Wechseljahre als Portal: Wie Frauen durch tiefe Veränderung in ihre wahre Kraft wachsen – mit Turiya Hanover
Show notes
Die Wechseljahre sind die beste Einladung, die es gibt." – Turiya Hanover Nach unserer ersten, so tief berührenden Folge ist Turiya Hanover zurück im Podcast. Die wundervolle Mitbegründerin des Path of Love sitzt mir mit 77 Jahren gegenüber und strahlt eine Lebenskraft aus, von der ich denke: Wenn ich mal so werde wie sie, habe ich alles richtig gemacht.
In dieser Folge sprechen wir über die Wechseljahre als Portal, über den „Love Gap", den die meisten von uns aus der Kindheit in sich tragen, und über das, was passiert, wenn du dich endlich traust, in die Dunkelheit in dir zu schauen. Wir reden über Aggression als heiligen Schlüssel, über Dantes Höllenfeuer als Bild für Transformation und darüber, warum du eine rainbow colored person bist, die endlich alle Farben in sich annehmen darf.
Und am Ende laden Turiya und ich dich persönlich zu unserem gemeinsamen Frauenraum ein: The Sanctuary am 14. Juni 2026.
Nach dieser Podcastfolge wirst du … – tief in dir spüren, dass du genau richtig bist, wie du bist – deine Wechseljahre (oder jede andere Schwelle, an der du gerade stehst) mit einem ganz neuen Vertrauen sehen – den „Love Gap" in dir verstehen – wieder Erlaubnis spüren, fierce zu sein: ungezähmt, wütend, klar, weich, alles gleichzeitig – alle Farben in dir willkommen heißen, weil du verstehst: du bist eine rainbow colored person
Kapitel
00:00 Intro
01:00 One Year Anniversary: Mein Path of Love
04:50 Mit 77 voller Energie: Turiyas Commitment zur Expansion
09:28 Wechseljahre als Portal: Was stirbt, was wird geboren
16:03 Der „Love Gap": Warum unser Nervensystem nach außen orientiert ist
28:18 Opfer & Täter – Was wir von unseren Müttern erben
35:50 Aggression als heiliger Schlüssel: fierce werden statt nett bleiben
38:25 Ängste fühlen ohne die Geschichte dahinter
45:16 Dantes Höllenfeuer: Auf der anderen Seite von dir selbst rauskommen
50:30 Selbstverantwortung ohne Druck und Performance
57:55 Hilflosigkeit anerkennen: Der ausgetrocknete Brunnen
01:07:34 Einladung zu „The Sanctuary" am 14. Juni mit Turiya & Laura
01:12:33 Eulenkarte: Zeichen sehen, im Jetzt ankommen
01:15:33 Inklusivität, Joy, Vitality, Kreativität
01:21:10 Outro: Wilhelmine mit "alles"
Schreib mir gerne in die Kommentare, was du aus dieser Folge für dich mitgenommen hast. Ich freue mich, von dir zu lesen. Wenn dich dieses Gespräch berührt hat, teile es mit einer Frau, die gerade durch ein Portal geht.
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Rock On & Namasté Deine Laura
Links zur Folge:
– (unbezahlte Werbung) Path of Love
– Turiya bei Instagram: @turiyahanover
– Happy, Holy & Confident Masterclass: 10 Jahre Wissen in 3 Stunden, Pay what you want
The Sanctuary The Sanctuary am 14.6. ist bereits ausverkauft. Melde dich hier so gerne für meinen Newsletter an, um als Erste*r zu erfahren, sobald die nächsten Events stattfinden.
Show transcript
00:00:00: Würdest du sagen, dass die Wechseljahre wie so eine Art Portal sind?
00:00:05: Ich definiere mich da über meine weibliche Sexualität hinzu.
00:00:09: Wer bin ich eigentlich wenn nicht mehr genutzt werde?
00:00:13: Was auch stirbt ist diese Orientierung nach außen.
00:00:16: Nach einem Wechseljährn bei mir jedenfalls geht die Orientierung mehr nach innen.
00:00:42: Schön,
00:00:42: dass du zu uns runtergekommen bist.
00:00:49: Ich bin heruntergesegelt hier zu uns.
00:00:52: Ich freue mich wirklich so sehr, dass Du da bist!
00:00:56: Ich weiß ich liebe Dich und das ist für mich einfach immer eines der schönsten Dinge mit Dir in Verbindung zu sein, mit Dir zu sprechen Dein Wissen zu downloaden hier für uns alle.
