vogel.

00:45:40: Aber immer nach was gucken, wo du dich verhältnismäßig sicher fühlst, ein bisschen sicher.

00:45:47: Ganz sicher ist ja auch nur mal Illusion, es gibt es ja auch nicht, die Welt ist ja auch nicht sicher, aber atmen.

00:46:02: Nur wenn ich mich sicher fühle, fange ich an mich zu entspannen.

00:46:05: Viele Leute haben das durch Musik, die hören Musik an und dann plötzlich öffnet sich ihnen eine Welt.

00:46:13: Plötzlich ist das wie eine Welt, die beyond unserem Mind ist.

00:46:18: Und plötzlich machen die da auf und haben dazu keinen Zugang zu den Göttern, zu dem Göttlichen.

00:46:28: Aber es hat immer jemand irgendetwas.

00:46:30: Nur ist halt die Kunst, das zu fühlen und dahin zu kommen.

00:46:35: Und dann, ich darf hier sein.

00:46:39: Ich darf wirklich hier sein.

00:46:41: Ich darf hier sein.

00:46:43: Ich darf in dem Körper sein.

00:46:45: Und ich fühle mich sicher.

00:46:47: Und ich glaube, es ist so wichtig, da einfach ein Bewusstsein darüber zu schaffen, dass wir... gerade im deutschsprachigen Raum ist es ja immer so, das Land der Dichter und Denker, wir sind ja sehr intellektuell unterwegs und alles mit dem Intellekt.

00:47:04: Aber zu verstehen, du wirst nur so weit kommen mit dem Intellekt und der Körper braucht eine ganz andere Betreuung, um auf einer emotionalen Ebene zu verarbeiten, was du erfahren hast.

00:47:18: und der Körper hat sich das einfach alles gemerkt.

00:47:21: Und ich glaube, da dieses Bewusstsein zu haben, war für mich eines der wichtigsten Erkenntnisse für mich auf meiner Heilungsreise.

00:47:33: Ja.

00:47:33: Der Körper erinnert sich an alles.

00:47:35: Ja.

00:47:36: Du kannst dich da wirklich auf den Körper verlassen.

00:47:39: Und wenn wir anfangen zu spüren, der Körper erinnert sich an was immer da passiert ist.

00:47:43: Man kann eigentlich dem Körper da total vertrauen.

00:47:47: Wenn man eben die Aufmerksamkeit gibt, die er gerne möchte.

00:47:51: Also der Körper hat ein unendliches Maß an Weisheit in sich und Intelligenz.

00:48:02: Also ganz toll eigentlich.

00:48:04: Wenn man dann anfängt, wirklich zu spüren und zu gehen und da zu sein, dann tun sich so viele Türen auch.

00:48:12: Die ganze Intuition hängt ja auch da drin.

00:48:15: Das ist ja alles verbunden.

00:48:17: Kopf, Herz.

00:48:19: Körper.

00:48:21: Da musst du Verbindung zwischen denen da sein.

00:48:24: Manche Leute haben ja nur Intuition über den Kopf.

00:48:27: Das ist natürlich immer abgehoben und manchmal gut, manchmal gar nicht.

00:48:31: Aber es muss verbunden sein am Herzen mit der Keine, mit der Liebe.

00:48:37: Liebe, liebe, liebe, liebe, liebe, liebe.

00:48:40: Das ist auch das, was auch schwierig ist in diesem Leben, weißt du?

00:48:46: Was würdest du sagen in deiner ... In deiner Liste, die deine Seele damals kleine Häkchen hintergesetzt, das Kreuz hingemacht hat, als sie hier runtergekommen ist.

00:48:57: Was würdest du sagen, in diesem Leben war eines der Themen in deiner Top drei Seelen-Checkliste, die du hier meistern darfst, durftest und wo stehst du da?

00:49:11: Sicher ist Sterben einer der Dinge, die mich immer bewegt haben.

00:49:16: Und da bin ich verlust.

00:49:20: Und natürlich abandonment.

00:49:22: Und auch für mich immer ist dieses gucken, wo bin ich wirklich zu Hause?

00:49:27: Ich versuche das immer äußerlich festzulegen und das hängt bei mir immer an der jeweiligen Beziehung fest.

00:49:35: Da bin ich zu Hause.

00:49:37: Aber dann, mein Mann ist vor vielen vielen Jahren gestorben und dann plötzlich ist das weg.

00:49:45: Und dann, was ist das?

00:49:47: Du versuchst da, etwas zu erhalten und dann plötzlich ist es vorbei.

00:49:53: Und das hat mich als Kind schon bewegt.

00:49:56: Mein Großvater ist früh gestorben und musste ich ein halbes Jahr mit meiner Großmutter sein, die dann wahnsinnig um ihn getauert hat.

00:50:04: Sie saß dann immer in der Ecke und hat geweint.

00:50:07: Und ich habe immer gedacht, wow, was passiert da?

00:50:11: Plötzlich ist er weg.

00:50:15: Und so war das dann später auch.

00:50:16: Ich war ja noch ganz jung, weil man gestorben ist.

00:50:18: Plötzlich ist das vorbei.

00:50:21: Und was ist das?

00:50:23: Was passiert da in mir?

00:50:25: Und er ist aber auch das, was mich mein Leben lang immer dazu gebracht hat, zu gucken, bei mir selber zu schauen.

00:50:36: Und ja, ich habe ein Beziehung zu meinem Körper, aber irgendwann ist das einfach drei Kilogramme Asche.

00:50:46: Und was bleibt dann?

00:50:49: Was bleibt wirklich?

00:50:52: Immer die Liebe natürlich.

00:50:55: Die Liebe, die größer ist als der Körper, die weiter ist und größer ist.

00:51:01: Die Liebe, die ich für mich habe, die ich für den Menschen habe, also das ist einfach größer als der Tod.

00:51:10: Aber wie damit umgehen?

00:51:11: Ich habe aber nicht verstanden, wie Leute da nicht hingucken können, weil das ist so... Es passiert ja in jedem von uns, aber wir wollen da oft nicht hingucken.

00:51:23: Wir denken da nahe oder wach.

00:51:26: Ist ja auch okay, aber für mich war das immer eine der größten Sachen und dieses Erbannement, was damit kommt.

00:51:35: Und diese Homelessness, die ich kenne, ich habe vor vielen Jahren so eine Sendung, Meisterin in Frankreich kennengelernt und was dabei rauskam, von diesem, mir dann zu mir gekommen, von diesem Bernie Spiel, man heißt der Sen, amerikanischer Sen-Meister war und war dieses, always to remember, be homeless and be vulnerable.

00:52:05: Das sind die beiden Sachen, die einzigen Sachen, die ich mich erinnern muss.

00:52:10: Und das ist auch mit mir, du bist Heimatlos, natürlich hast du äußerlich Heimat.

00:52:16: So ein bisschen, aber innerlich ist das die Heimat.

00:52:22: Und damit zu leben ist nicht so einfach, weil irgendwo versuche ich immer, eine Heimat zu kreieren.

00:52:28: Ich war euch in Australien heimat, versuche immer.

00:52:32: Aber nein, das geht dann wieder.

00:52:35: Und das ist so eine meiner karmischen Hauptaufgaben, glaube ich, damit wirklich... sehr in Frieden zu sein, oder wirklich auch, wenn der Tod kommt, wirklich zu sagen, ja okay und nicht, ich habe Angst.

00:52:55: Ich bin da jemand, der viel Angst hat, aber nein.

00:53:00: Wenn du dir vorstellst, oder wie würdest du dem Tod gerade begegnen?

00:53:07: Was bedeutet der Tod für dich?

00:53:09: Wie siehst du den Tod?

00:53:13: Welche Qualität hat der Tod für dich?

00:53:16: Ja, für mich ist der Tod etwas das, das in unserem Leben, was wir nicht wirklich kontrollieren können.

00:53:20: Wir können nicht sagen, wann, wie, wo.

00:53:26: Das ist das, was absolut, wo ich außer Kontrolle bin.

00:53:37: Ja, und das finde ich natürlich auch mittlerweile.

00:53:40: Ich habe ja viele Erfahrungen gemacht und habe auch durch den Tod von meinem letzten Partner, auch bin ich in so eine ganz andere Welt eingetaucht, dass das eigentlich das Leben nach dem Tod, die Seele, geht ja weiter.

00:53:52: Das ist ja alles noch da.

