Bist du mehr für andere da als für dich? 3 unterschätzte Wege zurück in Heilung
Show notes
Bist du mehr für andere da als für dich selbst? Dann ist diese Folge genau richtig für dich.
Mit Dr. Manuel Burzler spreche ich darüber, wie du dich aus der Retterrolle löst, Grenzen in Liebe setzt und deiner inneren Wahrheit wieder vertraust. Und du erfährst drei epigenetische Schlüssel, die deinen Körper aus Stress zurück in Heilung führen.
In der Podcastfolge erfährst du, … – wie du erkennst, ob dein „Helfen“ dich stärkt oder dich leer macht – wie du Schuldgefühle loslässt, wenn du Grenzen setzt – warum dein Körper heilen kann, wenn er neue Signale bekommt – welche 3 epigenetischen Schlüssel Stress im Körper beruhigen und Selbstheilung möglich machen
Kapitel 00:00 Intro 01:10 Erfolgsdruck & innere Leere 08:28 „Was passiert, wenn sie nicht gesund wird?“ 16:39 Wenn du spürst es ist vorbei aber Angst hast zu gehen 24:34 Männliche & weibliche Energie: Was wirklich dahinter steckt 26:50 Grenzen setzen ohne Schuldgefühle 33:07 Wie Klarheit entsteht und warum Erfolg allein nicht reicht 37:20 Retterrolle: Wenn du alle hältst und dich selbst verlierst 47:57 Dein Business wächst nur so weit wie du selbst 49:50 Epigenetik einfach erklärt: Zelle, DNA & deine Signale 56:52 Bio oder nicht Bio? Was wirklich entscheidend ist 58:08 3 epigenetische Alltagsschlüssel für mehr Heilung 01:06:36 Darmaufbau, Kuren & Parasiten: was sinnvoll ist 01:09:00 Stille Entzündungen: die versteckte Ursache von Erschöpfung 01:12:59 Warum Hoffnung heilt: Glaube an deinen Körper 01:15:44 Manuel zieht eine Karte 01:18:20 Manuels 3 Weisheiten
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Rock On & Namasté Deine Laura
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Show transcript
00:00:00: Weil.
00:00:00: die Frage ist heutzutage leider nicht mehr, bin ich überhaupt belastet, sondern wie stark bin ich belastet?
00:00:04: Weil belastet
00:00:05: sind wir alle.
00:00:06: Und das Schöne ist, man kann ja was tun, muss nur lernen.
00:00:09: Was ist, wenn meine Partnerin nicht gesund wird?
00:00:12: Wie kann ich ja wirklich bewusst dieses Wissen der ganzheitlichen Medizin eigentlich in die Welt tragen und in die Gesellschaft tragen?
00:00:19: Dann... selber zu merken, wenn man Visionen, Missions getrieben ist.
00:00:23: Wie viel davon macht mich wirklich glücklich?
00:00:25: Ich bin da, anderen Menschen zu helfen.
00:00:27: Ich mache es aber nicht zum Teil meiner Identität.
00:00:29: Zu sagen, ich weiß, da gibt es einen Weg raus, weil der Körper ist so intelligent, der reguliert sich irgendwann selbst.
00:00:33: Was machen wir denn Medizin eigentlich?
00:00:35: Wir bringen den Körper eine Selbstregulation zurück.
00:00:37: dass es sich selbst widerheilt.
00:00:39: Und das haben wir Ärzte manchmal vergessen.
00:00:41: Das ist vielleicht auch wichtig, wenn man über weibliche und männliche Energie spricht.
00:00:43: Welchen Raum schafft man gemeinsam, damit überhaupt eine Intimität stattfinden können auf die ökremische Ebene?
00:00:49: Damit kann man spielen.
00:00:50: Die Menschen, die wirklich biologisch jünger sind, trinken ganz viel
00:00:53: Kraft.
00:00:55: Gib mir die drei wichtigsten epigenetischen Stellschrauben,
00:01:00: die jeder
00:01:01: mitnehmen kann.
00:01:01: Das erste ist...
00:01:10: Manuel.
00:01:11: Ich freue mich so sehr, dass du da bist.
00:01:13: Herzlich willkommen im Podcast.
00:01:15: Ich bin so gespannt auf alles, was heute hier auf den Tisch kommen kann, was du erzählen wirst, was wir von dir lernen können.
00:01:24: Willkommen,
00:01:25: willkommen.
00:01:25: Schön, dass du da bist.
00:01:27: Danke für die Einladung.
00:01:29: Ich bin auch schon ganz gespannt, was wir heute so gemeinsam aus diesem Podcast machen.
00:01:36: Ich auch.
00:01:37: Wie geht es dir?
00:01:37: Wo stehst du gerade in deinem Leben?
00:01:40: Wie ist deine innere Welt in diesem Moment?
00:01:44: Jetzt gerade fühle ich mich tatsächlich extrem wohl.
00:01:49: Es ist ein total schöner Tag heute, ganz entspannt.
00:01:56: Aber ich glaube, wenn ich ganz ehrlich zu mir bin in den letzten eineinhalb Jahren, wechselnd, würde ich sagen.
00:02:06: Wechselnd zwischen?
00:02:08: Zwischen... ... dem Gefühl ... ... auf der einen Seite los zu sein.
00:02:20: Ich meine, die letzten Jahre, glaube ich, ... ... jeder, der uns so ein bisschen verfolgt hat, ... ... hat gesehen, wow ... ... die beiden Jungs, Timo und Manuel ... ... ja, in dem Bereich Gesundheit ... ... super erfolgreich ... ... verändern sozusagen auch ein Teil ... ... der Branche vielleicht.
00:02:40: Und dann selber zu merken ... Ab einem gewissen Zeitpunkt, wenn man Visionen, Missions getrieben ist.
00:02:49: Wie viel davon ist eigentlich, macht mich wirklich glücklich.
00:02:53: Und das war so ein Punkt.
00:02:56: Und dann das E-Tüpfelchen drauf.
00:02:58: Und ich glaube, das sieht man auch in unserem Film Modern Jeans.
00:03:05: Eine Partnerschaft gelebt zu haben, für jemand Anderen etwas ganz, ganz viel zu tun.
00:03:11: Sich da drin zu verlieren.
00:03:14: Und dann zu merken, diese Person auch wiedergehen lassen zu dürfen.
00:03:17: Und müssen, weil es nicht passt.
00:03:21: Und ich glaube, das hat ganz, ganz viel letztes Jahr dann bei mir ausgelöst.
00:03:28: Und eine extreme Entwicklung, sehr, sehr positiv.
00:03:32: Gab es einen bestimmten Moment, wenn du jetzt zurückblickst auf die oder anders gefragt, wenn wir jetzt zwei Jahre zurückgehen?
00:03:41: Wir haben jetzt, wo wir das Interview gerade aufnehmen.
00:03:44: Ende Oktober, zwanzig, fünfundzwanzig.
00:03:47: Wenn wir jetzt zwei Jahre zurückgehen, Oktober zwanzig, dreiundzwanzig.
00:03:52: Wer war Manuel da?
00:03:53: Was war so dein ... Du bist aufgewacht.
00:03:55: Was waren so typische Gedanken, die du hattest?
00:03:57: Was war so dein ... Ich sag mal deine Identität, dass womit du dich identifiziert hast als Mensch?
00:04:09: Zu dem Zeitpunkt bin ich aufgewacht und ich glaub, der erste Gedanke war ... Was kann ich mir jetzt erst mal Gutes tun?
00:04:19: Auf der einen Seite.
00:04:21: Aber wie kann ich in eine gewisse Performance auch persönlich kommen, eine gesundheitliche Performance?
00:04:28: Und auf der anderen Seite aber innerlich auch ein Druck und ein Gefühl, okay, die Welle von Erfolg möchte ich auch weiterreiten.
00:04:40: Und ich war aber nicht in dem Genuss, zu sehen, auf der einen Seite berufliche Erfolg, aber auch auf der persönlichen Seite zu sehen.
00:04:48: Eigentlich habe ich super viel, was ich mir geträumt habe oder was ich mir gewünscht habe oder was ich mir vielleicht auch visualisiert habe, schon bereits erreicht.
00:04:59: Aber war an dem Punkt nicht, dass ich es genießen konnte.
00:05:01: Nicht richtig im Sein.
00:05:04: Und ja...
00:05:07: Wenn wir da... Mit der Brille da drauf gucken, was war deine Überzeugung in dir, warum du es nicht genießen konntest?
00:05:17: Also, was stand sozusagen auf der anderen Seite vom Genuss?
00:05:20: War es der Druck oder was?
00:05:23: Ich glaube, die ehrliche Antwort ist wahrscheinlich das Ego.
00:05:28: Was wollte das Ego?
00:05:30: Das Ego, wenn man sich meine, allgemein meine Laufbahn anschaut, wenn man dann sieht, okay.
00:05:42: Was habe ich damals gemacht?
00:05:44: In meiner Jugend habe ich eine Sportart damals gemacht, die mich sehr, wo ich sehr viel im Außen Anerkennung bekommen habe.
00:05:53: Was
00:05:54: hast du gemacht?
00:05:55: Ich habe ab zwölf oder dreizehn Golf gespielt und wollte Golf-Profi werden.
00:06:00: Und damit achtzehn habe ich gesagt, nee, da bin ich in die Richtung Persönlichkeitsentwicklung gerutscht.
00:06:05: Ich
00:06:06: habe super viele Seminare besucht.
00:06:08: Wie hat das angefangen?
00:06:09: Also mit achtzehn, das ist ja relativ früh.
00:06:11: Ja, ich war super unzufrieden mit mir selbst.
00:06:17: Ich hab gemerkt, da muss es doch noch mehr geben.
00:06:25: Warum bin ich mit mir selbst nicht zufrieden?
00:06:27: Und durfte dann erleben, was es noch da draußen so gibt.
00:06:33: Wie funktionieren wirklich Beziehungen?
00:06:36: Weil ich hab es damals natürlich auch nicht von meinen Eltern gelernt.
00:06:40: Vielleicht wie viele von uns.
00:06:42: Was bedeutet männliche, weibliche Energie?
00:06:46: Was bedeutet wirklich wahre Beziehungen zu leben?
00:06:50: Und dann habe ich irgendwann realisiert, nee, das macht keinen Sinn.
00:06:53: Golfprofi ist nicht mein Ding.
00:06:57: Und habe dann entschieden, aber Medizin zu studieren.
00:07:01: Aber immer noch mit dem Gedanken, wenn ich Medizin studiere, dann bekomme ich auch Anerkennung von außen.
00:07:10: Aber war das bewusst?
00:07:12: Also, war das in dir ein Bewusstes?
00:07:13: Ich studiere jetzt Medizin, um Anerkennung zu bekommen?
00:07:15: Oder war das so ein unbewusstes... Ich such mir jetzt einfach was, was sich gut anfühlt, weil unbewusst der Wunsch ist, Anerkennung dafür zu bekommen?
00:07:25: Also, wenn du sagst, du hast dann schon ja viel Persönlichkeitsentwicklung oder viel damit gearbeitet.
00:07:30: Wie weit war da die Meta-Ebene selber wahrzunehmen?
00:07:33: Warum tue ich eigentlich, was ich tue?
00:07:35: Ich glaube, ich habe es immer innerlich... Tief in mir habe ich es gewusst, aber ich habe es nie ausgesprochen.
00:07:42: Und auf der anderen Seite ist es natürlich eine extreme Leidenschaft.
00:07:46: Also ich bin damit aufgewachsen, meine beiden Eltern sind Heilpraktiker.
00:07:49: Es war immer, am Küchentisch wurde immer über Medizin gesprochen.
00:07:53: Immer, es ging immer um gesunde Ernährung, um ein gesundes Mikrobiom.
00:07:57: Wie kann ich Allergien behandeln?
00:07:59: All das über, was ich jetzt spreche, war damals schon auf dem Küchentisch.
00:08:03: Nur in Verbindung sozusagen mit der neuen Wissenschaft der Epigenetik war das halt dann sozusagen ... noch so der fehlende Schlüssel, wie man das Ganze eigentlich noch erklären kann.
00:08:14: Warum bist du nicht Heilpraktiker geworden?
00:08:17: Wäre ja dann sozusagen vielleicht das naheliegendste, wenn...
00:08:20: Auch hier die ehrliche Antwort, da ging es darum, wie kann ich... und das war gar bewusst gewählt damals schon... wie kann ich bewusst... ich habe immer... wie kann ich ja wirklich bewusst dieses Wissen... der ganzheitlichen Medizin eigentlich in die Welt tragen und in die Gesellschaft tragen, funktioniert das als Heilpraktiker besser oder funktioniert das als
00:08:42: Arzt besser.
00:08:45: Und ich habe immer die Diskrepanz bei meinem Vater gesehen, dass er immer sehr, sehr viel Kritik auch bekommen hat, obwohl mein Vater ein extrem intelligenter Mann ist.
00:08:59: Aber trotzdem ... Er ist ja nur High-Praktiker.
00:09:01: Ja, Pionierer kennt man immer mit den Pfeilen im Rücken.
00:09:08: Okay, das heißt, in dir gab es, wenn ich dich richtig verstehe, immer so unterschiedliche Ebenen.
00:09:12: Also es gab auf der einen Seite die Ebene.
00:09:16: oder dieses schon damit aufgewachsen zu sein, mit Medizin, mit Gesundheit, mit all dem Wissen.
00:09:20: Also es war sozusagen was schon infused, early infused war in deinem System quasi.