00:01:07: Danke, dass DU da
00:01:07: bist Du, vielen Dank dass ich hier sein darf.
00:01:10: Für mich mit dir zu sein ist immer ein riesiges Geschenk weil du so viele Sachen manifestiert hast wo ich immer denke
00:01:18: wow
00:01:21: also ich liebe das wie du deiner inneren Führung traust und einfach you go for it.
00:01:28: also ganz toll ganz ganz toll es beeindruckend unter.
00:01:32: daneben haben wir natürlich auch wahnsinnig viel
00:01:34: Spaß.
00:01:37: Und das krasseste für mich ist heute, wirklich.
00:01:39: Ich bin heute morgen aufgedacht und dachte so was ist heute eigentlich für den Tag?
00:01:43: Und dann war ich so crazy!
00:01:46: Heute, exakt heute vor einem Jahr, war mein letzter Tag vom Path of Love.
00:01:56: Also es ist wie so ein Pool-Circle Moment für mich heute, dass wir jetzt hier zusammensetzen und ich quasi einjähriges... Man fühlt sich so ein bisschen wie bei den anderen die Mikroholikern.
00:02:08: One year sober walking the path of love and one more trust day.
00:02:17: Und es ist wirklich, also nur für alle die jetzt vielleicht gerade noch keinen Kontext zu dir haben.
00:02:22: Ich gebe einmal ein bisschen Kontext mit dir.
00:02:24: Du bist mit Rafia zusammen die Gründerin vom Path of Love.
00:02:28: was ein einwöchiges tief transformierendes Life-Changing.
00:02:37: Es ist so schwierig, das zu beschreiben.
00:02:39: Ich hatte gestern vielleicht das sind Worte die ich jetzt einmal zitieren kann von einem guten Freund von mir der gestern den letzten Tag vom Path of Love hatte.
00:02:47: Patrick hat ihn hartkurbe arbeitet und letztes Jahr dass er sich anmeldete er hat sich jetzt angemeldet war da und Patrick und ich haben ihm dann gestern eine Sprachnachricht geschickt meinte hey welcome back happy landing.
00:02:58: und dann hat er nur eine sprach Nachricht zurückgeschickt und meinte er wusste gar nicht dass sein Leben vorher grau war.
00:03:06: Und jetzt sieht er es wieder in Farbe.
00:03:08: Und erst jetzt kann er sehen, was vorher war und wie sich eigentlich anfühlt, wieder bunt zu sein und das Leben in Bund zu sehen.
00:03:17: Und ich finde, fast ist so schön zusammen, dass der Path of Love einem gibt – es verbindet einen wieder mit etwas in sich selbst, mit diesem ganz rohen, echten essenziellen Anteil den man so lange
00:03:39: schön
00:03:40: versteckt hat unter ganz vielen Masken, die man sich wundervoll aufgebaut hat.
00:03:45: Und wenn man komplett vergessen hat das ist eine Maske, weil man so verbunden ist mit diesen Rollen, die es spielt um sich sicher zu fühlen.
00:03:55: und du hast den Path of Love zusammen mit Raphia gegründet.
00:03:57: ich habe One Year Anniversary viele mich wahnsinnig beschenkt durch diese Erfahrung.
00:04:08: Und für mich war es so spannend, weil nach dem Path of Love man ist natürlich in einem absoluten Love-Heist.
00:04:12: Kann man nicht anders beschreiben?
00:04:13: Also man fühlt sich als hätte man einfach die beste Liebestroge der Welt genommen und dann ist man schon so Gott, kriegt man das hin, dass jetzt zu halten dieser Energie... Ich habe für mich die letzten Tage so reflektiert, dass ich es so schön finde, weil irgendwie hab' ich's geschafft und zwar nicht wirklich in dieser intensiven Energie.
00:04:34: Das ist unmöglich!
00:04:35: Also, nicht nein.
00:04:36: Unmöglich ist es wahrscheinlich nicht, wenn du... Du kriegst es offensichtlich hin aber du machst das ja auch jede Woche!
00:04:44: Nicht
00:04:44: jede Woche.
00:04:47: Jetzt darf ich mich auch so beeindrucken wie alt bist du jetzt?
00:04:51: Oh, sieben und siebzig.
00:04:53: Sieben und
00:04:53: Siebzig?!
00:04:54: Du hilfst da rum wie so ein Flumi in diesen Burn-Session.
00:04:57: Jaaa let's go!