00:53:54: Ja, da passiert ja noch ganz viel anderes.

00:53:57: Das ist dann nicht nur vorbei, natürlich der Körper vorbei.

00:54:01: Und dieses Leben ist vorbei, aber da sind ja ganz andere Dimensionen.

00:54:07: Und ich erlebe mich dann oft wie so eine Brücke zu dieser anderen Dimension.

00:54:11: Weißt du, von hier nach dort.

00:54:13: So, und dann steht man ein bisschen mehr auf der Brücke da, und dann steht man ein bisschen mehr auf der Brücke her.

00:54:17: Aber ganz wahnsinnig spannend.

00:54:20: Also ganz, ganz toll.

00:54:22: Jetzt bin ich eigentlich, ja, bin, ich bin da, okay, damit ich meditiere ganz viel.

00:54:28: Natürlich gucke immer bei Meditation auf, was stirbt nicht.

00:54:34: Das ist mein Korn für die Meditation.

00:54:37: Der Körper wird gehen.

00:54:39: Mit Sicherheit, drei Kilo Asche.

00:54:44: Aber was stirbt nicht?

00:54:45: Und das ist natürlich diese Verbindung zur Seele oder die Verbindung zu was anderem, was man gar nicht, ich kann das gar nicht nennen.

00:54:58: Das ist einfach was viel größer ist, als ich es bin.

00:55:02: Ich finde es gerade so spannend, den Tod wirklich als das zu sehen, was uns genau das zeigt, was nämlich eigentlich in Wahrheit nur das ist, was wirklich... wertvoll ist, also in dem das, was wirklich über alles hinaus existiert hat, existieren wird und der Tod eigentlich an genau das erinnert.

00:55:34: Und die Geburt auch?

00:55:35: Ja,

00:55:36: die Geburt auch.

00:55:37: Ich war dabei bei der Geburt von meinem zweiten Enkelsohn und plötzlich kommt aus diesem wahnsinnigen stundenlangen Schmerzen und Bepresse und plötzlich ist da ein Wezen.

00:55:49: Wo kommt es her?

00:55:51: Wo kommt es hin?

00:55:52: Es ist etwas kreiert.

00:55:54: Wir wissen immer noch nicht, wo es herkommt.

00:55:55: Ist es eine Gotteskreation oder Creation?

00:56:00: Ja, plötzlich ein Wesen.

00:56:04: Unglaublich.

00:56:05: Und das ist gleich noch tot.

00:56:06: Und dann ist es dann irgendwann auch vorbei.

00:56:09: Diese Art von hier so einer.

00:56:14: Also ich finde das so wahnsinnig.

00:56:17: Ich denke.

00:56:20: Da fallen wirklich, da bin ich sprachlos.

00:56:23: Da

00:56:23: kann man ja eigentlich auch nur, oder kann ja nur in diesem Ohr sein, in diesem tiefen Staun.

00:56:31: Und das all das passiert in dem Bauch, in der Gebärmutter der Frauen.

00:56:36: Und dann denke ich mal, warum?

00:56:40: die Frauen haben da eine göttliche Präsenz in sich.

00:56:46: Und warum seht ihr immer, warum wird das nicht anerkannt als solches?

00:56:49: Weißt du, warum behandeln wir uns als Frauen nicht auch mehr mit mehr Liebe und mehr Respekt?

00:56:58: Und auch in dem Anek, in dieser göttlichen Energie, die wir in uns tragen.

00:57:01: Genau, dieses Art durch

00:57:03: uns wird.

00:57:03: Genau.

00:57:05: Das ist doch so wahnsinnig dumm.

00:57:06: Weißt du, dann plötzlich hast du da ein Kind.

00:57:13: Ich finde das, also wirklich, das Mysterium ist unendlich.

00:57:16: Du wehst uns das eigentlich immer wieder zeigen.

00:57:20: Und wie meine Tochter kam, dann lacht ich auch unglaublich.

00:57:25: Aber dann habe ich sofort gedacht, ja, ein Kind fordert so viel.

00:57:29: Und dann habe ich so gemerkt, ja, diese unconditional love habe ich selber nicht gekrippt.

00:57:35: Und

00:57:36: da habe ich dann später dann Therapie angefangen, weil ich gemerkt habe, jetzt muss ich meine eigene Geschichte angucken.

00:57:41: ... meiner Mutter ... ... und meine ganze Vergangenheit und so ... ... und da habe ich dann angefangen zu gucken ... ... weil ich gerne für sie da sein wollte.

00:57:51: Aber ich habe gemerkt, oh ... ... da musst du noch mal genauer hingucken.

00:57:58: Was hat dir dabei geholfen ... ... dieses ... ... Gefühl von

00:58:02: ... ...

00:58:03: also ist es dann war es ... ... das Gefühl von ...

00:58:05: ...

00:58:06: von diesem ... ... Verlassen sein oder von diesem Abendement ... ... von der eigenen Mutter.

00:58:12: diese Liebe nicht bekommen zu haben.

00:58:17: Konntest du das für dich transformieren oder schifteninnerlich, wenn du heute da rein spürst?

00:58:24: Naja, diese originale Ablehnung der Mutter, ja, oder ich kann das meiner Mutter auch nicht vorbewerfen, die hatte so viel Zeug am Hals.

00:58:35: Aber dieses originale Nicht-Angenommen-San ist ganz schwer damit klarzukommen.

00:58:41: weil das so früh ist.

00:58:44: Und immer wieder gucken, wie du dann versuchst, das wieder zu kreieren.

00:58:49: Weil das so nahe an dem ich hier sein ist.

00:58:53: Und da dann auch wirklich den Raum finden, leider Mutter zu vergeben und zu sehen, wie meine Eltern kamen aus dem Weltkrieg.

00:59:02: Weißt du, meine Mutter hat das ganze Haus wieder ausgebunden.

00:59:06: Und die waren natürlich selber total traumatisiert.

00:59:10: kann man ihn nicht wirklich vorwerfen.

00:59:13: Aber ich habe mir das ausgesucht, weil ich das erleben musste, wollte, durfte.

00:59:19: Und dadurch hatte es mich von früh an, bin ich dann nicht an der Familie hängen geblieben, sondern ich konnte dann gehen.

00:59:26: Und das ist ja auch ein riesiges Geschenk.

00:59:28: Und es ist da wahnsinnig.

00:59:30: Ich konnte dann von früh an, da bin ich im Internat gegangen und dann habe ich geheiratet und ich bin dann wirklich, ich konnte gehen.

00:59:41: Ich konnte mich auf neue Bereiche einlassen, ich konnte dieses Leben auf eine neue Art erleben.

00:59:48: Welch ein riesiges Geschenk, weißt du?

00:59:51: Riesig.

00:59:55: Aber immer wieder da gucken, dahin gucken und da mit Liebe hingucken und auch mit, dass sich die Sachen, die passiert sind, das sind heilige Sachen.

01:00:08: Weißt du, wenn man da einfach sagt, okay, statt zu sagen, wie furchtbar, zu sagen, okay, das ist einfach was ganz, ganz Tolles.

01:00:16: Und da gucken wir es mal hin.

01:00:18: Das ist einfach einen anderen Rahmen, dem Ganzen zu geben.

01:00:22: Ja, und da dann spüren den ganzen Schmerz, der da drin ist, die Verzweiflung und die Ablehung und was das alles im Leben kreiert.

01:00:32: Aber trotzdem, weißt du, dadurch habe ich gelernt, dadurch habe ich geguckt.

01:00:39: Eine Energie, die meiner Meinung nach mit einer der stärksten Energien ist, die wir Menschen hier haben und die gleichzeitig mit einer der unterdrittesten Energien ist, die wir haben, ist ja unsere Sexualität.

01:00:54: Ja, unsere Sexualität.

01:00:57: Wie ist dein Blick auf das Thema Spiritualität, Sexualität, Weiblichkeit, Charme, alles was da so miteinander verbunden ist, auch jetzt in deiner ... jahrelangen Arbeit beim Path of Love.

01:01:13: Ich habe das Gefühl, dieses Unterdrücken der eigenen sexuellen Kraft, wie.

01:01:22: das nimmt uns ja so viel.

01:01:24: Also das nimmt uns ja so viel Freude, Leidenschaft, Glow, was ich nennen möchte.

01:01:36: Ich mich interessiert einfach so unglaublich was sind deine Gedanken dazu.

01:01:42: Wie kann es jemandem gelingen der oder die.