00:09:25: Also deine Seele hat sich was gesucht, wo ganz, ganz früh einfach du schon in einem Umfeld warst, wo all dieses Wissen ganz natürlich präsent war für dich, weil einfach das war, worüber ihr zu Hause gesprochen habt.
00:09:37: Dann hast du angefangen, Golf zu spielen, dachtest du für das Golfprofi hast dann aber gemerkt, das ist es doch nicht.
00:09:43: dass ich dann dazu entschieden, Medizins zu studieren.
00:09:46: Und das Gefühl, was ich so habe, wenn ich die Zuhörer gab, auf der einen Seite dieses, okay, ich will das machen, weil ich einen Weg finden möchte, über Medizin zu sprechen und das weitergeben zu können und dafür auch gehört zu werden.
00:09:58: Und auf der anderen Seite gibt es aber auch diesen unterbewusst mitlaufenden Ego-Anteil, der das auch macht, weil er Anerkennung dafür haben möchte.
00:10:06: Und die beiden so ein bisschen, okay.
00:10:08: Genau.
00:10:10: Und das Interessante ist ja, ich habe mich ganz, ganz vielen natürlich auch mit dem Thema Trauma beschäftigt.
00:10:14: oder auch, was wird von den Eltern vielleicht auch an bestimmten Themen mitgegeben oder was nimmt man vielleicht auch für Themen von den Eltern mit, für eine Mission auch vielleicht mit und dort auch zu sehen, dass dieses Thema Anerkennung auch ein Riesenpotenzial ist.
00:10:32: Es hat mir ja extrem viel Kraft bis zu einem gewissen Zeitpunkt gegeben.
00:10:36: Und Trauma
00:10:37: ist ein geiler Katalysator.
00:10:39: Also nicht mehr ein Trauma.
00:10:41: Ich würde sagen, ninety-fünf Prozent aller erfolgreicher Unternehmer, aller Menschen, die irgendwie so über ihre Grenzen gehen.
00:10:50: Also würde ich sagen, könnte man wahrscheinlich die provokante These ausstellen, dass dahinter immer Trauma ist.
00:10:57: Bis zu einem gewissen Punkt und irgendwann machst du auf, weil du dann merkst, okay, alles, was ich verfolgt habe, vielleicht mit den Dingen, ich bleibe ja trotzdem leer.
00:11:05: Also all das, und dann ist ja der Moment, wo wir anfangen, das Trauma anzugucken.
00:11:09: Und dann ist der große, das große Aufwachen.
00:11:14: Ja, und die Anerkennung ist, sagen, wie eine, oder ist eine Bewältigungsstrategie
00:11:17: gewesen.
00:11:17: Ja, klar.
00:11:19: Und da aufzuwachen, plötzlich zu merken, okay, ich habe einen gewissen Erfolg, macht mich das glücklich, macht mich das nicht glücklich.
00:11:28: Ich habe eine gewisse finanzielle Freiheit, vielleicht auch, macht mich das glücklich, plötzlich nein.
00:11:33: Und dann auch zu erleben, sich aber auch nicht zu realisieren, zu dem Zeitpunkt sich eigentlich aufgegeben zu haben in einer Beziehung, weil ich plötzlich auch helfen wollte.
00:11:45: Und aber auch wieder auf der anderen Seite auch in der Angst war, was ist, wenn meine Partnerin damals die Larissa nicht gesund wird.
00:11:56: Weil ich hatte damals gesehen, als Arzt, bestimmte, wir hatten ganz, ganz viel Labor gemacht und so weiter.
00:12:02: Ich habe Dinge gesehen, die ich das erste Mal gesehen hatte.
00:12:06: Obwohl ich darauf spezialisiert war auf chronische Ermüdung, CFS, chronisches Fatigue-Syndrom, war so mein Spezialgebiet auch als Arzt damals noch in der Praxis.
00:12:16: Aber wir haben Laborwerte gesehen, wo ich gesagt habe, das ist out of my ... Also wenn wir die Zieh dort rausbekommen, dann darf mein Horizont als Arzt noch mal erweitert werden.
00:12:31: Und wir haben es geschafft.
00:12:34: Und das hat mich auch dann nochmal auf eine ganz andere medizinische Reise gebracht.
00:12:38: Das heißt, würdest du rückblickend sagen, oder auf einer spirituellen Ebene, was würdest du sagen, wofür habt ihr euch getroffen?
00:12:51: Lars Armin hat zu mir gesagt, im letzten Sommer, super spannend, ich hab mir mit dem Tor gesprochen und gesagt dazu zu mir, weißt du, Manuel, war dir das schon mal bewusst, dass ihr euch eigentlich nur getroffen habt, einerseits für sie, dass sie die Möglichkeit hatte, gesund zu werden?
00:13:10: Weil welche andere Optionen als dich damals zu treffen, so schwer krank, wie sie war, gab es.
00:13:15: Weil sie hat ja jeden Tag praktischen Arzt an ihrer Seite gehabt.
00:13:20: Und in welche Entwicklung hat das dich geschickt?
00:13:23: Und ich bin super dankbar, weil währenddessen habe ich viele Dinge nämlich nicht gesehen.
00:13:28: Wie viele ich gegeben habe, wie viel Energie ich aufgewendet habe, in welche Ängste ich gekommen bin, was ich mir gewünscht habe, was ich mir nicht gewünscht habe.
00:13:38: Und dann am Ende ... letztes Jahr nach der Trennung in dieses Thema Männlichkeit, Weiblichkeit, Männliche Energie, Weibliche Energie reinzurutschen.
00:13:50: Was will ich wirklich?
00:13:52: Und wie, was bedeutet für mich, Mann sein?
00:13:55: Was bedeutet für mich?
00:13:57: Was wünsche ich mir von meiner Partnerin als in der Beziehung, damit es mich glücklich macht?
00:14:03: Und das habe ich eigentlich zu dem Zeitpunkt gar nicht gewusst.
00:14:07: Und habe das alles... Bis zu einem gewissen Zeitpunkt sozusagen habe ich alles aufgeschoben, weil wir mit University erfolgreich sein wollten.
00:14:18: Wir hatten eine tolle Mission, immer noch eine tolle Vision und die einen, die mich persönlich und auch Timo extrem getragen hat.
00:14:27: Aber plötzlich, wenn man sich dort drin so aufgegeben hat, haben zu merken, wenn ich mich aufgebe, dann funktioniert das Ganze um mich herum mehr, auch überhaupt nicht mehr.
00:14:42: Gab es einen konkreten Moment, wo du gemerkt hast, es ist Zeit, die Beziehung zu beenden?
00:14:46: Also gab es irgendwann einen Punkt, wo du gesagt hast, okay, ich muss gehen?
00:14:50: Ja, es gab einen Moment, da hatten wir über Kinder gesprochen, weiß ich noch ganz genau, wo.
00:14:59: Und dann innerlich habe ich dann gemerkt, nein, ich glaube, ich bin einen vielleicht jetzt noch nicht bereit dazu, aber ich kann es mir auch jetzt gerade, ich kann es mir nicht vorstellen.
00:15:16: Und in dem Moment hab ich eigentlich gemerkt, ich muss gehen.
00:15:19: Und dann hat sich's natürlich noch rausgezögert.
00:15:23: Ja.
00:15:25: Und es gibt dann, ich weiß nicht, ob du das auch kennst, es gibt so Momente, wo du eigentlich verstehst selber, jetzt müsstest du's eigentlich beenden, wenn du, kannst du nicht anders sagen, so pauschal als Mann, wenn du jetzt die Eier dazu hast.
00:15:40: Aber in dem Moment war ich einfach nur nicht bereit.
00:15:44: Ja.
00:15:45: Und jetzt realisiere ich selber für mich in diesen Momenten, okay, wenn ich nur nicht bereit war, sich auch selber die Zeit und Raum zu geben, zu sagen, wenn ich bereit bin, dann bin ich bereit.
00:15:56: Und vielleicht muss ich auch noch durch eine Entwicklung gehen, so war mein Denken damals, damit ich es vielleicht möchte.
00:16:03: Aber ein tiefes Bauchgefühl hatten wir damals schon gesagt.
00:16:07: Jetzt ist es vorbei.
00:16:09: Und auch als es dann vorbei war, war es ganz spannend.
00:16:14: Wir haben uns aus Liebe gehen lassen.
00:16:17: Und zu sagen, es war eine Lebensphase, die war wichtig für uns beide.
00:16:21: Und wir beide tun uns nicht mehr gut und wir gehen in unterschiedliche Entwicklungen.
00:16:25: Und brauchen jetzt was anderes.
00:16:30: Ich finde das ganz spannend, weil ich glaube, wir alle kennen diesen, also erst mal Danke fürs Teilen.
00:16:34: Und ich glaube, wir alle kennen diesen Moment, wo wir intuitiv wissen, shit.
00:16:43: Ich weiß eigentlich, jetzt ist es vorbei.
00:16:45: Sei es ein Beruf.
00:16:47: Sei es ein Ort, an dem wir leben, sei es ein Menschen, mit dem wir in Beziehung sind, wo wir intuitiv wissen, ich halte hier gerade eigentlich nur noch dran fest, weil ich Angst hab zu gehen.
00:16:56: Also ich bleib nicht aus Liebe, sondern ich bleib aus Angst zu gehen.
00:17:01: Für alle, die uns gerade zuhören und die jetzt gerade irgendwo im Auto sitzen oder irgendwo auf einer Bank im Wald und so.
00:17:12: Gerade merken so, shit.
00:17:15: Shit.
00:17:16: Ja, jetzt weiter zu.
00:17:18: Nicht aufhören.
00:17:19: Bleib bei uns.
00:17:23: Was hat dir geholfen, durch diese Entwicklung zu gehen?
00:17:28: Was hat dir geholfen?
00:17:30: Hast du dir Hilfe geholt in der Zeit?
00:17:34: Wie viel Zeit war zwischen dem Moment und dem Moment, wo ihr euch tatsächlich getrennt habt?
00:17:38: Und rückblickend würdest du vielleicht was anderes machen?
00:17:42: Also wie kann man ... Wie können die, die gerade zuhören und intuitiv wissen, oh Mann, genau da bin ich gerade.
00:17:50: Aber ich krieg sofort hier Panik im Hals und will den Padkars am liebsten ausmachen, weil ich die Wahrheit nicht hören will.
00:18:00: Das ist ja dieses, am Ende geht es ja darum, dass wir unsere eigenen Wahrheit nicht vertrauen oder der eigenen Wahrheit nicht so richtig ins Auge blicken wollen, weil wir Angst haben, in diese Lehre danach zu gehen oder denken, oh Gott, was wenn ich... Niemand besseren mehr finde.
00:18:14: was wenn das das beste ist was gerade da ist?
00:18:16: so ungefähr Genau nimm ich da gerne noch mal mit was dir da geholfen
00:18:21: hat.
00:18:25: Was ich persönlich in mir habe eine extreme tolle kraft ist n n nxt tiefes urvertrauen ein tiefes urvertrauen.
00:18:35: Es leidet mich etwas weil wenn ich mir mein leben persönlich anschaue dann rückblickend und ich mich immer abgefahren.
00:18:44: Ich hab die Person kennengelernt, ich hab das und das erlebt oder das und das gemacht, das jetzt auf beruflicher Ebene, damit es, dass es dazu kommt.
00:18:56: Und wenn ich mir diese berufliche Laufbahn im Moment anschaue, dann denk ich mir immer wieder, wir sind abgefahren, das kann überhaupt nicht sein.
00:19:03: Aber das ist die berufliche Ebene.
00:19:06: Und da bin ich mir, da hab ich ein ganz tiefes Urvertauen, ich weiß ganz genau, dass ich für etwas... Wenn wir das auf die Spiritueller Ebene uns anschauen oder sagen wollen oder ich sagen möchte, ich bin ja mit aufgewachsen.
00:19:19: Das heißt, ich habe das in meiner DNA.
00:19:21: Ich bin für irgendetwas da, damit ich die bestimmte Dinge in die Welt tragen darf, in die Gesellschaft tragen darf.
00:19:30: Und dieses Urvertrauen habe ich auch tief in mir zu wissen, auch auf persönlicher Ebene, genau das, wie es gerade ist, ist richtig.
00:19:44: Und ich darf was lernen.
00:19:47: und etwas lernen vielleicht für etwas in Zukunft oder auch jetzt, damit ich vielleicht in einem gewissen Zustand kommen kann, der mich zufrieden werden lässt.
00:19:58: Das ist so der Wunsch.
00:20:00: Aber da können wir mal drüber sprechen, wo ich merke, aha, dieses zufrieden werden, die Möglichkeit hat man eigentlich jederzeit, um es einfach tun und immer mehr ins Tun zu gehen.
00:20:13: Aber um auf die Frage wieder zurückzukommen, sich wirklich mit so einer Urkraft zu verbinden, zu sagen, ist das alles okay.
00:20:23: Selbst wenn ich mich alleine fühle, traurig fühle, einsam bin, eigentlich bin ich nicht einsam.
00:20:30: Die Erde trägt mich, ich bin da.
00:20:32: Und für irgendetwas ist es gut.
00:20:35: Ich habe letztens ein ganz tolles japanisches Sprichwort gelesen.
00:20:44: Und das war für mich nochmal so ein Eye-Opener.
00:20:47: Und zwar ich, also ich versuche es jetzt einmal wiederzugeben, auch wenn es vielleicht nicht genau die hundert Prozent exakt richtigen Worte sind, wenn du in den falschen Zug eingestiegen bist.