00:04:59: Und ich fahre immer so bei diese Frau.
00:05:02: Was ist ihr Jungenbrunnen?
00:05:03: What's your secret?
00:05:06: Vielleicht fangen wir damit mal an, was ist dein Geheimnis für deine Energie, für deine Lebensfreude... Ich finde das unglaublich.
00:05:18: mit was für einer Energie eine Woche du diese Gruppe gehalten hast.
00:05:22: und es ist ja jetzt kein Spaziergang durch den man da geht.
00:05:25: Nein, ist
00:05:27: es nicht!
00:05:27: Ist eher so ne Alpine-Wanderung.
00:05:32: Und du so voraus, let's go!
00:05:37: Vielen Dank.
00:05:38: Nein was ist das denn?
00:05:39: Ich habe einfach ein inneres Commitment zu frei zu werden in diesem Leben von Urteilen, von Falsch und richtig, wie ich sein sollte um meine Kultur und meine Eltern zu passen.
00:05:56: Ja wir passen uns ja mal an Endlos angepasst.
00:06:02: Und dann plötzlich sehen ja, das bin ich überhaupt nicht.
00:06:05: Das hat mit mir gar nichts zu tun.
00:06:07: Ich bin ja jemand ganz anders so... Aber ich habe da einen Commitment dazu diese Expansion zu leben und nicht einfach allzu werden.
00:06:22: Weißt du?
00:06:22: Naja viele Leute werden ja auch gut alt aber nicht in dieses Shrinking, in dieses Kleinwerden zu gehen.
00:06:29: Das ist meine ganze Aufgabe!
00:06:31: Und auch diese Mission, ich habe natürlich passend darauf kreieren und leiten und Gruppenleiten.
00:06:38: Es gibt mir ja auch einen Sinn im Leben und dieses Sinn macht ja auch wieder Sinn.
00:06:46: Gab es für dich einen bestimmten Moment?
00:06:47: Wenn du sagst dass du auch dieser Anpassung hattest und dich so angepasst hat gab es für Dich einen bestimmte Moment in deinem Leben wo du gemerkt hast was du gerade gesagt hast oh das bin nicht gar nicht.
00:06:58: also wer war Angepasste?
00:07:00: Turia?
00:07:00: und wer ist Turia heute?
00:07:03: Ich, es sind viele verschiedene Sachen halten.
00:07:05: Aber der Anfang war sicher der Tod von meinem Mann.
00:07:09: Wie ich war, ich war zu ein Dreißig, er war dreißig Und das war wie so'n... Tod hat in meinem Leben immer eine riesige Bedeutung gehabt und es war wie So'n
00:07:19: Uff!
00:07:21: Du hast dann plötzlich passiert was.
00:07:23: und du denkst, oh das kann ja nicht wahr sein.
00:07:26: Aber irgendwas in dir drin natürlich geschockt, aber auch wacht was auf.
00:07:34: Und du sagst wow hier geht es ja um etwas ganz anderes und wir versuchen ja den Tod immer weit weg zu halten und so zu tun als ob das mit mir nichts zu tun hat.
00:07:43: und dann plötzlich hast du's da und das war ein riesiges Erlebnis von dem ich mich auch lange erholen muss.
00:07:54: aber wo ich dann gemerkt habe, wer bin ich eigentlich?
00:07:57: Was ist Tod eigentlich, finde ich.
00:08:00: Und Leben und Tod gehört ja zusammen.
00:08:02: Das kann man nicht trennen.
00:08:05: Wenn du jetzt zurückblickst...
00:08:06: Ja, Tod ist für mich immer wieder Loslassen.
00:08:10: Ist aber auch Loslassen von meinen Ideen, loslassen von was falsch und richtig ist.
00:08:15: Loslassen an die Erwartungen, die Menschen mir gegenüber haben.
00:08:20: Los lassen meine eigene Erwartung an Menschen gegenüber.
00:08:24: Loslaßen, richtig zu sein!
00:08:29: Sterben ist für mich auch ein Auflösen.
00:08:32: Was dann auflösend von?
00:08:34: der Körper hört auf, der Mind hört auf und mein Herz hört auf.
00:08:39: Und wenn... was ist denn da?
00:08:42: Rassel!
00:08:43: Was
00:08:43: bleibt?!
00:08:45: Was bleibt?
00:08:47: Tja,
00:08:49: das kann ich nicht
00:08:51: beschreiben.
00:08:54: Gib uns die Erleuchtung.
00:08:56: Aber es bleibt was.