01:01:45: Das Gefühl hat so die eigene Sexualität ist vielleicht was Schlechtes oder es ist so scham behaftet weil man vielleicht ein Missbrauch erlebt hat.

01:01:52: wie wie findet man da wieder diesen.

01:01:55: Diesen neuen Zugang zu dieser Urkraft in uns

01:02:00: nach die.

01:02:01: Ja.

01:02:01: Das

01:02:03: ist einfach eine Power, das ist unsere Power von Urkraft.

01:02:09: Genau wie das mit dem Baby auch geht, mit der Ruhe.

01:02:14: Und wir haben natürlich Zugangler zu verloren, weil wir so viele Ideen haben, was es heißt, Frau zu sein, Feminine zu sein, wie man sich kleiden muss, wie man ausschauen muss.

01:02:24: Wir sind ja so autoorientiert, wir gehen immer nach draußen, wir gucken von außen dann auf uns zurück.

01:02:30: Und das ist natürlich ganz furchtbar.

01:02:33: weil wir natürlich aus dem patriarchalischen System kommen und wir sehen uns dann durch die Männer.

01:02:40: Der Mann will gerne, dass ich so ausschaue und dann was so Plastik, Surgery und dies noch und jenes noch und das noch.

01:02:47: Vielleicht dann kriege ich den richtigen.

01:02:50: Und wir sind überhaupt nicht mit uns selber verbunden.

01:02:53: Wir sind überhaupt nicht zu Hause hier.

01:02:57: Also ich finde es immer ganz frecklich, was da passiert, oft mit Frauen und wie sehr wir autoorientiert sind.

01:03:05: Wir geben uns total weg.

01:03:06: Aber auf der anderen Seite ist die Kraft der Frau ist dieses auch, dieses sich hingeben.

01:03:12: Aber das heißt nicht, sich aufgeben.

01:03:14: Und das sind die beiden Sachen.

01:03:16: Großer

01:03:17: Unterschied.

01:03:17: Ja,

01:03:18: aber ein riesiger Unterschied.

01:03:21: Aber heute ... Wir haben das.

01:03:24: Das ist was uns Frauen leichter fehlt.

01:03:26: Genauso wie wir Frauen natürlich auch mehr inklusiv sind.

01:03:30: Mein ganzer Weg ist inklusiv, inklusive, nicht exklusive, Meditation exklusiv.

01:03:36: Weil Frau sein ist inklusiv.

01:03:38: Alles, alles darf da sein.

01:03:41: Und Frauen haben das eigentlich mehr.

01:03:43: Und Frauen haben durch das Kinderkriegen mehr Bezug zum Körper auch eigentlich.

01:03:48: Und eigentlich, wenn wir das ehren würden und anerkennen, haben wir auch mehr Zugang zu wirklichen Spiritualität, nicht Spiritualität, die abgehoben ist, sondern geerdet.

01:03:59: Geerdet im Körper und über den Körper.

01:04:01: Verkörpert.

01:04:04: Mother Earth.

01:04:07: Wenn wir das zu lassen, wäre das da.

01:04:10: Aber auf der anderen Seite gibt es so viel sexual abuse heutzutage und so wenig Respekt.

01:04:18: Also ich meine, wenn Mädchen dann sexually abuse sind, das ist so viel Arbeit da, da durchzukommen, bis man zu einer so genannten natürlichen Sexualität kommt.

01:04:31: Weißt du, wo Konzent ... kein Fremdwort ist, sondern du, wie gehst du damit?

01:04:37: Was brauchst du?

01:04:38: Was brauch ich?

01:04:39: Nicht, was brauchst du?

01:04:41: Und ich bin für dich da, sondern es ist ein Miteinander.

01:04:48: Aber es ist so viel sexual abuse heutzutage, also was ich auch in den Gruppen erlebe.

01:04:52: Ich bin immer, ich denke immer, wow.

01:04:56: Dann nimmst du das mit in die Beziehung und hoffst dann, dass der Typ oder die Frau dich davon befreit.

01:05:02: Aber es geht natürlich nicht.

01:05:04: weil man im Körper zu ist.

01:05:06: Gerade

01:05:08: bei dem Thema sexueller Missbrauch ist ja eine der ersten oder auch ja eine der Hauptreaktionen der Soziation und Charme.

01:05:20: Also, dass man ja selber auch das Gefühl hat, oh Gott, ich fühle mich dafür, ich will nicht, dass das irgendjemand bei ist.

01:05:30: Was kann da auch dabei helfen, überhaupt erstmal wieder in Kontakt zu kommen?

01:05:38: Ich arbeite ja da viel damit.

01:05:41: Das Wichtigste ist immer erstmal das überhaupt ansprechen und dann immer wieder einen sicheren Rahmen schaffen.

01:05:48: Was ist sicher für dich?

01:05:50: Das heißt dann oft, dann vielleicht im Bett sein.

01:05:55: Die wollen immer, dass die Tür abgeschlossen ist.

01:05:58: Damit der Angreifer da nicht reinkam.

01:06:03: Aber irgendeiner Art von Rahmschaffen wurde okay, damit wir es unkontakt machen.

01:06:09: Für mich ist die Heilung aus Trauma, wie ich vorhin auch gesagt habe, immer Kontakt.

01:06:14: Im Trauma haben wir keinen Kontakt.

01:06:15: Wir isolieren uns.

01:06:17: Es ist meine Schuld.

01:06:18: Ich bin alleine in meiner kleinen Bude irgendwo oben im Dachgeschoss.

01:06:24: Ich bin da ganz allein und das tut mehr weh, als das, was eigentlich passiert ist.

01:06:29: Es hat mehr weh getrannt, dass die Mutter nicht da war und gesagt hat, wow, ich bin mit dir da.

01:06:37: Meistens war die Mutter dann im Einklang mit dem Vater, der das gemacht hat, weil er in der Beziehung hat, dass er nicht lebt.

01:06:44: Aber immer Kontakt machen.

01:06:48: Und dann, wenn du Kontakt hast mit der Person, da sein, da sein, spüren, fühlen, spürst du, dass ich bin, hier Kontakt machen, ist das sicher mit mir hier zu sein.

01:07:00: Und dann langsam fängt das dann an.

01:07:04: Und dann musst du durch die Gefühle halt durch die Wut, den Ärger, den Outrage.

01:07:10: Warum ich?

01:07:12: Und dann muss das sich natürlich, der Körper muss sich vor dem Ding entladen, weißt du?

01:07:17: Das ist ja alles spürtspezial, wenn die Mädchen noch jünger sind.

01:07:22: Ja, und sobald da dann jemand da sein darf, dann hast du jemanden, der dich beschützt.

01:07:28: Ja, als Therapeut oder als Freund, was auch immer.

01:07:32: Hast du diese Funktion, die Person da zu schützen.

01:07:35: Und nur wenn wir beschützt sind, fangen wir an zu fühlen.

01:07:39: Sonst fühlen wir nicht.

01:07:40: Wir sind ja dann selber, wir müssen Beschützer sein und Opfer.

01:07:45: Ja, das ist zu viel, das können wir nicht.

01:07:47: Man sieht, wir sind oft zu jung dazu.

01:07:50: Und dann passiert dann was.

01:07:53: Da hat dann der Therapeut wirklich eine wichtige Rolle.

01:07:57: auch, dass du jemanden eine Zeit lang begleitest und ihm wirklich hilfst, da langsam bei sich wieder anzukommen, weißt du?

01:08:08: Losgelöst auch von sexuellem Missbrauch.

01:08:11: ist es ja oft so, dass wir Frauen oder auch Männer, dass wir wie so eine ganz verquere Beziehung zu unserer sexuellen Kraft haben.

01:08:19: Das ist vielleicht wie so eine Art Performance mehr, als sich auch da wieder selber wirklich zu spüren, empfangen zu dürfen, in den Ausdruck zu gehen, den eigenen Körper wertzuschätzen.

01:08:36: Wie kann jemand da auch wieder eine neue, wie so eine Art neue Beziehung zu der eigenen sexuellen Kraft entwickeln?

01:08:45: Das sollte ich so ein riesiges Thema machen, weil ich war dann, guckst du natürlich die ganze Kirche an, weißt du, dieser ganze Satz, We are born in sin, ja, oder die die ganzen, weißt du, die Abstinenzprogramme in der Kirche, weißt du, es ist gut.