00:20:58: Und du merkst irgendwann, ich sitze im falschen Zug.
00:21:05: Umso länger du in dem falschen Zug sitzen bleibst, Dass du länger wird es für dich brennbrühen, wenn du irgendwann dann an dem Bahnhof aussteigst, wieder zurück zu fahren und in richtigen Zug zu nehmen.
00:21:16: Das heißt, in dem Moment, wo du merkst, ich sitze im falschen Zug, sei dir einfach bewusst, du hast jederzeit die Möglichkeit, am nächsten Bahnhof auszusteigen, zu sagen, okay.
00:21:29: war der falsche Zug, ich hab's wahrgenommen, ich steig aus und ich nehme auf einen gegenüberliegenden Kreis den Zug wieder zurück zum Ahno, wo ich hergekommen bin und hab aber in der Zwischenzeit ja ganz viel gelernt, hab vielleicht in diesem Zug irgendwas verstanden in dieser Fahrt und dir eben auch darüber bewusst zu werden, umso länger, ich weiß, ich halte das so richtig so bildlich vor mir, wo ich dachte, ja, du sitzt im falschen Zug und fährst immer weiter in den falschen Zug, obwohl du weißt, du sitzt in dem falschen Zug, dir darüber bewusst zu werden, das ist halt... Der Amount, der Zeit, den du in diese Richtung reist, den wirst du auch wieder brauchen, um in anfänglich zurückzureisen.
00:22:04: Und das fand ich noch mal so ein Bild, wo ich dachte, so, yes, ja, du kannst halt jederzeit entscheiden, anzuhalten und auszusteigen.
00:22:12: Ja.
00:22:12: Ja.
00:22:14: Und du musst nicht da sitzen bleiben, nur weil du eingestiegen bist.
00:22:19: Das fand ich auf jeden Fall ein schönes Bild.
00:22:21: und gleichzeitig... bin ich auch komplett bei dir, dass ich glaube, in diesem Urvertrauen zu sein und zu sagen, ich bin da, wo ich gerade bin.
00:22:29: Und ich tue das, was ich gerade tue, in meinem besten Wissen, in dem, was ich gerade in der Lage bin zu tun.
00:22:37: Und ich glaube auch, das ist was, was mich immer so stark begleitet, dass dieses, die Entscheidungen, die ich jetzt gleich treffe, kommt die aus Angst oder kommt die aus Liebe.
00:22:47: Und da einfach immer wieder einzuchecken und zu sagen, okay, was ist die kleine Entscheidung, die ich aus Liebe treffen kann.
00:22:53: Und wenn es vielleicht ist, einfach das, was da ist, ehrlich anzusprechen und zu sagen, pass auf, ich ganz ehrlich bin.
00:23:02: Es gibt in mir dieses Bauchgefühl, das mir eigentlich sagt, es wäre besser.
00:23:07: Und ich habe so Angst, es auszusprechen, aber ich möchte es gerne mit dir teilen und dann ... Ist das vielleicht die wichtigste Unterhaltung, die man jemals führen wird?
00:23:15: Weil der andere vielleicht sagt Gott sei Dank, danke, dass du sagst, es geht mir genau so.
00:23:19: Wir fassen halbis jahr länger in dem Zug zusammen weitergefahren, obwohl wir beide nicht in diesem Zug setzen wollen.
00:23:25: Also es ist ja so oft auch dieses Narrativ, was wir dann selber im Kopf haben.
00:23:31: Genau.
00:23:31: Ja, danke fürs Teilen.
00:23:34: Du hast vorhin erzählt, dass sozusagen seit der Trennung auch und in diesen letzten anderthalb Jahren du dieses so ein bisschen lost auf der einen Seite und ja, wahrscheinlich schon auch in diesem... Wer will ich jetzt eigentlich sein?
00:23:48: Wie will ich auch beruflich sein?
00:23:50: Oder wenn ich dich richtig verstanden habe, was ist das, was dir... Suchst du die Anerkennung noch?
00:23:55: Oder hast du sie schon?
00:23:59: Nee, die Anerkennung tatsächlich suche ich nicht mehr.
00:24:02: Also das ist ganz spannend.
00:24:05: Aber die Frage ist sehr berechtigt.
00:24:07: Die Frage ist, was ist, wenn sie nicht mehr da wäre?
00:24:12: Was wäre dann?
00:24:15: Aber prinzipiell bin ich seit Anfang diesen Jahres unfassbar, auf der Suche nach dem einfach zu sein, einfach das Leben zu leben und aber auch diese männliche und weibliche Energie zu genießen.
00:24:30: Was bedeutet für dich Männlichkeit, wenn wir über männliche und weibliche Energie sprechen?
00:24:34: Ich glaube, man muss es ja differenzieren.
00:24:36: Du hast ja auch als Mann die männliche und weibliche Energie.
00:24:40: Was bedeutet für dich, mit deiner Männlichkeit verbunden zu sein?
00:24:45: Was ist deine Definition von Mann sein?
00:24:48: Und wie lebst du das?
00:24:52: Ich habe lange Zeit sehr viel weibliche Energie gelebt.
00:24:57: Ich komme aus der Persönlichkeitsentwicklung.
00:24:59: auch viel geredet.
00:25:01: wenig ins tun zu gehen.
00:25:04: Für mich bedeutet er die männlichkeit etwas zu sagen und es wirklich auch dann zu tun.
00:25:11: Also die Umsetzungskraft.
00:25:13: Ja.
00:25:15: Das ist die eine Seite, aber auf der anderen Seite partnerschaftlich den Raum zu halten, einen Raum zu kreieren und dass die Partnerin in dem Fall sein kann.
00:25:29: frei ist, sich ausleben kann, kreativ werden kann.
00:25:35: Und mich persönlich, mir als Mann die Möglichkeit gibt, auch Mann zu sein und auch in so einen Zseinszustand zu kommen.
00:25:43: Weil diese weibliche Energie merke ich, bringt mich in so einen Zseinszustand.
00:25:49: Und das ist das eine.
00:25:53: Und was auch bedeutet, wenn ich einen Raum schaffe, auch eine gewisse im Grenzen zu schaffen.
00:26:03: Und zu sagen, so ist meine Vorstellung, so ist mein Wunsch.
00:26:07: Laut stehe ich gerade.
00:26:09: Und in diesen Grenzen können wir uns bewegen.
00:26:18: Und dort dann zu sagen, okay, wie wollen wir unser Leben sozusagen gemeinsam leben?
00:26:23: Aber ich halte es ein bisschen in Raum.
00:26:26: Und das ist so für mich die männliche Energie und das weibliche ist dann am Ende.
00:26:32: diesen Raum auch zu füllen.
00:26:35: Ich weiß nicht, ob das so ein bisschen zu abstrakt ist, aber das ist zumindest der Punkt, wo ich jetzt persönlich gerade stehe, den ich total genieße.
00:26:45: Ich finde das auch beim Thema Grenzen setzen, dass ja die meisten Menschen denken ja, wenn man eine Grenze setzt, das heißt, ich sag dir, wie du dich jetzt verhalten sollst, gell?
00:26:54: Also so, meine Grenze ist dir zu sagen, wie ich will, dass du bist, damit ich mich wohlfühle.
00:27:00: Und das ist eine Grenze, das ist ja genau das Gegenteil eigentlich, die Grenze einfach zu sagen, pass auf, dass es wer ich bin.
00:27:05: Das sind meine Werte, dass es wie ich behandelt werden möchte, dass es das, was mir wichtig ist, das ist das.
00:27:10: mein Tanzbereich, meine Musik und wenn ... you're welcome to join.
00:27:15: Ja, aber unter diesen Bedingungen.
00:27:19: Und ich glaube, das ist auch so wichtig, dass da diesen Mut zu haben, sich selbst so gut kennen zu lernen und sich auch auf diese Reise zu begeben, wirklich zu verstehen, was ist denn eigentlich der Raum, den ich kreieren möchte in meinem Leben, mit meiner Energie, mit meinen Werten, mit meinem Sein, mit dem, wie will ich den ausfüllen?
00:27:40: Und was möchte ich da reinlassen und was aber auch nicht.
00:27:43: Und das zu lernen, zu halten, da drin zu stehen und zu wissen, das ist okay und das ist sicher für mich.
00:27:50: Und das dann aber auch kommunizieren zu können.
00:27:52: Ich glaube, das ist ein riesen Schritt, auf jeden Fall.
00:27:58: Das hast du mega gut beschrieben, genau so ist das.
00:28:01: Und dort zu merken, wie beide Personen aufgehen können.
00:28:09: persönlich in so ein, jeder in seinen Potenzial zu kommen.
00:28:13: Also total schön.
00:28:15: Das heißt, wenn ich dich richtig verstehe, ist quasi der Punkt, an dem du jetzt gerade bist oder diese Entwicklung in dem letzten Jahr und gerade jetzt seit Anfang des Jahres, dass du für dich so vor allen Dingen das Thema Männlichkeit nochmal ganz anders definiert hast, ganz anders lebst, ganz anders damit bist.
00:28:32: Ich habe die Erfahrung gemacht in meinem Leben immer, wenn man sowas Neues für sich kreiert, wo man sagt, okay.
00:28:39: Das ist das, was ich gerne leben möchte.
00:28:41: Das ist, wie ich Beziehung leben möchte.
00:28:43: Das ist, wie ich sein möchte.
00:28:46: Dass einem das ja auch Angst macht.
00:28:48: Also, dass das ja auch bedeutet, jetzt Dinge anders zu machen.
00:28:51: Das ist bedeutet, vielleicht Dinge anzusprechen, die man vorher nicht angesprochen hat.
00:28:54: Das bedeutet, die Grenze zu halten, auch wenn man Angst hat vor der Reaktion des anderen.
00:29:00: Das ist ja das Spannende.
00:29:02: Der einzige Grund, warum wir ja unsere Grenze fallen lassen, ist ja am Ende Ich habe Angst vor deiner Reaktion auf meine Grenze.
00:29:10: So, das ist ja der Grund, warum wir die dann wieder selber... Okay, ich lasse die wieder runter.
00:29:15: Ist in Ordnung.
00:29:19: Was war da?
00:29:20: Oder ist es das, was dich vielleicht auch so ein bisschen lost sein oder dir dieses Gefühl gegeben hat, so ein bisschen lost zu sein, dieses sich selber finden in dem neuen, wo man ist so... So ist das sicher für mich, wie möchte ich das ausfüllen?
00:29:39: Ja, definitiv.
00:29:40: Und ich glaube, also ich bin der Überzeugung, immer wieder dieses Antesten.
00:29:45: Was will ich?
00:29:46: Wo sind meine eigenen Grenzen?
00:29:47: Wo sind meine Werte?
00:29:49: Wo sind Erfahrungen, die ich sammle, die vielleicht mein Wert neu definieren?
00:29:54: Hört wahrscheinlich nie auf im Leben.
00:29:57: Und hier persönlich dann eigentlich einen Schritt zurück zu machen und zu sagen, okay, was wünsche ich mir persönlich wirklich?
00:30:09: das Leben, das ich eigentlich persönlich leben möchte und wie fühlt sich es wirklich an, wirklich zu sein.
00:30:16: In diesen Energien, die da sind.
00:30:19: Aber sich davon auch nicht die ganze Zeit, ich hab mich dann auch immer wieder erwischt, wie läuft das jetzt im Business?
00:30:28: Da eine Unsicherheit.
00:30:30: Weiblichkeit, Männlichkeit.
00:30:33: Hab ich jetzt über eine, zum Beispiel, in manchen Meetings.
00:30:36: Wahnsinn, ich glaub, ich hab in manchen Meetings einfach zu hart, dann businessmäßig auch reagiert.
00:30:40: weil ich gesagt habe, nee, hier ist eine Grenze, ich boxe sie jetzt durch.
00:30:45: Ja.
00:30:45: Und dann habe ich auch immer wieder das Feedback gebraucht.
00:30:48: Und ich glaube, das hört nicht auf, denke ich mal, in den nächsten Jahren, wenn man sich immer auf diesem Weg geblieben hat.
00:30:57: Ja, das ist ja immer ein Kalibrian, ne?
00:30:58: Es ist immer so ein bisschen okay, dieses okay, das war jetzt too much.
00:31:03: Nein, wie kann ich?
00:31:04: Und am Ende ist es ja, wie in allem, am Ende ist ja der beste Weg meistens die Balance.
00:31:09: Also wirklich zu sagen, wie kann ich das Weibliche, das Empfang und wie kann ich das Männliche, das Geben, das Kreieren?
00:31:18: Wie kann ich das eigentlich in Balance miteinander in der Harmonie bringen, sodass ich in mir so klar bin und ich beide Kräfte nutzen kann, um aus dieser absoluten Inneren... Ballons zu kommen und dann ist ja am Ende auch im Außen alles fein.
00:31:32: Also ist ja erstmal so, okay, danke für die Information.
00:31:36: Ich lasse das mal durchfließen und komme aus einem Ort von Klarheit und eben nicht mehr aus diesem Reaktiven.
00:31:43: Weil ich glaube, das ist ja das, wenn wir aus der Angst kommen, dann sind wir ja immer reaktiv.
00:31:49: Dann ist immer dieser erste Impuls, dieses, Gott, jetzt muss ich sofort hier rein, jetzt muss ich sofort was sagen, jetzt muss ich hier sofort irgendwie so klar sein.
00:31:56: Und ich glaube, wenn wir aus einem proaktiven inneren Standpunkt kommen oder aus dieser proaktiven Quelle in uns, die sagt so, ich bin sicher, das Leben ist für mich sicher, ich bin hier, um das Thema Gesundheit in die Welt zu tragen.
00:32:12: Und ich weiß, ich bin geliebt, ich weiß, ich bin safe.
00:32:15: Dann kann ja alles erst mal im Außen sein, und man kann das beobachten, dann kann man aus diesem Punkt kommen und sagen, all right, gut.
00:32:22: Möchtest du gerne wissen, was ich darüber denke?
00:32:24: Ja,
00:32:24: genau.
00:32:25: Und dann aus diesem Ort kommen und wirklich gucken, okay, wie können wir jetzt da was Positives daraus kreieren?
00:32:31: Und ich glaube, dass das am Ende ja die größten Schifts sind, die wir dann machen, dieses Wahrnehmen, okay, wo komme ich gerade hier?
00:32:40: aus dem Recht haben wollen, aus dem Mangel, aus dem Reaktiven und ... Wie kann ich eigentlich den Anteil in mir stärken, der aus dem, wie du gesagt hast, aus diesem wirklichen Urvertrauen kommt, aus diesem Okay.
00:32:53: Alles ist gut.
00:32:54: So, ich, ich, ja, I'm here to serve.
00:32:56: und wie, wie kann ich im höchstmöglichen Sinne was, was beitragen?
00:33:03: Was hat dir geholfen in den letzten anderthalb Jahren?
00:33:08: für dich in eine größere Klarheit zu kommen.
00:33:11: Wie ist es für dich jetzt auch im Hinblick auf dein Business?
00:33:14: Also, wie hast du da auch einen anderen Blick drauf?
00:33:19: Das richtig verstanden habe, kannst du mich auch korrigieren, wenn das falsch bei mir angekommen ist.
00:33:22: Aber es war ja schon vorher auch so, das Business ist okay, das muss laufen.
00:33:26: Und vorhin du hast gesagt, ich möchte, dass diese Welle des Erfolgs auch weiter surfen.
00:33:31: Da war so ein gewisser Druck da.
00:33:34: Wie ist das heute für dich?
00:33:35: Wie begegnest du dem Unternehmen?
00:33:37: Wie begegnest du dir in dem Unternehmen?
00:33:39: Und welchen anderen Bezug hast du auch im Hinblick auf deine Vision?
00:33:44: Ja, schöne Frage.
00:33:48: Ich habe mir von Anfang an ganz, ganz schnell Hilfe gesucht.
00:33:51: Ich bin immer wieder in Coaching-Prozessen, immer wieder auch in Therapie, je nachdem.
00:33:57: Und auf der einen Seite, dadurch, dass dieses Thema männliche Weibliche-Energie da war, da habe ich mir auf dieser Seite sozusagen einen weiblichen Coach tatsächlich geholfen, der mich immer noch coacht, teilweise in dieser männlichen Rolle.
00:34:16: Es ist super spannend, das aus weiblicher Perspektive zu erleben.
00:34:19: Also super cool.
00:34:21: Und dann natürlich aber auch Traumotherapie, Traumaarbeit.
00:34:26: Und auf der anderen Seite dann viel mit dem Körper zu arbeiten.
00:34:29: Da bin ich immer in SE-Therapie gegangen, Zomatic Experience, immer noch.
00:34:36: Was wirklich sehr, sehr heilsam ist.
00:34:39: Das abgefahrenste war, ich wollte dann, es saß dann so, wie auf so einem Sessel.
00:34:45: Und dann sage ich so, hab ich losgelegt, mit zu reden und sagt so, nimm dir einfach einen Stab und hält mir den Stab so hin und halt mal.
00:34:51: Fünfundvierzig Minuten hab ich den Stab dann so gehalten und dann sagt er so, und wie fühlt sich der an?
00:34:56: Ja, und dann, ich will überhaupt nichts von dir hören.
00:34:57: Fühl einfach mal den Stab her und ich dann so, okay, ganz irritiert.
00:35:00: Alles klar.
00:35:01: Also ist das nochmal was anderes, kenn ich noch nicht.
00:35:04: Und das tut mir wirklich sehr, sehr gut.
00:35:06: Und
00:35:06: was war die Erkenntnis mit dem Stab für dich?
00:35:09: Ist anstrengend, die ganze Zeit was festzuhalten?
00:35:12: Auf der anderen Seite.
00:35:13: Aber auf der anderen Seite einfach zu spüren, ah, da ist ein was hartes, das hält dich.
00:35:20: Und es gibt eine bestimmte unterschiedlichste Möglichkeit, einen Halt zu finden.
00:35:27: Und dieser Stab, den hat er mitgehalten.
00:35:29: Und in fünf und vierzig Minuten habe ich ihn auch mitgehalten.
00:35:31: Ja, damit sind wir jetzt auch verbunden, aber du hättest dich selbst.
00:35:36: Und es war echt einfach schön zu sehen.
00:35:39: einfach wirklich tief mit dem Körper zu fühlen und da reinzukommen.
00:35:42: Ich bin ein Mensch, der sehr logisch denkt, sehr viel im Kopf ist.
00:35:51: Und ich darf immer wieder lernen, schon die letzten fünfzehn Jahre, mit dem ich mich halt mit allen Beschäftigen immer wieder in den Körper zu kommen, immer wieder zu fühlen und eigentlich zu merken, genau darin liegt die Wahrheit.
00:36:03: Und nicht da oben die ganze Zeit zu sein.
00:36:05: Weil dafür, wir haben den Körper bekommen, um ... hier die Welt zu fühlen, zu spüren.
00:36:11: Und wenn wir da disconnectet sind, das ist eigentlich die größte Qual wahrscheinlich.
00:36:19: Genau.
00:36:19: Und aufs Business gesehen, es ist im Moment so nicht mehr die ganze Zeit zu wollen, sondern es geschehen zu lassen.
00:36:37: Also eigentlich wieder mehr entzieren.
00:36:39: Ja.
00:36:41: Das ist ja dann letztlich nicht mehr.
00:36:43: Also nicht die ganze Zeit zu pushen.
00:36:45: Und zu sagen, wir brauchen das, wir brauchen das.
00:36:49: Und einfach zu sagen, das, was passiert, passiert.
00:36:52: Wir nehmen die Kraft von dem ganzen Team.
00:36:56: Ich bin der Impuls, Team muss der Impuls.
00:36:59: Und wir schauen, was daraus entsteht.
00:37:01: Und es muss nicht alles kontrolliert werden.
00:37:04: Und auch nicht der Erfolg muss kontrolliert werden, sondern entweder er ist da oder er ist nicht da.
00:37:08: und wenn er nicht da ist, dann ist es halt so.
00:37:11: Ich habe noch eine Frage, die mir ... gerade noch kam, weil ich glaube, dass ganz, ganz viele Menschen wahrscheinlich in deiner Community, in meiner Community Menschen sind, die ähnlich wie du aus diesem anderen retten zu wollen, dieses helfen zu wollen und sich dafür selber auch aufzugeben.
00:37:34: Ja, ich kann darüber.
00:37:37: Schalke dreißig Bücher schreiben, hatte da für mich auch in den letzten Jahren tatsächlich so eine heißame Transformation.
00:37:43: Und ich fände es wäre dir dankbar, wenn du da nochmal drauf eingehen kannst, dieses Dein Bewusstwerden in der Beziehung darüber.
00:37:55: Boah, ich bin hier eigentlich der, der die ganze Zeit versucht zu retten und der die ganze Zeit da reingibt und der sozusagen denkt, wenn ich nicht mehr da bin, dann kann die andere Person sich selber nicht halten.
00:38:07: Das ist ja dann so ein bisschen die Geschichte, die man sich erzählt.
00:38:11: Wie bist du da rausgekommen?
00:38:14: Wie bist du da rausgekommen?
00:38:16: Und wie schafft es jemand, der glaubt, das nicht zu dürfen?
00:38:23: Also nicht... sein zu dürfen, wenn man sich nicht aufgibt für jemand anderen.
00:38:29: Also, dass der ganze Identität, der ganze Selbstwert damit zusammenhängt, für jemanden zu sein, anstatt für sich selber zu sein.
00:38:39: Ich glaube, wenn ich mich da gerade so reinfühle, ich glaube, eines der Hauptthemen, warum Menschen ja auch vielleicht in der toxischen Beziehung bleiben, dieses Ich geb mich auf, weil ich denke, wenn ich endlich so bin oder so bin, dann geht es dir besser.
00:38:55: Was hat dir da geholfen und hattest du auch so eine Art, vielleicht so ein schlechtes Gewissen oder eine Scham, dann auch die Beziehung verlassen zu haben?
00:39:05: Und was hat dir da geholfen, in dieses Nächstes okay?
00:39:11: Damals die Beziehung beendet, haben wir zwar beide, aber ich glaube, ich hatte damals nicht den
00:39:17: Mut,
00:39:18: wirklich zu gehen.
00:39:20: Und ich glaube, der Impuls kam, also ... Ich war bereit, aber der richtige Impuls zu sagen, jetzt wirklich zu gehen, glaube ich, kam damals von der Risse.
00:39:29: Aber ich war auch schon viel früher bereit, aber so.
00:39:33: Wir haben es wirklich bis zum Ende versucht.
00:39:39: Und da habe ich gelernt, okay, zu sagen, jetzt, das passiert mir nicht nochmal.
00:39:45: Da bin ich auch ziemlich sicher, dass mir das nicht nochmal passiert.
00:39:50: Aber das Retten wollen, da bin ich noch nicht durch.
00:39:56: Da bin ich, ich bin mir dem Ganzen total bewusst und immer wieder bewusst.
00:40:03: Und versuche sozusagen, mich hier mir klar zu sein, es darf sein.
00:40:11: Und das ist auch vielleicht ein Teil meiner, meines Science.
00:40:15: Ich bin da, um andere Menschen, um andere Menschen zu helfen.
00:40:20: Mach es aber nicht zum Teil meine Identität.
00:40:23: Und in diesem Change bin ich gerade.
00:40:26: Und dazu gehört auch dieses, da haben wir vorhin darüber gesprochen, über Grenzen setzen.
00:40:30: Wo ist da meine Grenze?
00:40:33: Und was brauche ich?
00:40:35: Und ich bin gerade dabei zu lernen, ich gebe sehr viel.
00:40:40: Und wirklich Dinge auch anzunehmen.
00:40:43: Und wenn sie dann da sind, sie auch zu genießen.
00:40:46: In mir fällt es unfassbar schwer, Dinge anzunehmen.
00:40:50: Und wenn ich sie annehme, dann auch wirklich zu genießen und dann nicht zu sagen nach zehn Minuten.
00:40:55: Nein, nein, bitte.
00:40:57: Das ist zu viel.
00:40:58: Lass
00:40:58: das.
00:40:58: Ich möchte nicht gerettet werden.
00:41:00: Ich kann das nicht halten.
00:41:03: Spannend.
00:41:03: Und das ist so dieser Prozess auch für mich, in dem ich mich gerade befinde, mit männlicher weiblicher Energie.
00:41:08: Ja, das annehmen.
00:41:10: Das ist ja einfach komplett jenen.
00:41:12: Dieses weibliche, okay, ich darf einfach empfangen.
00:41:15: Und ich glaube auch, also auch spiritueller Sicht ist das ja ganz spannend, wenn wir uns vorstellen, wir sind wie so eine Art energetischer Lichtkanal oder wie so ein energetischer, jeder Mensch ist wie so ein energetischer Raum, also ja nicht nur dein Körper, sondern den Raum, den du trägst.
00:41:31: Und am Ende geht es ja darum, wie viel Licht kannst du halten in deinem energetischen Raum?
00:41:36: Wie viel Licht kann durch dich fließen?
00:41:39: Und wie viel Licht bist du bereit, halten zu wollen?
00:41:42: Und ich glaube, das ist zum Beispiel auch so spannend, warum Menschen, die im Lotto gewinnen, ja später wieder genau da sind, wo sie vorher waren, weil sie den energetischen Raum nicht haben, das Licht halten zu können, die Fülle halten zu können, weil es viel zu schnell ging und die gar nicht die Zeit hatten, deinen energetischen Raum ausweiten zu können, um das halten zu können, um diese Fülle halten zu können.
00:42:02: und ich glaube... Auch wenn es gerade darum geht, immer in diesem Retter-Modus zu sein, was ja bei vielen dann auch die eigene Identität ist und wo wir sagen, ich bin nur wertvoll, wenn ich mich für andere aufgebe, bist du ja direkt in so einer Kausalität und bist ja direkt gefangen.
00:42:18: Also du bist ja direkt Opfer, Täter, Retter und hast unbewusst ja immer auch einen Vorwurf gegen den anderen, dass der andere nicht in seine Kraft kommt, aber gleichzeitig brauchst du ihn nicht in seiner Kraft, damit du ... Also du bist ja dann in diesem Opfer-Täter-Ding komplett gefangen.
00:42:35: Und ich glaube, das für sich einmal zu verstehen und zu sagen, ich will da bewusst raus und eben anzuerkennen, dass als Retter bist du immer auch Täter.
00:42:44: Das für sich anzuerkennen.
00:42:46: und zur Erkennung hier und all das bin ich, weil ich mal Opfer war.