01:09:03: Diese Energie hat keinen Kraft zu geben oder das ist zerstört.

01:09:07: Wir haben so viele Glaubenssätze, die das verteufeln oder früher die Hexen.

01:09:14: Das waren oft Frauen, die zu ihrer Sexualität gestanden haben oder die Heiler waren.

01:09:19: Und die wurden dann, dann wurdest du verbrannt.

01:09:22: Und wer will dann nochmal wieder hingehen?

01:09:25: Da haben wir Angst davor.

01:09:28: Das Kollektive ist so, so stark.

01:09:30: Dann hast du was erlebt, wo du deinem Körper zugemacht hast.

01:09:35: Dann gehst du damit in eine Beziehung rein.

01:09:38: Am Anfang natürlich verliebt und dann geht das einigermaßen und dann kommen aber die Sachen natürlich hoch.

01:09:43: Ich brauche was.

01:09:45: Für Frauen Nein zu sagen, ist sozusagen ein Mantra.

01:09:51: Frauen sagen einfach nicht Nein.

01:09:57: Ja, du solltest doch sehen, dass es mir nicht so gut geht.

01:10:01: Vorwurf, Blaming, Complaining.

01:10:04: Aber wirklich zu sagen, du hör mal, ich brauche... Das ist ein ganz schwierig Verfahren.

01:10:12: Dafür braucht es ja auch oft im ersten Schritt überhaupt erst mal wieder die Selbstwahrnehmung, also überhaupt wieder in die Verbindung zu gehen.

01:10:18: Was

01:10:18: brauche ich eigentlich, um es dann auch... kommunizieren zu können.

01:10:22: Und unser Programm ist, ich bin da für dich.

01:10:27: Wenn es dir gut geht, darfst du mir auch gut gehen.

01:10:29: Ich halte dich.

01:10:31: Und wenn ich einen Mann hab, dann bin ich wer.

01:10:34: Ich kenne das auch.

01:10:35: Über die Beziehung definiere ich mich.

01:10:37: So habe ich das früher auch getan.

01:10:39: Über den anderen bin ich wer.

01:10:41: Aber alleine bin ich niemand.

01:10:43: Also versuche ich es dir.

01:10:46: Recht zu machen und gut zu machen, weil du gut zu kochen, dich im Sex zu bedienen, was auch immer dazugehört.

01:10:52: Aber da ist niemand mehr zu Hause und irgendwann wirst du halt total büten, weil diese ganze Kraft da ist.

01:10:59: Und dann entweder machst du dich selber fertig oder du rastest halt aus oder was auch immer.

01:11:04: Oder

01:11:04: du bist krank.

01:11:05: Oder du bist krank.

01:11:06: Frauen sind mehr psychosomatisch krank als Männer.

01:11:12: Es ist nachgewiesen.

01:11:15: Machen sich die ganzen Antie, alte Immun, Krankheiten ist alles Frauen.

01:11:21: Wir machen uns dann fertig.

01:11:23: Selbstaggression.

01:11:24: Indirekte Selbstaggression.

01:11:27: Du hast dann irgendeine Krankheit und bist dann weniger und weniger und weniger.

01:11:31: Einfach, um nicht zu sagen,

01:11:33: ich brauche

01:11:35: was.

01:11:37: Und wenn's dann rauskommt, kommt es so viel quer raus mit so viel Demands und Forderungen und du musst doch und warum siehst du denn nicht?

01:11:44: Und du weißt doch... Warum hast du die letzten szeiten Jahre nicht gesehen?

01:11:46: Und

01:11:47: warum hast du meinen Geburtstag schon wieder vergessen, weißt du?

01:11:49: Vorwurf.

01:11:50: Und der andere natürlich, du Violett-Depps.

01:11:53: Auf Wiedersehen.

01:11:54: Dein Gejammer brauche ich nicht mehr.

01:11:58: Das ist das uralte Split, den wir auch innerlich haben zwischen der Madonna und der Hore.

01:12:08: Ja, wie das in der Kirche auch ist.

01:12:09: Da hast du die Madonna, Maria, und dann hast du die Hure.

01:12:14: Maria Magdalena, der dieser totale Split.

01:12:18: Wo passen wir da rein?

01:12:22: Wir haben alles.

01:12:23: Wir sind noch mehr wie die beiden.

01:12:25: Gott sei Dank.

01:12:27: sind wir auch alle Heiler.

01:12:28: Wir haben ja alle in Bezug zur Erde viel eher durch das Kinderkriegen.

01:12:33: Wir sind ganz viele Frauen haben diese Intuition, so wie du auch, und diese Healing-Qualities.

01:12:39: Aber da gehen wir nicht hin.

01:12:44: Weil wir Angst davor haben, dass wir dann Schwierigkeiten kriegen.

01:12:49: Wir haben im Kollektiv, dass man dann wieder verbrannt wird, verurteilt.

01:12:54: Wir wissen es, uns zu ducken.

01:12:59: Ja,

01:13:00: wir machen immer ein bisschen Kötze.

01:13:06: Und überlassen den Patriarchat dann die Führung.

01:13:09: Ja, ich will einen starken Mann, ich will jemand, der sich um mich kümmert, ich will jemand, der das Geld mit nach Hause bringt und so.

01:13:16: Ja, aber so geht es, weißt du, innen drin auch.

01:13:21: Wir ehren das dann nicht und haben dann Angst vor der wirklichen Sexualität, dass das dann durchbrücht.

01:13:27: Und dann können die Männer das wirklich halten, wenn das mal so durchbrücht.

01:13:32: große Frage, oder bist du dann zu wild, zu laut, zu lebendig?

01:13:44: Wie kann jemand, die gerade zuhört und denkt so, ich will, ich will, ich will, ich spür das so in mir, ich will, dass ich merke, das ist ein Feuer, was immer da hoch will.

01:13:58: Was ist da ein erster Schritt, wirklich mehr in dieses, ich sag's mal so, embracing of your own sexual power, also wirklich dieses, in die Annahme zu kommen von dieser Urkraft, die wir in uns tragen und das ist nichts Scham behaftetes oder Negatives, sondern es ist deine freaking Urpower, es ist so, du unterdrückst eigentlich dein eigenes inneres... Energiesystem, was dir so viel Kraft geben würde, in deinen Strahlen zu kommen, in deine Umsetzungskraft.

01:14:31: Auch das ist ja die Kraft, die du, die geht raus und die kreiert.

01:14:36: Also die sexuelle Kraft ist ja, deine Kraft etwas zu kreieren, etwas, also sei es ein Menschen oder aber sei es ja auch einfach im Außen etwas.

01:14:44: Das ist ja unsere sexuelle Kraft, dieses etwas.

01:14:47: ins Leben zu bringen.

01:14:49: Und wenn wir uns da drin beschämen, es ist ja quasi unmöglich, wirklich erfolgreich zu sein und erfüllt, weil du ja nie, du bist ja nie ganz in deiner Kraft.

01:15:04: Das ist halt... walking the path.

01:15:07: Weißt du, du musst dich den Mut haben, deinen Weg zu gehen.

01:15:12: Das ist nicht was, was du heute Morgen, weil du eine Tanzmeditation machst und dann bist du ein bisschen juicy oder so.

01:15:18: Weißt du, natürlich hilft das.

01:15:20: Weißt du?

01:15:22: Klar

01:15:22: ist das.

01:15:22: Aber

01:15:24: du musst immer wieder gucken.

01:15:26: Weil du gesagt hast, Kreation.

01:15:28: Und dann höre ich auf meine Intuition.

01:15:33: höre ich wirklich auf das, was mir Spirit oder was mir da eingegeben wird und traue ich mich dann auch wirklich

01:15:42: da

01:15:42: hinzugehen.

01:15:43: Wir kriegen ja diese Message immer.

01:15:45: Ich bin sicher, dass wir Frauen da mehr Zubereit zu haben und das weiß ich von mir selber und von dir und vielen Frauen.

01:15:52: Aber traue ich mich dann auch wirklich

01:15:55: dem

01:15:55: zu folgen oder dann lieber nicht, weil es ist ja doch nicht doch ein bisschen zu mutig und doch lieber nicht und so.

01:16:03: Ich denke aber bei Frauen, habt den Mut, steh dazu, hör dahin, geh oben auf den Berg und nehmt dir zehn Minuten jeden Morgen, Zeit, halbe Stunde.

01:16:13: sitzt, still auf dem Berg ohne dein blödes iPhone und hör einfach hit.

01:16:19: Weißt du, die Message sind alle da, aber wir müssen dafür das und dann gucken, okay.

01:16:28: Was ist der nächste Schritt?

01:16:30: So wie du.

01:16:31: Du machst das ganz toll.

01:16:33: Ich bewundere das total.

01:16:36: Weil du da wirklich empfängst das.

01:16:39: und dann nimmst du den Schritt und guck, was daraus passiert ist.

01:16:43: Ist doch Wahnsinn, oder?

01:16:45: Ja, das ist schon unglaublich.

01:16:46: Wirklich?

01:16:48: Aber viele, viele Frauen haben das, aber die trauen sich da nicht.

01:16:51: Sondern, ach ja, doch nicht, nein.

01:16:55: Wenn ich den richtigen Mann hab, bla, bla, bla, Aber da wirklich,

01:17:00: das ist

01:17:00: immer da, das kommt.

01:17:02: Wenn ich den Mut habe, da hinzuhören und dann aufschreiben, dass es nicht weggeht.

01:17:08: Und dann gucken, was ist der nächste Schritt.

01:17:11: Was ist der nächste Schritt?

01:17:12: und wie kann ich diese Kreation, ist eine divine, ist eine göttliche Kreation, wie kann ich das in diese Welt bringen?

01:17:20: Dafür sind wir hier, oder?

01:17:22: Absolut.

01:17:24: Also du?

01:17:27: Das ist dann wirklich der ... Ich kenne das, weil ich male wahnsinnig gerne.

01:17:32: Und dann gibt es so Momente, wenn du malst, wo du so wirklich das Gefühl hast, ich bin so angebunden an was ganz, ganz anderes.

01:17:38: Es ist egal, ob das jemand mag oder nicht mag.

01:17:41: Es ist einfach, plötzlich bist du Teil von diesem von Gott's Creation.

01:17:45: Und das ist so wahnsinnig.

01:17:48: Wahnsinnig schön.

01:17:50: Aber wir haben das alle.

01:17:54: Ein bisschen mehr sich trauen.

01:17:56: Okay.

01:17:58: Ich probiere das jetzt.

01:18:02: Und das ist ja dann auch, wenn man damit einmal anfängt.

01:18:05: Irgendwann wird das ja dein Default-Mode.

01:18:08: Irgendwann ist ja das dann dein Modusoperandi oder wie auch immer wir es jetzt nennen wollen.

01:18:12: Aber irgendwann ist das dein Normal.

01:18:14: Es kommt rein.

01:18:14: Du bist so, du lässt es durchfließen und du bewegst dich damit.

01:18:19: Und das ist ja quasi wie so ein... Wie so ein Meer, das ist eben ein Flut und du lässt dich so mitnehmen, quasi eigentlich von Gott.

01:18:33: Ja,

01:18:33: genau

01:18:34: so ist es.

01:18:34: Aber es gibt mir dann oft, wenn das so ist, dann du kriegst halt so Gussbombs.

01:18:39: Also ich merke dann einfach, ja, da ist was anderes.

01:18:43: Dafür bin ich hier.

01:18:45: Oder ich mache morgens immer eine Medi.

01:18:48: Hat mir eine Freundin gerade gesagt, du schreibst einen Brief von Ankündition Love, von der Liebe ohne bedingungslose Liebe.

01:18:59: Und was bedingungslose Liebe dir heute sagen möchte.

01:19:06: Und das ist so toll.

01:19:08: Ich mache das nach meiner Meditation mit den Tiativen.

01:19:11: Tierjahre sehr gerne oder verbinde mich mit dieser inneren Welt, die frei ist, viel freier ist, meine Äußerung.

01:19:19: Und dann setze ich mich kurz hin und gucke und da kommen die erstaunlichsten Sachen hoch.

01:19:24: Das Erste, was irgendwie immer kommt, we love you.

01:19:28: Dann denke ich, ah, really?

01:19:32: Mistrust, ja?

01:19:33: Aber dann nochmal und dann nochmal.

01:19:34: Aber dann kommt dann auch Geisens durch, ganz klar, ne?

01:19:37: Weißt du?

01:19:38: Und dann einfach auch schreiben.

01:19:40: Einfach auch schreiben.

01:19:41: Es ist wie so ein Muskel, den wir nicht trainiert haben.

01:19:45: Wir haben trainiert, uns fertig zu machen.

01:19:48: Aber dieses wirklich, das Empfangen und damit in den Dialog zu treten und Hallo zu sagen, das ist so gut.

01:19:55: Die göttliche Liebe ist immer da.

01:19:57: Immer, die ist immer da.

01:19:59: Und in dem Moment, wo wir uns für sie öffnen, fließt sie rein.

01:20:03: Immer.

01:20:03: Ja.

01:20:04: Das ist immer da.

01:20:05: Aber so macht man sich das dann so bewusst.

01:20:07: Ja.

01:20:07: Weißt du?

01:20:08: Ja.

01:20:09: Und vergisst man das nicht so schnell.

01:20:12: Ich habe noch eine Frage, die, glaube ich, wo ich deine Antwort sehr, sehr spannend darauf finde.

01:20:18: Und zwar, wir Menschen wollen ja so gerne ankommen.

01:20:24: Wir wollen ja gerne einfach, dass wir hinter alles ein grünes Häkchen setzen können und dann wissen, jetzt bin ich geheilt, oder?

01:20:33: Dann denke ich so, jetzt mache ich den Path of Love und danach ist alles Tutti Lamonte und ich brauche nie wieder

01:20:41: irgendwo irgendwas

01:20:42: angucken oder ich mache die Wusu

01:20:44: oder

01:20:44: was auch immer.

01:20:47: Meine Erfahrung ist, dass wir ... Das ist ein bisschen, wir erreichen ja immer so einen Punkt, wo uns das Leben etwas präsentiert, was wir jetzt wieder lernen dürfen und dann lernen.

01:20:58: Wir sind dann wie auf so einer Sternenumlaufbahn.

01:21:00: Wir lernen das und dann verlassen wir das und gehen auf eine neue Sternenumlaufbahn und lernen da was Neues und dann verlassen wir die wieder und gehen auf eine neue Sternenumlaufbahn.

01:21:09: Und es geht ja nicht, also in meiner Wahrnehmung ist, glaube ich, eines der anstrengendsten Dinge, die wir uns selber antun können.

01:21:20: ... und es dafür abzuwerten, ... ... noch nicht da zu sein.

01:21:24: Also weißt du dieses, ... ... ich habe doch jetzt so viel gemacht, ... ... ich habe doch jetzt ... ... jegliche Therapie, jegliches Ding ... ... und jetzt ... ... triggert mich das immer noch, ... ... dass mein Nachbar keine Ahnung sein Auto ... ... vor meinen Garagentor stellt, whatever.

01:21:35: Ja, ... ... sometimes it's the small things ... ... und wie ist da, also wie ... ... mit welcher Haltung gehst du da durch dein Leben ... ... und auch durch ... ... wie ... Worum geht es eigentlich?

01:21:52: Weißt du, was ist das?

01:21:53: Weil es geht ja nicht darum, was du vorhin schon gesagt hast, dieses irgendwann perfekt zu sein und da zu sein und zu sagen, jetzt habe ich es alles verstanden.

01:22:00: Und jetzt weiß ich, ich bin lieb, ich werde immer Liebe sein und nie wieder.

01:22:05: irgendwas bringt mich aus der Bahn und dann ... The trigger is on the way.

01:22:18: Was sind deine Gedanken dazu?

01:22:19: und wie kann man sich selber da vielleicht auch ein bisschen mit fühlen da begegnen ein bisschen entspannter und da auch diesen diesen Druck vielleicht rausnehmen und diese dieses Gefühl dann da wieder nicht genug zu sein.

01:22:34: ist selbst das jetzt wieder nicht zu schaffen.

01:22:36: Also ist ich meine.

01:22:38: Ja, natürlich.

01:22:38: Ich kenne das ja auch.

01:22:41: Man hofft immer, dass es irgendetwas gibt.

01:22:43: Weißt du, The Golden One, den Zauberstab, der dann Bing macht und dann haben wir das hier alles gecheckt.

01:22:49: Das ist aber so eine kindliche Vorstellung.

01:22:53: Der Zauberer kommt und wir wollen ja alle ein bisschen mal gehen in diesem Leben.

01:22:58: Und ich liebe diese Magic of This Life.