00:42:49: Also einmal diese Rückschlüsse, alle für sich zu zu erkennen, zu sagen, ich habe selber als Kind vielleicht Erfahrung XY gemacht, dass ich nur wertvoll war, wenn ich ... Mama gerettet habe, Papa gerettet habe oder wen auch immer gerettet habe.
00:43:02: Ich war da das Opfer, habe diese Identität dann übernommen und bin aber gleichzeitig auch Täter, weil ich unbewusst dem anderen Vorwurf mache und den anderen Missbrauche eigentlich, um Retter sein zu können.
00:43:15: Und dann zu sagen, okay, okay, okay, ich vergehe mit dem Anteil, ich vergehe mit dem Anteil und ich vergehe mit dem Anteil und ich gehe da raus in meine Schöpferkraft und in mein... sein, wer ich bin, ohne das zu brauchen.
00:43:27: Und dann fängt ja eine ganz andere innere Freiheit an, wo du ja auch viel bewusster wählen kannst.
00:43:32: Wie möchte ich sein mit den Menschen?
00:43:34: Und du wirst auch ganz andere Menschen anziehen, weil du stehst plötzlich gar nicht mehr zur Verfügung für dieses Dreieck, weil es existiert nicht mehr für dich.
00:43:42: Du bist so da, wenn das schon kommt, kriegst du quasi Ausschlag, weil du bist so auf gar keinen Fall gehe ich da wieder rein.
00:43:49: Und ich glaube auf eine gewisse Art und Weise sind wieder alle mal drin.
00:43:53: Und ich glaube, die Kunst ist es oder die Selbstliebe, es ist dann zu sagen, ich steig da aus und erlaube mir sozusagen energetisch immer mehr halten zu dürfen.
00:44:04: Und auch empfangen zu dürfen, sei es Komplimente, sei es Liebe von jemandem, sei es auch das einem geholfen wird.
00:44:11: Also wahrscheinlich ist es für dich ja dann immer, wenn dir jemand helfen will oder dich jemand unterstützen möchte oder sagt, ja, Manuel, kein Problem.
00:44:16: Ich mach das für dich so.
00:44:17: Oh, nee, ich mach das schon selbst so.
00:44:20: Und dann zu sagen, nee, danke.
00:44:21: Klar, danke dir, dass du mir hilfst.
00:44:23: Und das ist der Moment, wo du deinen Raum, deinen energetischen Raum größer werden lässt, dass mehr Licht reinfließen lassen kann.
00:44:30: Ja.
00:44:31: Und das Spannende, was du sagst, ist nämlich, ich hab vor kurzem, wir haben, ich hab ne größere Männergruppe, wo wir uns regelmäßig sehen, einfach von alten Freunden.
00:44:40: Und da hab ich gefragt, warum meldet ihr euch teilweise nicht bei mir?
00:44:45: Warum kommt es von euch nicht?
00:44:47: Der Mann und ich hab das Gefühl, du hast nie Zeit.
00:44:50: Und ich hab auch das Gefühl, du brauchst es nicht.
00:44:51: Ja, klar, ich brauch dich nicht.
00:44:53: Nee.
00:44:53: Und dann hab ich es irgendwann gesagt, so, Jungs, wisst ihr eigentlich, ich find's richtig cool, wenn ihr euch bei mir meldet.
00:45:01: Aber ich habe auch dann realisiert, wow, Wahnsinn, von mir kam es ja auch nicht.
00:45:05: Das heißt auch immer wieder zu lernen, jetzt die Einladungen auszusprechen und die Einladungen auch kritisch zu kreieren.
00:45:14: Und weil ich bin so stark mit meiner Mission auch verbunden, mit meiner Vision, dass ich dann um mich herum dann teilweise viele Dinge vergessen habe.
00:45:23: Und da wieder zurückzukommen und wirklich zu spüren, was ist dann wirklich das Leben?
00:45:27: Was ist das sein?
00:45:28: Was macht mich eigentlich zufrieden?
00:45:30: Was macht mich glücklich?
00:45:31: Und am Ende geht es um das Soziale, um die Community und das, was einem persönlich dann oder mir auch persönlich Kraft gibt.
00:45:43: Was ich total schön finde, auch wenn ich dir zuhör und ich glaube, das ist so wichtig, dass auch jemand wie du sich so authentisch zu zeigen, auch mit dem eigenen Weg, weil ich glaube sonst... eine der schlimmsten Krankheiten, die wir tatsächlich haben in unserer Gesellschaft, ist dieses, wir gucken ins Außen und denken, also bei dem Manuel, da läuft es ja einfach.
00:46:07: Da ist alles grüner Haken dahinter und dann gehst du ja zu dir und denkst, oh shit, bei mir ist nix.
00:46:13: Wir geben Ihnen dieses Vergleich hin und ich glaube, es ist so heilsam einfach zu verstehen, dass wir alle, wir alle haben unseren Rucksack, wir alle haben unsere Themen, wir alle haben unsere Traumata, wir alle haben unsere ... Bereiche, wo wir voll stark sind.
00:46:28: Und das ist ja, glaube ich, auch dieses Spannende.
00:46:30: So viele von uns sind vielleicht so stark im Beruf und leben da ihr Licht und sind so powerful und yes, baby, und sind in diesem Urvertrauen.
00:46:38: Und in der Beziehung ist so ... da ist die Angst, da ist vielleicht die Unsicherheit oder andersrum.
00:46:46: Jemand ist in seiner Beziehung so stark, liebe seines Lebens.
00:46:49: Und wenn es darum geht, sich im Beruf zu zeigen oder dann ist, oh Gott, nee, wer bin ich denn schon hier irgendwie?
00:46:55: Und ich glaube, das auch zu verstehen, dass es normal ist, dass wir unterschiedliche Leben in einem Leben haben, dass wir unterschiedliche Persönlichkeiten in einem Leben haben.
00:47:05: Du kannst ... Beyonce hat das mal so schön gesagt, dass sie so, wenn sie auf die Bühne geht, ist sie halt Beyonce.
00:47:11: Und dann ist sie diese Frau, die so ultra sexy ist, die krass singen kann, die da performt, die einfach die heftigste, heftigste Frau ist.
00:47:20: Und dass sie aber privat eigentlich voll schüchtern ist und introvertiert, man denkt sich so, wie kann das sein?
00:47:26: Aber ja, dass wir oft ja uns auch da in Bereiche kreieren, wo wir das eine leben können, um das andere vielleicht auch so ein bisschen auszugleichen.
00:47:33: Und dass wir aber aus dem, wo wir stark sind, können wir ja auch voll gut schöpfen und zu sehen, okay, wie kann ich so ein bisschen von dieser Energie hier rüber fließen lassen und da mir selber vielleicht auch so ein bisschen mehr Liebe geben und Kraft schenken?
00:47:48: Ja.
00:47:50: Und das Spannende ist, ab dem Zeitpunkt, wie du so wieder und wieder auch sagst, wenn ich auf der einen Seite meinen Spanien im Business läuft, aber dann im privaten merkst du, du verlierst dich selber.
00:48:02: Und das hatte ich das Gefühl.
00:48:04: Dann kann ich, dann fehlt mir irgendwann die Kraft auch im Business.
00:48:09: Und ich persönlich habe eine starke Vision und auch eine wirklich starke Mission, diese Dinge nach außen zu tragen und dafür brauche ich Power.
00:48:17: Das heißt, die ... Die letzten eineinhalb Jahre hat mir die Power gefehlt.
00:48:20: Ich habe gemerkt, okay, die Power fehlt.
00:48:22: Und jetzt ist sie langsam extrem wieder zurück.
00:48:24: Und ich merke aber mit einer ganz neuen Energie, mit einem neuen, mit einem neuen Sein, mit einem erwachsenen Sein und nicht mehr so auf einer Spielwiese, sondern wirklich damit zu sagen, okay, jetzt beginnt auch was Neues.
00:48:38: Und das sehen wir auch jetzt zum Beispiel bei uns, bei uns in der Firma ist changed alles.
00:48:50: Ja, alles.
00:48:53: Bis das wir auch sagen mussten, okay, ein Teil der Teammitglieder verlassen die Firma.
00:49:01: Und wir sind super dankbar, aber wir müssen, wie es dieser Change findet, statt auch in uns.
00:49:06: Und dann darf auch das Team sich changen.
00:49:08: Super schwerer Prozess.
00:49:09: Das heißt, die Firma kann immer nur so weit wachsen, wie man selber wächst.
00:49:12: Man will immer, ach, Firma, sei doch jetzt endlich mal so und so, ey.
00:49:16: You better be it.
00:49:19: Also da kann ich auch ein Lied über singen, das am Ende ist, du bist die Source, zusammen mit Timo, dein Mitgründer.
00:49:29: Ihr beide seid die Quelle.
00:49:30: Und wenn in euch die Veränderung nicht ist, kann sie nicht in der Firma kommen.
00:49:34: Nur wenn einer von euch beiden und besser ihr beide zusammen in Einklang in die Veränderung geht, automatisch wird die Energie auch rein.
00:49:41: Das kann ja gar nicht anders sein.
00:49:45: Super spannend.
00:49:46: Wenn du jetzt sagst, es ist ein neuer Wind in den Segeln sozusagen, wo ... vielleicht magst du auch kurz noch mal erzählen.
00:49:55: University, was ist die Vision?
00:49:57: Was ist die Mission?
00:49:59: Was ist das, was dir so wichtig ist?
00:50:02: Was ist vielleicht auch dein Wunsch, wenn du in die Welt guckst, was wünschst du dir, wie wir anders mit unserer Gesundheit umgehen?
00:50:09: Genau, nämlich da gerne noch mal mit ... Ähm
00:50:13: ... Damals Mitte zwanzig ist mehr diese Wissenschaft der Epigenetik über den Weg gelaufen.
00:50:19: Und da wurde mir bewusst, das war so ein Aha-Erlebnis, es wurde mir bewusst Wahnsinn, der Lebensstil, den wir führen, so wie wir sind, was wir essen, wie unser soziales Umfeld ist, wie viel wir draußen sind, wie viel Sonne wir abbekommen, wie viel Toxine wir abbekommen, leider auch all das Spiel zu sagen, darauf ein, wie ein Teil deiner Gene abgelesen wird.
00:50:40: Und wenn ein Genie abgelesen wird, entsteht ein Protein daraus.
00:50:42: Und Protein ist ein Verdauungsenzymen.
00:50:45: Denn Glückshormon oder wie auch immer.
00:50:47: Und dann wurde mir bewusst, okay, Wahnsinn.
00:50:49: Das ist ja eigentlich der Schlüssel auch zur Persönlichkeit zu entwickeln.
00:50:53: Okay, ganz kurz.
00:50:54: Da gehen wir jetzt einmal kurz rein, bevor wir da reingehen.
00:50:58: Wir übersetzen das mal kurz in Allgemeinsprache.
00:51:05: Also, wir haben Gene.
00:51:07: Die sind in unserer DNA.
00:51:09: Richtig?
00:51:10: Genau, wir haben in jeder Zelle von uns, haben wir im Zellkern, im Zellkern ist unsere DNA.
00:51:17: Und nur eins, fünf Prozent unserer DNA sind Gene.
00:51:20: Okay, was sind die anderen?
00:51:22: Hatten wir früher gelernt, eigentlich Müll.
00:51:25: Das glaube ich nicht.
00:51:26: Richtig.
00:51:26: Das würdet das Universum
00:51:27: nicht machen.
00:51:28: Ja, wie damals auch
00:51:29: gedacht.
00:51:30: Das wär dumm.
00:51:31: Ja,
00:51:31: das war total dumm in jeder Zelle.
00:51:32: Wir mittlerweile, weiß man, gab es einen Nobelpreis letztes Jahr dafür.
00:51:37: Die kodieren auch für bestimmte Dinge, für Informationen, die bestimmte Zellprozesse, Signale im Körper verändern oder in der Zelle.
00:51:44: Es ist auch
00:51:45: so geil der Mensch oder wie ignorant.
00:51:47: Wir verstehen was nicht, und dann sagen wir, nee, das ist müde.
00:51:50: Ja.
00:51:53: Okay, also wir haben den Zellkern, in unserem Zellkern ist die DNA abgespeichert.
00:51:59: Und, eins Komma fünf Prozent der DNA sind unsere Gene.
00:52:03: So, jetzt gibt's eine Genlesemaschine in uns.
00:52:07: Was ist diese Genlesemaschine?
00:52:09: Wie kann ich mir das vorstellen?
00:52:10: Wie so
00:52:10: ein
00:52:10: Scanner oder?
00:52:11: Ja,
00:52:11: wie ein Scanner, wie als ob du so ein Barcode abliest.
00:52:15: Ja,
00:52:15: ist ein Enzym und baut dann daraus.
00:52:18: Also
00:52:18: ganz kurz dieser Scanner, woher kommt der?
00:52:20: Wie wird der zur Zelle geschickt?
00:52:22: Also wer schickt den los?
00:52:23: Es gibt ein Signal in der Zelle, auf den Zellkern sagt, okay, ich brauche jetzt dieses Protein, das muss jetzt produziert werden.
00:52:30: Also
00:52:30: die Zelle sagt Bescheid?
00:52:31: Ja.
00:52:32: Krass.
00:52:32: Oder halt von außen kommt das Signal.
00:52:34: Zum Beispiel, von außen kommt ein Signal in Hormon.
00:52:39: Oder ein Stresshormon.
00:52:40: Kommt vorbei.
00:52:41: Ja, voraus ein Blut.
00:52:42: Kommt vorbei an die Zelle.
00:52:43: Und dort dann an und sagt hi.