01:23:02: Na, ich finde das ganz toll.

01:23:03: Und dann immer wieder gucken, was bringt mich von dieser Magie ab?

01:23:08: Oder wo verfall ich dann in das Misstrauen?

01:23:11: Oder wo gebe ich dann auf?

01:23:13: Oder wo mache ich den Laden wieder dicht?

01:23:15: Oder wo isoliere ich mich?

01:23:17: Und für mich ist das einfach ein Prozess.

01:23:19: Und dieser Prozess ist das, was eigentlich das Leben ist.

01:23:25: Weißt du, wenn das immer nur Magie wäre, wäre das hier unendlich ödelig.

01:23:29: Wir wären alle totode gelangweilig.

01:23:32: Und auch die Magie ja in dem zu finden, wo wir glauben, dass sie da nicht ist.

01:23:37: Also das ist ja eigentlich das Biggest Magic in dem, in dem Dunklen, in dem wo wir denken, mein Herz ist gerade einfach in zehn Milliarden Teile zersplittert.

01:23:47: Da

01:23:47: drin zu sagen, okay, where's the magic here?

01:23:51: Und das

01:23:52: ist ja dann plötzlich, also das war das für mich in meinem Leben, wo... ... wo sich eine ganz neue Dimension aufgemacht hat ... ... dieses wirklich in ... ... selbst in den Shitmomenten zu sagen ... ... what a gift.

01:24:07: So, let's look at it.

01:24:08: Und

01:24:09: das ist für mich genau so, ne?

01:24:10: Also auch in diesem ... ... wenn das Herz ins ... ... weißt du, unser Herz ist so oft ... ... betrayed, verlassen, broken, broken.

01:24:18: Das sagen die Sufis ja immer.

01:24:21: Einer von meiner Sufi Meister hat mal gesagt ... ... ja, if your heart hasn't been broken ... You are not on the path, you know?

01:24:28: Be grateful, so froh,

01:24:29: dass es gebrochen wurde.

01:24:31: In diesem Aufbrechen können wir dann sehen, was eigentlich dahinter ist.

01:24:37: Dahinter ist natürlich die göttliche Liebe, aber dazu muss unser Herz aufbrechen.

01:24:42: Wenn das aufgebrochen ist, nur dann sehen wir, dass da was größer ist.

01:24:46: Aber das ist unsere Reise.

01:24:49: Da muss jeder mit sich selber im Klaren kommen und sagen, du, macht die Arme noch ein bisschen weiter auf.

01:24:56: Gott sei Dank fasziniert mich die Dunkelheit.

01:24:59: Also von dort her habe ich gute Voraussetzungen.

01:25:02: Aber manchmal haut es ein, furchtbar auseinander.

01:25:05: Und das ist Teil von dem Prozess.

01:25:07: Es ist auch toll, dass es einen auseinander hat.

01:25:09: Auch wenn du drin bist, denkst du natürlich, oh Gott, das überstehe ich nie.

01:25:14: Hier komme ich jetzt nicht mehr Leben draus aus der Geschichte.

01:25:18: Aber dann in dem, da zeigt sich was.

01:25:22: Was ist das, was ich da in mir zeig?

01:25:24: Diese Hoffnungslosigkeit oder die Trauer oder diese Unendliches Nicht-Wissen, was eigentlich hier los ist.

01:25:36: Dieses Loss sein auch manchmal.

01:25:38: Wo die überhaupt nicht weiß, worum geht's hier eigentlich?

01:25:42: Und damit da sein, und da sein, und da sein.

01:25:48: Wer war das Persephone, die dann in diese Unterwelt geht, so hart ist, weißt du?

01:25:52: Und dann halbis Jahr da unten, sich damit auseinandersetzen muss.

01:25:56: Das ist ein Initiationsritual für Frauen.

01:26:01: Wir müssen uns mit dieser

01:26:03: Dunkelheit

01:26:03: auseinandersetzen und diese Dunkelheit ist glaube ich, wo die Frauen mehr ihre Kraft hätte.

01:26:11: Das ist diese dieses Dunkel, wie der Schmerz bei der Geburt.

01:26:17: Das ist dunkel und das ist unendlich groß.

01:26:23: Ein unendlich... Powervoll.

01:26:26: Powervoll, wenn wir da nicht immer davon rein, sondern sagen, okay, wow.

01:26:34: Und manchmal unendlich schmerzlich.

01:26:37: Also das ist ein wirklich Auseinanderreich.

01:26:39: So wie du gesagt hast, es reißt einen einfach auseinander.

01:26:41: Aber das ist Teil von dem Prozess.

01:26:44: Und da wirklich damit da sein und sagen, okay.

01:26:49: Und nicht wegreimen, sondern okay.

01:26:52: Okay.

01:26:53: Okay.

01:26:54: Was ist hier los?

01:26:55: Das ist natürlich beängstigend.

01:26:58: Ich habe mal das Bild, was mir gerade kommt.

01:27:02: Ich habe vor ein paar Jahren mal ein Video gesehen.

01:27:05: Ich weiß gerade nicht genau, wo dieser Ort ist.

01:27:08: Wir werden es bestimmt ein paar in die Kommentare schreiben, weil es bestimmt Menschen wissen.

01:27:12: Es gibt diesen Ort, ich meine ... Es ist ein See oder ein Fluss oder ein Meer, also irgendwas.

01:27:18: Und im Dunkeln leuchten dann da drinnen, wie so Algen, aber in so einem ganz hellen, also ganz Magic.

01:27:27: Und so stelle ich mir so ein bisschen dieses, dieses göttliche Licht vor.

01:27:33: Du bist zwar auf diesem Fluss, der dir so dunkel erscheint, aber da drin ist dieses göttliche Glitzern und so dieses Was es so schön macht irgendwie, so magic.

01:27:44: Und gleichzeitig kannst du gar nicht richtig reingucken, aber du weißt, da ist, there is something bigger.

01:27:50: Und da ist was, was trotzdem ja auch im Dunkeln noch das Licht gibt.

01:27:56: Ich habe immer hier im Podcast, wir haben, ich habe hier meine Karten, unterschiedliche Karten.

01:28:01: Es gibt Engelskarten, es gibt Enemy Spirit Karten und es gibt Ancestor Karten.

01:28:06: Du kannst super gerne eine Karte ziehen, die ist heute so ein bisschen der energetische Repräsentant für alle, die zuhören.

01:28:14: Das ist quasi die Botschaft aus der geistigen Welt.

01:28:17: Du kannst einfach das nehmen, wo du das Gefühl hast, die Karte ruft dich am meisten.

01:28:22: Das sind die Engeln und das sind die...

01:28:25: Das sind Engelkarten, das sind Enemy Spirit Karten und das sind Ancestor Karten.

01:28:29: Wow, was machen wir da denn?

01:28:35: Tja, das interessiert mich eigentlich alles.

01:28:38: Geht denn, zieh drei.

01:28:40: Hey, House of Abandons, ich

01:28:41: meine.

01:28:43: Why not?

01:28:44: We are limitless.

01:28:46: Why not, why not?

01:28:50: Hold the space, den Droiden, die Engelkarte.

01:28:55: Ich mach mal ganz kurz hier.

01:28:58: Ah,

01:29:00: schön.

01:29:03: Also die Karte, die Anzisterkarte, also von denen aus.

01:29:06: sie ist der Penguin, die Anzisterkarte ist der Druide und das... Ja, das

01:29:12: gefällt mir.

01:29:13: Ja, und das ist, die Message ist, hold the space.

01:29:20: Hold things together.

01:29:22: Don't make any sudden moves or changes.

01:29:24: Stand strong knowing you are where you're supposed to be.

01:29:28: Die Druids waren die jungen, weißen Jungen der Britzen.

01:29:33: Sie hatten eine tiefe Verbindung mit der Erde, der Sonne und der

01:29:37: Mond.

01:29:38: Sie waren die Scholarinnen, die die Ockham-Trie-Language kreierten.

01:29:44: Sie waren bekannt für ihre kreativen Geschichten in der Geschichte und in der Poetrie.

01:29:49: Wenn eine Druid-Karte in einer Reise aussieht, bist du beigetragen, um zu dicken tief innen und zu halten.

01:30:07: Ich übersetze es einmal ganz kurz.