00:52:45: Ich hätte gern ein Drink.
00:52:46: Genau, ich hätte gern ein Drink.
00:52:47: Und jetzt baue mir ein Drink.
00:52:49: Also gibt mir ein Protein quasi.
00:52:51: Okay.
00:52:52: Und dementsprechend, je nachdem dieses Signal ist, sind halt genau diese Dinge, die wir beeinflussen können.
00:52:59: die an deine Zelle andocken.
00:53:00: Also das Hormon, was vorbeiläuft und sagt, ich hätte gerne einen Drink.
00:53:04: Darauf können wir Einfluss nehmen.
00:53:06: Cool.
00:53:06: Das heißt, ob Serotonin vorbeiläuft oder Melatonin oder...
00:53:11: Genau.
00:53:11: ...Oxytocin.
00:53:13: Genau.
00:53:13: Oder ob das Ding halt produziert werden soll oder nicht.
00:53:16: Wenn wir beide uns umarmen, wird Oxytocin ausgeschüttet.
00:53:19: Kuschelhormonen.
00:53:20: Und dann werden noch ganz andere Hormone wieder ausgeschüttet.
00:53:23: Und da habe ich jetzt mal eine Frage.
00:53:27: Wenn wir über die Epigenetik sprechen, Und wir uns jetzt umarmen, ja?
00:53:30: Und eigentlich würde jetzt Oxytocin ausgeschüttet werden.
00:53:39: Kann etwas im Außen passiert sein, dass, obwohl wir uns umarmen, kein Oxytocin ausgeschüttet wird?
00:53:46: Und was wäre das?
00:53:48: Ist die Frage, ob die Umarmung angenehm ist oder nicht?
00:53:52: Es kommt halt wirklich oft an.
00:53:53: Aber es würde immer, wenn sie angenehm ist, würde immer Oxytocin ausgeschüttet werden?
00:53:59: Nicht unbedingt.
00:54:01: Ich glaube, je nachdem, an welchem Zustand man ist persönlich, zum Beispiel, es gibt auch andere Hormone, die ausgeschüttet werden, wie zum Beispiel Vasopressin.
00:54:09: Was ist das?
00:54:10: Es
00:54:10: ist auch ein Hormon, was, man wissen viele nicht, was ausgeschüttet wird, wenn man zum Beispiel intim ist, was wichtig ist für Intimität.
00:54:22: Und jeder spricht über Oxytocin, aber es gefällt auch nur andere.
00:54:28: Aber das ist dann spannend.
00:54:29: Durch diese Hormone passiert erst ein gewisser Zustand in dir selbst, der dann Intimität in dir auslöst.
00:54:37: Das ist vielleicht auch wichtig, wenn man über weibliche und männliche Energie spricht.
00:54:40: Welchen Raum schafft man gemeinsam, damit überhaupt eine Intimität stattfinden können auf biochemischer Ebene?
00:54:46: Damit kann man spielen.
00:54:50: Man muss nicht alles hier aufschadfen, sondern es fängt viel früher an.
00:54:55: Und Barcode, das ist noch ganz kurz, und das ist so spannend.
00:54:58: Du hast vorhin gesagt, okay, wenn ich entgehen ablese, entsteht daraus ein Rezept.
00:55:04: Und dieses Rezept geht aus dem Zeltkern raus und wird wieder abgelesen.
00:55:08: Und dann entsteht ein Protein daraus.
00:55:11: Und diesen Barcode kann ich verändern.
00:55:13: Das heißt, wenn ich regelmäßig in sozialen Kontakten bin, wo ich mich wohlfühle, wenn ich Psychotherapie mache und so weiter, dann wird dieser Barcode verändert.
00:55:25: Und es werden andere Proteine gebaut.
00:55:28: Da gibt es Studien bei Psychotherapie, das halt dann vermehrt vielleicht Serotonin wieder produziert wird.
00:55:34: Und das ist quasi dann die anwendbare Epigenetik, sich darüber bewusst zu sein, dass du Einfluss auf den Barcode nehmen kannst, was abgelesen wird.
00:55:43: Und je nachdem, was du für ein Leben leben möchtest, du durch deinen Verhalten, durch das, was du ist, wie du durchs Leben gehst.
00:55:52: Deine Zellen, eine neue Information gibst über, wenn der Scanner kommt, dass eine andere Information abgelesen wird, die zu einem Hormon oder einem Protein führt, das dich wohlfühlen lässt.
00:56:03: Genau, zum Beispiel.
00:56:04: Oder auch zu verstehen, dass jeden Tag, was du isst, eine riesengroße Rolle spielt.
00:56:11: Was ist mit Schokolade?
00:56:13: Um mir einmal die wichtigsten Dinge abzuklären.
00:56:17: Das hat wieder Schokolade.
00:56:18: Super gut.
00:56:19: Kakao.
00:56:20: Sie können aufhören.
00:56:21: Das ist
00:56:22: alles, was ich wissen muss.
00:56:25: Meine Hauptnahrungsmittel.
00:56:29: Okay, also welche Ernährung brauchen unsere Zellen, damit wir einen positiven Barcode ablesen können?
00:56:38: Wir brauchen... viel Grünes sozusagen.
00:56:40: oder was heißt Grünes, viel Obst, viel Gemüse, wo einfach bestimmte Antioxidant sind, wo Polyphenole drin sind, sekundäre Pflanzenstoffe.
00:56:48: Wie wichtig ist Bio, versus nicht Bio?
00:56:50: Super wichtig.
00:56:51: Unfassbar wichtig.
00:56:53: Also es ist, wenn wir über Toxine sprechen, Pestizide, Insektizide, Schwermetalle, alles Mögliche.
00:57:01: Die oder Glyphosathebizid spielt eine ganz große Rolle, weil sie einerseits kumulativ wirken.
00:57:11: Das heißt, sie wirken auf unsere Zelle, auf die Mitochondrin und seine Gikraftwerke, aber natürlich auch auf die Epigenetik negativ.
00:57:20: Und schreiben eventuell das Epigenum um, dass vermehrt Stresshormone gebildet werden, Entzündungsgene hochreguliert werden.
00:57:29: Das heißt, dass vermehrt Entzündungsproteine entstehen.
00:57:33: Und wir dürfen wieder lernen, entweder weniger Input zu haben, aber auch das Ganze wieder zu entgiften, Detox zu machen.
00:57:42: Weil die Frage ist heutzutage leider nicht mehr, wie stark bin ich belastet, sondern ... Nee, Ere sagt, bin ich überhaupt belastet, sondern wie stark bin ich belastet?
00:57:53: Weil belastet sind wir alle.
00:57:55: Genau.
00:57:56: Krass.
00:57:57: Und das Schöne ist, man kann ja was tun.
00:57:59: Man muss nur lernen.
00:58:03: Gibt mir die drei wichtigsten epigenetischen Stellschrauben, die jeder ... ...
00:58:11: die jeder mitnehmen muss.
00:58:12: Die jeder mitnehmen kann.
00:58:13: Im Alltag.
00:58:14: Drei einfache Dinge, die jeder machen kann, um Epigenetik so ... ... mal durch die Decke zu gehen.
00:58:19: Richtig.
00:58:20: Das Erste ist ... ... zu verstehen, jeder ... ... jede Zelle ... ... hat eine Membran.
00:58:26: Und auch jedes ...
00:58:27: So eine Haut.
00:58:27: So
00:58:27: eine Haut.
00:58:28: Ja.
00:58:28: Jeder ... ... jedes ... ... Mitochondrium ist in der Zelle, das bildet Energie, hat auch ... ... eine Membran, die ähnlich aufgebaut ist.
00:58:37: Und die brauchen gute Fettsäuren.
00:58:40: Und das sind Fettsäuren bekommen.
00:58:42: Omega drei.
00:58:42: Genau.
00:58:43: Bekommen wir aus Ölen.
00:58:46: Aus guten Ölen.
00:58:46: Und wir sprechen immer über Omega drei.
00:58:49: Also EPA, DHA, Algenöl.
00:58:51: Ja, habe ich heute morgen gerade.
00:58:53: Ja, sehr gut.
00:58:56: Aber es ist wirklich, es ist so krass, vielleicht ganz kurz.
00:58:59: Entschuldigung.
00:58:59: Erzähl, du erst mal zu Ende und dann erzähle ich das.
00:59:01: Aber genau, wir bleiben bei den Top drei.
00:59:03: Okay.
00:59:03: Also, Membran, Öle.
00:59:04: Membran, Öle.
00:59:05: Aber nicht nur Algenöl, sondern also EPA, DHA.
00:59:08: sondern auch ein anderes Omega-Drei, und zwar aus Leinöl, Alpha-Linolein-Säure.
00:59:14: Zusätzlich dann aus Olivenöl die Ölsäure.
00:59:16: Also ganz kurz, das heißt, wir nehmen Eigenöl, wir nehmen Leinöl.
00:59:20: Genau, Leinöl, dann Olivenöl.
00:59:22: Gibt es
00:59:22: es auch irgendwo zusammengemischt schon?
00:59:23: Nee, das ist
00:59:25: lieber einzeln.
00:59:25: Was sonst ist die Qualität nicht gut.
00:59:27: Okay, also wir nimmst einen Eigenöl-Shot, einen
00:59:32: Leinöl-Shot, unten
00:59:32: Olivenöl-Shot.
00:59:33: Und am
00:59:33: besten noch einen MCT-Öl-Shot oder einen Kokosöl-Shot.
00:59:37: Läuft beim Öl, okay.
00:59:38: Läuft beim Öl.
00:59:38: Am besten, wenn du den Tag verteilst, sonst wird's zu viel.
00:59:40: Okay, also morgens das, mittags das und abends das?
00:59:43: Ja, je nachdem, wie man es schafft.
00:59:44: MCT-Öl vielleicht in der Früh.
00:59:46: Was ist noch mal MCT-Öl?
00:59:47: Kommt aus Kokosöl.
00:59:49: Das ist eine gesättigte Fettsäure.
00:59:51: Die macht der Körper dann wirklich, da hast du einfach ein bisschen Brainpower in der Früh.
00:59:56: All right, und jeden Tag?
00:59:58: Jeden
00:59:58: Tag.
00:59:59: Okay, das heißt, du machst dir deine kleine Ölbar, ready?
01:00:02: Cocktailwagen, wo du die Öle drinstehst.
01:00:04: Genau.
01:00:05: Okay.
01:00:06: Ein Esslöffel pro Tag.
01:00:08: Eigenöl, Leinenöl, MCT-Öl.
01:00:11: Und Olivenöl.
01:00:12: Und Olivenöl.
01:00:12: Okay.
01:00:13: Und am besten Bio.
01:00:15: Am besten Bio.
01:00:15: Alles.
01:00:16: Okay.
01:00:16: Kalt gepresst.
01:00:17: Kalt gepresst.
01:00:18: Olivenöl.
01:00:19: Ja.
01:00:19: Das ist übrigens einer der Gamechangers.
01:00:21: Also wenn wir über Long Chaevity sprechen und so weiter, in vielen, warum?
01:00:25: in Italien, in Zardinien ist zum Beispiel eine Blue Zone, höchstwahrscheinlich liegt es am Olivenöl.
01:00:29: An einem hohen Konsum von Olivenöl.
01:00:32: Macht Sinn.
01:00:32: Ja.
01:00:33: Ist wirklich Gold.
01:00:33: Okay.
01:00:35: Und dann können die Zellen, wenn die Membran wieder gut funktioniert, die häufig im wirklichen Problem ist.
01:00:40: Wir sehen es sehr häufig in den Laborwerten.
01:00:42: Wir haben eine Zellmembranstörung und es gibt kaum eine Erkrankung, die vielleicht nicht damit auch zusammenhängt.
01:00:49: Kann
01:00:49: Öl das erstmal... Also angenommen, man hat jetzt so eine leichte Membranstörung und man fängt jetzt an, monatlang jeden Tag das Öl, wie du gesagt hast, zu trinken, hilft es schon?
01:00:58: Ja.
01:00:59: Cool.
01:01:00: Richtig, also wirklich eine... Absolut basic, aber super, super wichtig.
01:01:05: Und dann kommunizieren die Zellen auch eventuell wieder miteinander, vermehrt, weil die Membranen wieder besser funktioniert.
01:01:10: Auch der Austausch von innen und außen von der Membranen funktioniert wieder besser.
01:01:15: Das ist das erste, das zweite ist das Mikrobiom wieder ordentlich hinzubekommen.
01:01:20: Wir sprechen immer über die Mikrobiom-Hirnachse, also Darmhirnachse, die wie wichtig ist, dass das Mikrobiom die Neurotransmitter bildet oder ein Teil der Neurotransmitter, die uns auch glücklich machen.
01:01:31: Allerdings Sprich kann er darüber, dass das Mikrobiom auch Darmbakterien oder bestimmte Bakterien hat, die Butirat bilden.
01:01:40: Auch eine Kurz-Catgefettsäure.
01:01:42: Wie heißt es?
01:01:43: Butirat.
01:01:44: Butirat.
01:01:45: Habe ich noch nie gehört.
01:01:45: Und Butirat wirkt depolitisch.
01:01:48: Kann man sich ganz gut merken, weil es ist wie Butti.
01:01:50: Also wie vom Butter Butirat.
01:01:52: Genau.
01:01:52: Und
01:01:52: kommt, das heißt auch Buttersäure.
01:01:54: Ja, guck mal.
01:01:55: Das ist wie diese kleine Butti, die dann... Muss man nehmen.