01:30:09: Also der Druider steht für den Raum zu halten oder den Raum zu halten und jetzt nicht plötzlich irgendwas zu verändern oder Aus ja aus dem nix heraus irgendwas zu tun sondern da stehen zu bleiben wo man gerade ist und zu wissen dass dass man unterstützt ist.

01:30:26: also pretty much what we talked about.

01:30:28: und das ist darum geht wenn diese karte erscheint.

01:30:33: Tief in sich selbst zu schauen und mit dem zu sein was da ist.

01:30:37: und wenn man wenn jemand gerade das gefühl hat nicht genau zu wissen was als nächstes dran ist oder die so eine ängstlichkeit fühlt.

01:30:47: die innere Perspektive dahin zu schiften, wieder in einen tiefen Zustand des Vertrauens zu kommen.

01:30:55: All right, dann haben wir einmal den Pinguin.

01:31:01: Ja, hier, lass dich nicht ablenken und konzentriere dich auf deinen Weg.

01:31:06: Danke.

01:31:07: Und dann haben wir noch die Engelskarte.

01:31:10: Du bist ja toll.

01:31:16: Ja, es gibt ... Ich kennste das Mantra Purnam, Purnam.

01:31:19: Das ist eines meiner absoluten Lieblingsmantren, was heißt ...

01:31:33: Ja, genau.

01:31:38: Erzengel ... Hamuel oder Schamuel, Hamuel, Hamuel wahrscheinlich, arbeitet auf dem rosaroten Lichtstrahl der Liebe.

01:31:46: Diese Erzengelkarte ist ein Segen für dich, denn sie zeigt dir, dass du bereit bist, dein Herz bedingungsloser Liebe zu öffnen.

01:31:54: Die Liebe kennt keine Einschränkungen.

01:31:56: Sie akzeptiert alle Menschen so, wie sie sind.

01:31:59: Sie urteit nicht.

01:32:00: wahre Liebe ist so mächtig, dass sie Verletzungen, Zorn und Trennung überwindet.

01:32:06: Hülle dich in den rosafarbenen Mantel der Liebe ein.

01:32:09: Lasse Liebe aus deinem Herzen strömen und all deine Mitmenschen berühren.

01:32:14: Die Menschen, die du liebst, die Menschen, die du nicht magst, ja sogar diejenige, die du nicht kennst.

01:32:19: So entsteht eine Brücke aus Licht, auf der die Engel wandeln und Hoffnung und Frieden bringen können.

01:32:24: Als Lohn dafür wird dein Lebensweg gesegnet und voller Liebe sein.

01:32:29: Affirmation, mein Herz ist von der Flamme der Liebe erfüllt.

01:32:33: Ja.

01:32:35: Danke an die Engel da oben, dass ihr das noch mal reingegeben habt in der Klarheit.

01:32:41: Schöne Zusammenfassung des Gesprächs.

01:32:46: Ich habe eine Frage, die ich zum Abschluss immer alle Podcastgäste frage.

01:32:52: Und zwar, stell dir vor, du lebst jetzt noch weiterhin ein ganz, ganz langes und wundervolles Leben.

01:33:00: Und irgendwann, in vielen, vielen, vielen Jahren, wäre der Tag, wo du entscheidest, von der Erde zu gehen.

01:33:07: Und wie ist der Zufall Will, wäre ich bei dir?

01:33:10: Nee, was?

01:33:11: Wie ist der Zufall Will, wäre ich bei dir?

01:33:13: Ach, ja, ich zufall.

01:33:15: Dann

01:33:16: ist doch alles erfüllt.

01:33:17: Und würde dir eine Kopfmassage geben und dir ein Treatment geben?

01:33:24: Und würde zu dir sagen... würde dir eine Fußmassage geben, schönes Rosenfußbad.

01:33:32: Und würde zu dir sagen, Touria, leider, also nicht nur leider, sondern es gab einen technischen Fehler, oder ist das was passiert?

01:33:42: Alles, was du jemals gemacht hast, ist gelöscht.

01:33:45: Ja, es ist all is gone.

01:33:47: Es gibt nichts mehr.

01:33:50: Aber ich habe für dich ein weißes Blatt Papier.

01:33:53: und ein Stift.

01:33:54: Und du könntest jetzt auf dieses weiße Blatt Papier drei Weisheiten schreiben, drei Gedanken, von denen du dir wünschen würdest, dass das bleibt, dass sich daran die Menschen erinnern.

01:34:06: Was würdest du aufschreiben?

01:34:14: Wer du bist, wirklich, remember, dass du ein Point of Light bist, dass du ein Lichtpunkt bist, dass du eine göttliche Kreation bist, egal was passiert.

01:34:28: Und dann auch auf den Mut klar hinzuschauen, dass du auf den Mut wirklich Sachen anzugucken, nicht einfach nur Dödel.

01:34:40: Und that's it.

01:34:44: Plenty, plenty and enough.

01:34:47: Danke dir.

01:34:49: Für alle, die jetzt gerade den Impuls haben oder sagen, hey, ich würde so gerne mal beim Path of Love teilnehmen.

01:34:56: Ja, du.

01:34:58: Wie, vielleicht magst du noch mal ganz kurz ein bisschen erzählen, wie das abläuft.

01:35:03: Ich werde natürlich alles in den Show Notes verlinkt.

01:35:06: Ihr findet alle Links.

01:35:08: Ich habe es selber gemacht.

01:35:09: Ich kann sagen, es ist live-changing und es ist so eine wunderschöne.

01:35:14: Es ist einfach eine so ... Schöne Erfahrung.

01:35:17: Also es ist einfach so ... it's magic.

01:35:21: Genau.

01:35:22: Wo wie wann, was?

01:35:24: Wo wie wann was?

01:35:25: Ach, kurz noch mal erzählen.

01:35:27: Genau, wie das Ganze abläuft, wie man sich bewerben kann.

01:35:33: Also da das ja ist, ist es ein intensiver Sieben-Tagesprozess.

01:35:38: Es ist sehr intensiv.

01:35:39: Wir gehen in die Tiefen und auch in die Weiten, in die Höhen.

01:35:47: Wir gucken wirklich hin.

01:35:49: Aber wir gehen auch in die Liebe und wir gucken auch das, was mich daran hindert zu leben.

01:35:54: Und da kommen natürlich alle möglichen Sachen hoch.

01:35:56: Also diese sieben Tage sind sehr intensiv.

01:35:59: Du musst dein iPhone abgeben.

01:36:03: Also auch ein Computer-Ditox und dein Computer auch.

01:36:06: Und auch dein zweites iPhone, falls du als Ersatz irgendwo versteckt hast.

01:36:14: Voraussetzung für die Gruppe ist, dass du stabil mit dir selber bist, dass du einigermaßen mit beiden Füßen auf der Erde stehst.

01:36:23: Wir machen mit jedem einzelnen ein Interview vorher, ein einstündiges Interview, wo einer von den Facilität, das mit dir redet und guckt und einfach versucht rauszufinden, ist das für dich der richtige Prozess.

01:36:36: Bringt dir das was?

01:36:38: Können wir dich da wirklich halten?

01:36:41: Das ist ganz, ganz wichtig.

01:36:42: Und dann können wir auch sehen, wissen wir schon, mit wem wir da die Reise miteinander antreten.

01:36:49: Es ist total gut, gut gehalten.

01:36:51: Wir haben in jedem Prozess dreißig bis vierzig Teilnehmer und auch umgeschirrt genauso viele Leute, die es darf, sind, die alle wiederkommen, weil sie gerne dich unterstützen wollen, in deinem Prozess bei dir selber anzukommen.

01:37:07: Also es ist ganz toll, es ist eigentlich unglaublich, dass die Leute, die lieben das einfach.

01:37:13: Und das ist auch eine Gemeinschaft da.

01:37:15: Wir kennen uns schon, manche seit vielen, vielen Jahren, die einfach immer wieder kommen und total gerne da sind und diesen Raum halten, der Sicherheit.

01:37:25: Der Prozess ist total sicher, auch in dem, was du machst und wie du machst, ist das sicher.

01:37:30: Es ist keine Encountergruppe, du wirst da nicht... Es ist voll sicher, es ist sehr sehr respektvoll, sehr liebevoll.

01:37:40: Wir arbeiten in kleinen Gruppen und du hast da immer ein Facilitator, der trainiert ist natürlich, also ausgebildet und Assistent dazu, also du bist wirklich gehalten.

01:37:50: Und in dem gehalten sein kannst du dich dann aufmachen, so wie du magst.