01:01:58: Ja.
01:02:00: Ich brauche Eselsbrücken, okay.
01:02:03: Und wenn wir davon genug produzieren, wirkt es auf die stressregulierenden Gene.
01:02:08: Das heißt, wie wir Stress verarbeiten können.
01:02:10: Das heißt, es ist unser Mikrobiom nicht richtig gut und bildet nicht genug Protirat.
01:02:14: Können wir eventuell Stress nicht so gut verarbeiten?
01:02:17: Dann kommen wir in eine Dauerspirale.
01:02:19: Wenn Teufelskreisel auf chronischer Stress und so weiter brauchen wir nicht drüber reden, wo das überall hinfüllen kann.
01:02:25: Das ist das zweite.
01:02:26: Aber also ganz kurz, was machen wir da, um
01:02:30: das Mikrobiom wieder zu
01:02:31: stecken?
01:02:33: Eine Sache.
01:02:34: Eine Sache, vermehrt Ballaststoffe essen.
01:02:37: Das heißt auch wieder Gemüse, Obst, vor allem grünes Gemüse, Akazienfasern.
01:02:43: Vor allem kann man zum Beispiel zu sich nehmen.
01:02:47: Als Ballaststoff kann man es kaufen.
01:02:49: Okay, crazy.
01:02:50: Akazienfasern.
01:02:52: Gibt es das als Kekse oder?
01:02:53: Ja,
01:02:53: es gibt es als Pulver.
01:02:57: Oder Pektinen, also
01:02:58: Apfelpektien.
01:03:00: aus dem Apfel, kann man auch Apfel essen.
01:03:02: Also einfach am besten geht es um Ballaststoffe.
01:03:04: Also das heißt Obst, Gemüse.
01:03:06: Ballaststoffe gut für einen Darm.
01:03:09: Und dann, wie gesagt, kann man halt wirklich Pulver einnehmen.
01:03:12: Dann kommt Putirat.
01:03:12: Dann kommt Putirat.
01:03:14: Putirat ist gut.
01:03:15: Putirat ist gut.
01:03:17: Und das ist das Zweite und das Dritte.
01:03:22: Das sehen wir in allen Tests, in allen epigenetischen Tests, die Menschen, die wirklich biologisch jünger sind, trinken ganz viel grünen Tee.
01:03:30: Das EGC-G drin.
01:03:36: Ich
01:03:41: trinke jeden Tag bei ein Liter Matcha.
01:03:44: Ja, perfekt.
01:03:46: Gerade Matcha.
01:03:48: Und das ist wirklich in der guten Qualität perfekt.
01:03:50: Und dieses EGC-G...
01:03:52: Was ist denn die beste pflanzliche Milch aus gesundheitlicher Perspektive?
01:03:58: Wow.
01:03:59: Das ist wirklich eine schwierige Frage.
01:04:03: Wir sagen es auch keinem.
01:04:04: Ja.
01:04:07: Ja, Hafermilch hebt halt leider die Glucose extrem hoch.
01:04:14: Diesen Abfall merkt man häufig.
01:04:17: Kommt immer auf die Zusatzstoffe an.
01:04:19: Am Ende ist es wahrscheinlich selbstgemachte Mandelmilch.
01:04:23: Funktioniert einweichen.
01:04:26: Am Abend die Mandeln dann in den Mixer.
01:04:31: und dann in so einen Art Sieb bringen, wo man es ausdrücken kann und dann hast du in der frühe Mandelnmilch frische.
01:04:35: Ach geil, okay, das heißt, ich kauf mir ein Biomanueln wahrscheinlich.
01:04:38: Lass in Wasser einweichen.
01:04:39: In Wasser
01:04:40: einweichen, bitte.
01:04:41: In Wasser, was gefiltert das?
01:04:42: Ja, gefiltertes Wasser einweichen und mache ich die dann mit dem Wasser in den Mixer?
01:04:48: oder nehme ich noch mal neues Wasser?
01:04:49: Nee, du tropfst es ab, dann die Mandeln dann wirklich in den Mixer und mit neuem Wasser rein.
01:04:54: Die genauer Mischung habe ich jetzt nicht im Kopf.
01:04:55: Und dann hast du wirklich so eine Art ... Eigentlich
01:05:01: eine dickflüssige
01:05:03: Milch.
01:05:04: Und die musste dann natürlich noch mal abtropfen.
01:05:05: Also die kommen dann in so ein Arzt Sieb und dann lässt du diese Milch rauslaufen.
01:05:11: Ja cool.
01:05:11: Ein bisschen mit Dattel noch rein und dann hast du ein eigener Mandel Dattelmilch.
01:05:16: All right.
01:05:17: Okay.
01:05:17: Okay.
01:05:20: Genau.
01:05:21: Und das Spannende ist bei EGCG ist verlängert einer oder ist verbessert das biologische Alter.
01:05:26: Es wird antienzündlich, verlängert aber auch die Telomere.
01:05:30: Also die Thelomere sind die Schutzkappen auf unseren Chromosomen, dass die Zelle nicht entartet.
01:05:38: Das sind
01:05:40: grün Tee
01:05:40: oder weißer
01:05:42: Tee.
01:05:43: Was mit Kaffee?
01:05:46: Ja, da sind auch teilweise gute Polyphenole drin aus sekundärer Pflanzenstoffe.
01:05:50: Aber es ist entzündungsfördernd, oder?
01:05:58: Da schreiten sich die Waldgeister.
01:06:01: Ich persönlich trink Kaffee.
01:06:05: Ein, zwei Tassen Kaffee sind schon in Ordnung.
01:06:07: Okay.
01:06:09: All right.
01:06:10: Okay, also jeder, der epigenetisch einfach im Alltag was machen möchte, Öle, um den, der Membran der Zellen zu helfen, vollständig sein zu können.
01:06:24: Das ist das Wichtigste.
01:06:25: Dann das zweite ist die ganze Darmflora wirklich zu gucken, was, was kann ich da machen, viel Obst, Gemüse essen.
01:06:31: Was ist mit so... Also es gibt ja so ganz viele Damen, Flora, Aufbau, Kuren und sowas.
01:06:37: Ist sowas sinnvoll, nicht so sinnvoll?
01:06:39: Ja, super sinnvoll.
01:06:41: Ist immer die Frage sozusagen, wo stehst du gerade mit deinem Damen?
01:06:44: Hast du ein Lickigatt, also eine Damenbarriere Störung in den Zellen, in den Darmzellen?
01:06:49: Wie viel unverdauerte Nahrung geht vielleicht über und bildet Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien?
01:06:56: Oder wie viel verdaust du?
01:06:57: Wie stark ist deine Verdauungsleistung?
01:06:59: Also die Bauchspeicheldruise bildet ja Verdauungsenzyme.
01:07:03: Also fette Kohlenhydrate und Proteine werden verdaut und das nimmt im Laufe des Alter, Alterns ab und man darf wie Biohacker untereinander nehmen.
01:07:18: dann zum Beispiel Verdauungsenzyme, weil die einfach die Nahrung teilweise nicht mehr ordentlich verdaut wird, je nachdem wie viel man ist.
01:07:25: Und dann, wenn man sich aber auch wieder einen guten Detox macht, dann bildet die Bauchspeidrösel vielleicht auch wieder vermehrt Verdauungsenzyme.
01:07:32: Welche Rolle spielen Parasiten, was die ganze Darm-Gesundheit angeht?
01:07:37: Eine große Rolle.
01:07:39: Also das sprechen wenige Menschen darüber über Parasiten.
01:07:42: Aber das ist wirklich ein Punkt, wo man sich wahrscheinlich jedes Jahr mal damit beschäftigen dürfte, wenn man über Prävention spricht, die regelmäßige Parasiten kurz zu machen.
01:07:54: Blind spot in der ganzen Medizin.
01:07:56: Ist krass, gell?
01:07:57: Ja.
01:07:58: Spannend.
01:07:59: Hast du da irgendwas, was du empfehlen würdest?
01:08:01: Gibt es da irgendwas, wo du sagst, das ist eine gute Parasitenkur, oder womit fängt man da an?
01:08:09: Oder wo kann man sich darüber informieren?
01:08:12: Ja, es gibt einige, einige Therapeuten, die tatsächlich ... darüber viel sprechen, das können wir einfach mal verlinken.
01:08:22: Ja, super, gerne.
01:08:23: Sagst du mir danach, und packen die Show noch, die alle, die da noch reingehen wollen.
01:08:26: Weil ich mich da auch in den letzten Jahren super viel angefangen habe, mit zu beschäftigen und ich das so spannend finde, dass es so ein Thema ist, was ja eigentlich so einen Impact auf unsere Gesundheit hat, aber wo so wenig drüber gesprochen wird.
01:08:38: Ja, hat einen riesengroßen Impact.
01:08:40: Vor allem dann, wenn man die Parasitenkur durchgeführt hat und die Parasiten, sozusagen, weg sind.
01:08:47: Den Darm aufzubauen.
01:08:48: Ja, und den Darm dann aufzubauen und wie viel Energie man dann am Ende hat.
01:08:52: Und was das ja dann am Ende auch auslöst, wiederum, wenn du ja ein besseres Darm- Mikrobiom hast, dann merkt dein Körper erst aus der Entzündung draußen, es ist schon mal weniger Stress.
01:09:04: Dann gehen die Entzündungsproteine runter.
01:09:07: Man muss sich das ja so vorstellen, wenn ich eine Entzündung im Körper habe, eine stillekronische Entzündung.
01:09:11: Flutieren diese Entzündungsproteine dauerhaft im ganzen Körper rum.
01:09:16: Das bleibt ja nicht nur die Entzündung im Bauch, zum Beispiel um Darm, sondern wenn ich Entzündungen habe im Körper, die flutieren ja im ganzen Körper und bringen den ganzen Körper unter chronischen Stress.
01:09:25: Das denken viele nicht.
01:09:26: Wenn ich eine Knieentzündung habe, habe ich hier Entzündungsproteine, aber die gehen natürlich überall hin.
01:09:32: Und was machen die im Körper?
01:09:34: Die können dann zum Beispiel die Mitochondrien einschränken, unsere Energiekraftwerke.
01:09:38: Dementsprechend, wenn ich chronische Entzündungen habe, kann natürlich mal eine ganze Leistung nach unten fahren.
01:09:44: Crazy.
01:09:45: Das heißt so bildlich, wenn man sich das vorstellt, dass so ein kleines Entzündungs ...
01:09:53: Entzündungsprotein.
01:09:55: Das heißt, wenn das so rumläuft in unserem Körper und sich an so eine kleine Mitochondrie ran ... zackt, dann ist das so ein bisschen wie so eine, wie so eine, wie so eine, wie so eine, früher im Gefängnis diese Kugeln am Fuß, oder?
01:10:08: Für die Mieterronne, dass sie nicht mehr so laufen kann, dass sie so, weil die laufen ja eigentlich so süß, oder?
01:10:12: Die Mieterronne, sind das die, die so...
01:10:15: Die haben wir in unterschiedlichen Zellen, in den Herzzellen ganz viele, tausende, in manchen Zellen nur wenige, aber wenn die Entzündungsproteine da sind, dann laufen, das sind ja wie, wie ein Signalgeber an Zellen, dass dann andere Dinge in der Zelle...
01:10:30: Wichtiger sind.
01:10:31: Wichtiger sind.
01:10:32: Also Fight in Flight.
01:10:34: Ich bin im Fight-Modus.
01:10:35: Dauerhaft.
01:10:36: Krass.
01:10:38: Deswegen ist stille Entzündung, wir nennen es in der Forschung Inflammaging.
01:10:42: Alterndurchentzündung von Inflammation und Aging.
01:10:46: Und umso mehr ich in der stillen, chronischen Entzündung bin, umso schneller alte ich.
01:10:50: Wie stelle ich fest, ob ich eine stille, chronische Entzündung habe?
01:10:54: Es gibt bestimmte Biomarker, die zum Beispiel erhöht sein können.
01:10:59: wie z.B.
01:10:59: CRP.
01:11:01: Das kann man testen.
01:11:04: Oder man kann auch diese Entzündungsproteine messen.
01:11:07: Das sind Zytokine, nenne ich die.
01:11:11: Und auf der anderen Seite, wie wir es epigenetisch machen, und das finde ich das richtig spannende, wir messen inwieweit diese Entzündungsproteine, Entzündungsgene, abgelesen werden.
01:11:23: Wie stark sind die angeschalten?
01:11:26: Und das messen wir, können wir durch
01:11:27: Tests messen.
01:11:28: Und dann kann ich dir sagen, personalisiert, was muss ich tun, damit diese Entzündungsproteine runterreguliert werden?
01:11:37: Was muss ich essen?
01:11:38: Was muss ich vielleicht einnehmen an Extrakten, damit die runterreguliert werden?
01:11:42: Und dann werden diese Entzündungsproteine ja gar nicht mehr gebaut.
01:11:46: Und das ist sozusagen für mich die, also man darf auf unterschiedlichen, wenn wir über Medizin heutzutage sprechen, dann dürfen wir an unterschiedlichen Ebenen arbeiten.
01:11:54: Einmal an dem Auslöser, der die Entzündungsproteine auslöst und dieses Signal gibt.
01:11:59: Aber auf der anderen Seite darf ich dem Körper wieder diesen Barcode zurückschenken, dass er nicht mehr dauerhaft diese Entzündungsproteine baut, weil wenn er ja dauerhaft diesen Barcode abliest, weil er es gewohnt war, dann komme ich ja gar nicht aus der Entzündung raus.