01:37:55: Der Prozess ist wirklich eine Einladung, aber jetzt nicht so ein Ding, wo du dann ... Jetzt mach mal.

01:38:04: Du gehst so weit wie du gehen möchtest, wie du Mut hast, hinzugucken.

01:38:11: Es geht sehr tief, aber es geht auch.

01:38:13: Wir machen auch viel mit Freude und wir machen auch viel ganz wilde Sachen, also um wild schöne Sachen.

01:38:22: Exstatische Sachen.

01:38:23: Exstatische Sachen.

01:38:25: Genau.

01:38:26: Also auch Überraschungen sind auch dabei.

01:38:30: Und die gehören mit so einem Prozess ist ja beides.

01:38:33: Und wir haben viel Nacharbeit, also danach machen wir Meetings mit den kleinen Gruppen, mit den Facilitators und dann bieten wir Follow-up Work an.

01:38:42: und dann gibt es Walking the Pass.

01:38:44: Also du bist auch danach... Und dann gibt es auch Therapeuten, mit denen du arbeiten kannst.

01:38:48: Du bist auch danach weiterhin gehalten.

01:38:52: Und ich sage immer, das ist der erste Schritt zum Weg.

01:38:54: Und dann fängt es eigentlich erst an.

01:38:57: Manche Leute geben dann auf und sagen, ja, ich habe mich gut gefühlt.

01:38:59: Das war es jetzt.

01:39:00: Mein Leben ist jetzt okay.

01:39:02: Aber viele Leute sagen dann auch, jetzt, jetzt will ich weitergehen.

01:39:06: Ich will weiter gucken.

01:39:08: Ich bin neugierig.

01:39:09: Ich möchte wissen, wer ich wirklich bin.

01:39:13: Und ist dann auch bereit, eine Sache mal zu gucken.

01:39:16: Ja, und?

01:39:17: Sag?

01:39:18: Ist es überall auf der Welt?

01:39:20: Ja, es gibt es in Australien, es gibt es in Brasilien, es gibt in Amerika, es gibt es in Kanada, es gibt es in Schweden, es gibt es in Italien, es gibt es in Deutschland.

01:39:31: Nächstes Jahr haben wir vier Path of Love in Deutschland mit unserem deutschen Team, super Team.

01:39:39: Und alle Teams sind sehr, sehr, sehr dedicated, also die machen es, weil sie Wirklich diese Arbeit leben auch.

01:39:48: Du musst die Arbeit leben als Facilitator.

01:39:51: Sonst

01:39:51: auch viel zu anstrengend.

01:39:53: Nee, es ist ja schon ein krasses Commitment.

01:39:56: Ja, es ist ein riesiges Commitment für die Facilitator auch, für die Therapeuten.

01:40:00: Du musst da wirklich, um so wenige Urteile zu haben, musst du da auch gewesen sein.

01:40:06: Nicht einfach noch, ja, ja, ja, probier mal was aus.

01:40:09: Das muss vom Herzen kommen.

01:40:11: Ja.

01:40:12: Ja, also danke, dass du das kreiert hast, dass du diesen Prozess erschaffen hast, weil ich glaube, das ist wirklich einfach so ein Geschenk für die Menschen wirklich.

01:40:25: Und ich hoffe einfach, dass ganz, ganz viele das nutzen, hoffentlich, weil ich glaube, dass es einmalig ist, so gesehen zu werden in der eigenen Essenz und darin dann so geliebt zu werden.

01:40:41: wenig Räume, wo das so kreiert wird.

01:40:45: Ja, ja.

01:40:46: Es ist eine wirkliche Transformation, eine Gemeinschaft.

01:40:51: Also auch Menschen, die sich hinterher weiterhin treffen, du kriegst eine Sprache, wo du das sagen kannst, was wirklich wahr ist, nicht immer nur he-he-ha-ha-hu-ha.

01:41:03: Man wird wahrhaftiger.

01:41:05: Und dich dazu treffen war auch total ... Also wirklich ganz wunderbar.

01:41:11: Ganz, ganz wunderbar.

01:41:13: Ganz toll.

01:41:14: Vielen Dank.

01:41:15: Toria, danke von Herzen für alles.

01:41:19: Einfach für deinen Sein, für deinen Point of Light-Being.

01:41:25: Ich bin allen da oben dankbar, dass sie uns zusammengeführt haben.

01:41:30: Auf unserem Weg und dass ich dich finden durfte und dass ich ... Ja, ich bin da wirklich so dankbar für.

01:41:38: Und ich kann mir nur im Ansatz vorstellen, was du einfach auch alles auf dich genommen hast und getragen hast, um so was kreieren zu können.

01:41:47: Und das ist unglaublich.

01:41:50: Also danke dafür im Namen von allen wahrscheinlich, die schon mal beim Pass of Love dabei waren und die, die das vielleicht so noch nicht persönlich sagen konnten.

01:41:58: Und ich freue mich auch irgendwann wieder als Facilitator dann teilzunehmen beim Path of Love und da auch dabei zu bleiben und der Arbeit zu bleiben, weil das mir so viel geschenkt hat.

01:42:09: Und ich hoffe, dass wir dieses Gespräch noch mal fortsetzen können und einfach immer mal wieder hier zusammensitzen und some energy.

01:42:20: teilen können und kreieren können.

01:42:21: Danke von Herzen für alles.

01:42:23: Du bist eine echte Bereicherung für mich.

01:42:25: Ich spüre auch deinen Point of Light und es ist wie so, er hat uns was anderes zusammengebracht.

01:42:34: Auf jeden Fall.

01:42:35: Wir haben einfach so eine

01:42:39: Verbindung.

01:42:39: Wir sprechen die gleiche Sprache und das findet man nicht so oft.

01:42:46: Ich kenne natürlich viele Leute, aber nur wenige, mit denen man auf der Ebene kommunizieren kann.

01:42:52: Und das ist für mich ein riesiges Geschenk.

01:42:56: Und ich weiß, dass es auch ein riesiges Geschenk für viele andere Leute ist.

01:42:59: Was die Arbeit, die du machst, ist ganz, ganz toll.

01:43:02: Ich verfolge das auch und denke immer, wow, dass du den Mut hast, so früh da schon hinzuhören.

01:43:11: Und da so wirklich damit gehst und das dann einfach auch durchziehst.

01:43:18: Ich finde das ganz, ganz toll.

01:43:20: Ich unterstütze dich da gerne, in welcher Form auch immer.

01:43:26: Vielen, vielen, vielen Dank.

01:43:28: Für alle, die gerade zugehört haben, teilt das Gespräch so, so gerne.

01:43:32: Ihr findet alle Infos zum Path of Love in den Show-Notes.

01:43:36: Nutzt diese Möglichkeit wirklich.

01:43:38: Also, ich war damals im Mandali in Italien.

01:43:42: Das kann ich sehr empfehlen, diesen Ort.

01:43:44: Pure Magie.

01:43:46: Aber genau, ihr seid ja auch überall sonst auf jeden

01:43:48: Fall unterwegs.

01:43:51: Für die Deutschen ist auch in Deutsch, für viele Deutsche wollen nicht das in Englisch machen, aber natürlich gibt es das in Deutsch

01:43:58: und... Fast auf jeder Sprache so umgeblendet.

01:44:01: Ja, auf jeder Sprache, nur noch nicht japanisch.

01:44:05: One day.

01:44:07: One day.

01:44:07: Chinesisch.

01:44:09: Nein, natürlich.

01:44:10: Darf ja alles noch kommen.

01:44:13: Danke.

01:44:14: Super, super schön.

01:44:15: Vielen Dank.

01:44:20: Willkommen zurück aus dieser Folge.

01:44:22: Ich hoffe, du hast ganz viel für dich mitgenommen.

01:44:25: Wie immer, teil diese Folge so gerne mit deinen Lieblingsmenschen.

01:44:28: Schick sie raus über WhatsApp, über wo auch immer mit du kommunizierst.

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01:44:40: Lass natürlich so gerne auch ein Kommentar und ein bisschen Liebesprinkle da.

01:44:45: Und du findest mich auch auf Instagram, Ed, Laura, Marlina, Seila und wir hören uns.

01:44:50: nächste Woche mit einer neuen Folge.

01:44:52: Es ist so schön, dass es dich gibt.

01:44:55: Für dich von Herzen und Abend.

01:44:56: Rock on and Namaste.

01:44:58: Deine Lauch.

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