01:12:12: Das heißt, durch viele Therapien, die wir machen, verändern wir die Signale und verändern wir das Epigenom, nennt sich das, damit diese Entzündungsgene gar nicht hochreguliert sind, damit dieses Protein gar nicht mehr entsteht.
01:12:23: Das ist eigentlich unser Körper, oder?
01:12:25: Also, wenn man Arzt ist, man muss doch einfach jeden Tag denken, so, oh mein Gott, wie krass ist das?
01:12:29: Was die ganze Zeit abläuft, diese Intelligenz, oder?
01:12:32: Ich finde das so crazy.
01:12:34: Also, da kann man ja eigentlich nur immer sagen, so...
01:12:36: Machst du gut, ja.
01:12:38: Verrückt, oder?
01:12:40: Diese Millionen Milliarden von Prozessen, die einfach ganz selbstverständlich, das ist ja wie eine Mega-City in einem, wo jeder genau weiß, wo er hinfahren muss, wer wo was hinbringen muss, wo irgendwie und...
01:12:54: Ja.
01:12:54: Und das Spannende ist ja auch zu verstehen, das habe ich damals auch dann gelernt durch diese, durch die Geschichte, die wir auch ja auch verfilmt haben, zu sehen, wie intelligent der Körper eigentlich am Ende ist, aus welcher unfassbaren schwierigen Lage der Körper eigentlich in der Lage ist, wieder rauszukommen.
01:13:12: Und das ist auch die Hoffnung, die ich vielleicht auch hier mal mitgeben möchte, egal wo man sich persönlich befindet, vielleicht auch körperlichen, körperlichen Problemen befasst sich damit.
01:13:25: Befass dich mit dem Basics, weil wenn die Basics nicht passen, dann kommt man teilweise aus diesen Dingen nicht raus.
01:13:32: Und die Hoffnung darf man nie aufgeben.
01:13:34: Die Hoffnung ist immer da.
01:13:37: Ja.
01:13:37: Egal, wo man drin steckt gerade.
01:13:39: Welche Rolle spielt der Glaube an Gesundwerden im Heilungsprozess?
01:13:46: Viel.
01:13:49: Man hat ja zwei Möglichkeiten.
01:13:50: Entweder du bist vielleicht, man ist so schwer krank und ist dann irgendwann voll in diesem Opfermodus.
01:13:58: Und das meine ich gar nicht befremdlich oder böse, sondern man gibt sich vielleicht selber auf.
01:14:03: Und auf der anderen Seite kann man auch sagen, ich kämpfe die, ich kämpfe.
01:14:05: Ich wöre da unbedingt.
01:14:09: Aber sich dort auch nicht aufzugeben und zu viel Energie zu verlieren.
01:14:12: Und ich denke wirklich zu sagen, nein, ich weiß, es gibt einen Weg dort raus.
01:14:18: Und den hatte damals die Larissa.
01:14:20: Das war Wahnsinn.
01:14:21: Das habe ich gelernt.
01:14:22: Die Larissa hatte immer den Glauben, ich weiß, da geht's raus.
01:14:28: Es war nie, gab überhaupt keinen Zweifel.
01:14:32: Und das habe ich, das versuche ich auch, oder habe ich früher auch, ich habe jetzt mittlerweile keine eigene Praxis mehr.
01:14:38: Aber ich habe das, warum wir auch so erfolgreich waren, weil ich durch die Zeit, den die Menschen immer begleitet habe, auch in den Tiefphasen, noch während der Therapie, ihnen immer wieder den Glauben mitzugeben zu sagen, ich weiß, da gibt es einen Weg raus, weil der Körper ist so intelligent, der reguliert sich irgendwann selbst.
01:14:55: Was ist denn Medizin?
01:14:56: Was machen wir in der Medizin eigentlich?
01:14:58: Wir bringen den Körper eine Selbstregulation zurück, dass es sich selbst wieder heilt.
01:15:04: Und das haben wir Ärzte manchmal vergessen, in der klassischen Medizin zu sagen, ja, wir haben ein Symptom, geben dort ein Medikament, aber wir bringen den Körper nicht in die Selbstregulation zurück.
01:15:17: Damit beheben wir nicht die Ursache.
01:15:20: Und wir Ärzte dürfen auch nicht glauben, dass wir die Götter an weiß sind und sagen, wir wissen, wo es genau liegt, sondern wir dürfen den Körper wieder wirklich in einen Grundzustand bringen.
01:15:29: Und dann macht der Körper das von allein.
01:15:33: Und das dürfen wir Ärzte den Menschen entweder beibringen oder sie dabei unterstützen.
01:15:38: Mega schön.
01:15:38: Ich gebe dir mal meinen Wunderkasten mit meinen Karten.
01:15:46: Wir haben unterschiedliche Karten.
01:15:48: Du hast Ancestor-Karten, du hast Engel-Karten und du hast Build-Animal-Karten.
01:15:51: Du kannst das ziehen, wo du das Gefühl hast, das spricht dich am meisten an.
01:15:55: Okay, das Build-Animal-Karte, guck mal drauf.
01:16:01: Kolibri.
01:16:02: Ich
01:16:04: bin kurz davor, mir einen Kolibri tätowieren zu lassen.
01:16:06: Ich überlege die ganze Zeit noch.
01:16:07: Okay, ich lese es.
01:16:08: Oder magst du einmal kurz die ... ... den ... Was steht drauf?
01:16:16: Dein Leben darf leicht sein.
01:16:20: Mach es dir nicht länger so schwer.
01:16:22: Okay.
01:16:25: Ich lese es jetzt einmal vor.
01:16:27: Die Botschaft vom Kolibri.
01:16:28: Du musst dich nicht abrackern und stressen, um Erfolg zu haben.
01:16:32: Im Gegenteil, Erfolg stellt sich meist dann ein, wenn du die Dinge mit Leichtigkeit und Freude angehst, wenn du den Druck herausnimmst und dich von deinem Perfektionismus befreist.
01:16:44: Vielleicht hast du öfter das Gefühl, dein Wert sei in Leistung gekoppelt.
01:16:47: Gerade wenn du in der Kindheit Liebe und Anerkennung vor allem für Leistung erfahren hast, wüsst du das Gefühl haben, du müsstest dich ständig anstrengen.
01:16:55: Aber das ist nicht notwendig.
01:16:57: Du bist jederzeit wertvoll und du musst niemandem etwas beweisen, auch nicht dir selbst.
01:17:02: Häufig leben wir in dem Glauben, wir könnten erst glücklich sein, wenn wir etwas Bestimmtes erreicht haben und versuchen krampfhaft irgendwo anzukommen.
01:17:09: Wenn wir dort sind, stellen wir dann enttäuscht fest, es fühlt sich gar nicht so an, wie erhofft.
01:17:13: Lebe lieber schon jetzt das Gefühl, dass du dir für deine Zukunft wünscht.
01:17:18: Diese Karte ist eine Einladung an dich loszulassen.
01:17:22: Du arbeitest zu verbissen an deinen Zielen und vergisst darüber die Freude und Leichtigkeit bei dem, was du tust.
01:17:27: Erlaube dir zu schweben und löse dich von deinen eigenen strengen Erwartungshalten.
01:17:32: Siehe auf den schillernden, bunten Juwel, der du bist.
01:17:34: Alles, was du brauchst, ist jetzt schon da.
01:17:37: Mach es dir nicht mehr unnötig schwer.
01:17:39: Ein Großteil der Schwere, die du aktuell spürst, erzeugst du dir selbst.
01:17:42: Lass sie ziehen, sei im Moment und genieße den Nektar des Lebens.
01:17:46: Fragen, die du dir stellen kannst, was kann ich heute tun, um mehr Freude und Leichtigkeit zu spüren?
01:17:52: Welche Stressfaktoren kann ich reduzieren?
01:17:56: Was erwarte ich von mir selbst?
01:17:57: Was ist das Gefühl, dass ich mir erhoffe, wenn ich meine Ziele erreiche?
01:18:01: Spannend, oder?
01:18:03: Genau die richtige Karte gezogen.
01:18:04: Ja, hat eigentlich nochmal alles so zusammengefasst, würde ich sagen.
01:18:09: Also, die Synopsis.
01:18:11: Also ja, danke schön, liebe Karten.
01:18:13: Wunderschön.
01:18:17: Ich habe dir eine Frage, die ich ja immer all meinen Gästen stelle und dir ist, stell dir vor, du lebst noch ein ganz, ganz langes, erfülltes, gesundes Leben, wo du männliches, weibliches wirklich in dir integriert hast.
01:18:29: Das ist so richtig so.
01:18:30: Jetzt und irgendwann in vielen, vielen Jahrzehnten wäre der letzte Tag deines Lebens bis wahrscheinlich uralt geworden.
01:18:40: Wie ist der Zufall, wäre ich da und ich würde dir ein weißes Blatt Papier geben und ich würde zu dir sagen, Manuel.
01:18:45: Es wurde leider alles gelöscht.
01:18:47: Videos sind weg.
01:18:48: University ist nicht mehr da.
01:18:50: Bücher sind weg.
01:18:51: Alles, alles weg.
01:18:52: Aber du hättest jetzt die Möglichkeit, auf diesen weißen Zettel mit dem Stift drei Weisheiten zu schreiben oder drei Gedanken zu schreiben, von denen du dir wünschen würdest, dass die Menschen das erinnern und danach leben.
01:19:04: Was würdest du aufschreiben?
01:19:10: Ich glaube, das Erste wäre, Liebe oder Lerne das sein zu leben.
01:19:20: Das ist das Erste.
01:19:21: Ich glaube, das würde ich meinen eigenen Kindern mitgeben, wollen oder die nächsten Generationen.
01:19:30: Das Zweite auch wirklich seine eigene Vision und Mission zu erkennen und sich nicht darin zu verlieren, aber sie auch zu leben.
01:19:41: Und das Dritte bei all den Dingen sich selber nicht zu verlieren und vor allem zu achten auf auf die Menschen um sich herum und sich auch gemeinsam etwas zu kreieren, um für das es sich lohnt, hier gemeinsam das Leben zu leben.
01:20:06: Also Community.
01:20:09: Weil die Mitmenschen machen das persönliche Leben auch erst mal aus.
01:20:14: Wenn wir uns in drei Jahren wiedersehen und irgendwas hat sich maßgeblich positiv in deinem Leben verändert, was wäre anders?
01:20:26: Wo bist du in drei Jahren?
01:20:28: in drei Jahren den immer öfteren Zustand des Science vollkommen wirklich zu genießen.
01:20:41: Und ich spüre jetzt persönlich im Moment, ich bin auf so einem unfassbar tollen Weg und es macht mir so unfassbar viel Spaß und wirklich diesen Weg zu genießen.
01:20:56: So schön.
01:20:57: Ich danke dir von Herzen für das Gespräch.
01:21:00: Ich habe super viel gelernt und danke fürs Teilen, fürs Öffnen, fürs uns mitnehmen in deinem Herz, in deinem Leben, in all das, was du so erlebt hast die letzten Jahre.
01:21:10: Und danke, dass du dieses Wissen... in die Welt bringst, dass du uns allen dabei hilfst, gesündert zu sein und deinem anderen bewusst sein zu sein.
01:21:19: Ich glaube, es ist so enorm wichtig und danke.
01:21:23: Ich könnte jetzt wirklich noch fünf Stunden mit dir wahrscheinlich über Medizin reden und es ist so spannend.
01:21:29: Da können wir vielleicht mal gucken, was wir Fragen reinkommen und nochmal eine Anschlussfolge machen, wo wir wirklich nochmal vielleicht tiefer in unterschiedliche Themen reingehen.
01:21:37: Ansonsten erreichen dich auch alle wahrscheinlich über die Hebercity.
01:21:42: Wo fängt man da am besten an, wenn man jetzt sagt, so, ich würde gern mit der Gesundheit starten.
01:21:47: Gibt es da irgendwas, wo du sagst, hey, da kannst du bei uns am besten mit loslegen?
01:21:51: Ja, ich glaube, ich würde einfach manche Dinge verlinken.
01:21:55: Okay, super.
01:21:56: Genau, wir haben bestimmte White Paper, nennen wir die, wo man ganz viel Information bekommt.
01:22:01: Ja, okay, cool.
01:22:02: Ja, von Blutwerten, Stress, Ernährung.
01:22:07: und sich da einfach mal einzulesen und zu sagen, wow, interessiert mich das
01:22:11: nicht.
01:22:12: Geil.
01:22:13: Hier verlinkt mir.
01:22:14: Ich danke dir.
01:22:14: Vielen, vielen, vielen Dank.
01:22:16: Danke dir für die Einladung.
01:22:17: Es hat mir richtig viel Spaß gemacht.
01:22:23: Willkommen zurück aus dieser Folge.
01:22:25: Ich hoffe, du hast ganz viel für dich mitgenommen.
01:22:27: Wie immer, teil diese Folge so gerne mit deinen Lieblingsmenschen, schick sie raus über WhatsApp, über wo auch immer mit du kommunizierst.
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01:22:43: Lass natürlich so gerne auch ein Kommentar und ein bisschen Liebesprinkle da.
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01:22:52: nächste Woche mit einer neuen Folge.
01:22:54: Es ist so schön, dass es dich gibt.
01:22:57: Für dich von Herzen um Abend.
01:22:59: Rock on and Namaste.
01:23:00: Deine Lauch.
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