00:08:57: Dir das schon mal gut.
00:09:00: Aber was berate ich euch
00:09:01: nicht?
00:09:03: Nein!
00:09:04: Dafür gibt es keine Worte.
00:09:06: Das könnte ich gar nicht beschreiben, das kann ich sich auch erst beschreiben und ich sterbe... aber wir gehen ja in unserem Leben immer zu in Sterbeprozesse.
00:09:14: Ja.
00:09:16: Wechseljahre ist ein Sterbeptrozess oder Ende einer Beziehung.
00:09:19: Ein Sterbetrozess.
00:09:20: Wie gehe ich damit um?
00:09:21: Lass dich wirklich los, halte dich fest, bin ich enttäuscht, isoliere mich für den Rest meines Lebens.
00:09:28: Was stirbt, wenn wir in die Wechseljahre gehen?
00:09:32: Ja du auf jeden Fall mal deine Fruchtbarkeit ganz sicher.
00:09:39: Aber auch natürlich die Frau dieses sexuelle Wesen weil es immer über die Straße geht und die Männer gucken noch und dann gehst du über die Strasse und nein das verändert sich.
00:09:53: Das ist ein riesiger Einschnitt im Leben einer drauf.
00:09:57: Kann ich mich wirklich mit dem Alter auseinandersetzen?
00:10:00: Wohin bin ich fixiert?
00:10:03: Lebe ich mich über meine Sexualität, über meine weibliche Charisma oder lebe ich von meiner Essenz.
00:10:14: Würdest du in diesem Kontext sagen dass die Wechseljahre wie so eine Art Portal sind für uns als Frauen um... Ich bin fruchtbar und Ich definiere mich vielleicht sehr, sehr stark über meine weibliche Sexualität oder habe vielleicht bis jetzt auch meinen Wert darüber definiert.
00:10:31: hinzu.
00:10:32: Wer bin ich eigentlich wenn nicht mehr genutzt werde für irgendwas?
00:10:38: Sondern dahinter gucke?
00:10:40: auch ist ja auch eine Rolle die wir loslassen.
00:10:43: also wenn wir sagen, du hast ja gesagt die wächse Jahre sind wie ein Sterben.
00:10:47: Also was stirbt und was wird geboren
00:10:50: Also dann die Fruchtbarkeit natürlich, aber was auch stirbt ist diese Orientierung nach außen.
00:10:57: Nach einem Wechseljahr bei mir jedenfalls geht die Orientierung mehr nach innen.
00:11:04: Was habe ich für Werte, die aus mir scheinen dürfen können müssen?
00:11:12: Die mein Leben ausmachen?
00:11:14: und vorher kannst du dich ja so auf deine körperlichen, auf die äußerlichen Sachen konzentrieren.
00:11:23: Ich kann mir vorstellen, dass das auch Angst macht.
00:11:27: Natürlich!
00:11:28: Jeder Wechsel machen Angst.
00:11:30: Das ist immer so...
00:11:31: Für all die Frauen, die da gerade durchgehen oder die grade merken okay ich komme in die wechseljahre und die merken es verändert sich was?
00:11:40: Und auf dieses Loslassen von dieser du hast gesagt diese Fokussierung ins Außen diesen Schiff nach innen zu gehen.
00:11:46: Was würdest Du sagen von Deiner Erfahrung Und von der inneren Arbeit, die du gemacht hast?
00:11:52: was kann dabei helfen um möglichst klar durch diesen Prozess zu gehen?
00:11:58: Was mir sehr geholfen hat ist Zeit für mich selber zu nehmen.
00:12:04: Ich habe ja so ein halbes Jahr dann einfach weniger gearbeitet und Time off gehabt war in Italien, in der Tuscana und habe dann einfach mehr mich mit der Natur hingegeben.
00:12:18: Und diesen Wechsel auch wirklich anzugucken, mich immer zu denken, wer bin ich denn wenn ich jetzt heute nicht mehr nach meinem weiblichen Ausstrahlung gucke?
00:12:29: Sondern wer bin Ich dann?
00:12:32: und dem nicht davonzulaufen?
00:12:36: Das ist ja auch so toll, weil das bringt natürlich dann die Mutter hoch.
00:12:39: Die Großmutter und unsere ganze Anreihe.
00:12:41: Plötzlich denkst du, wo waren die denn im Alter?
00:12:47: Dann plötzlich ist wie ein anderes Leben was sich dann öffnet.
00:12:50: also ich fand es ganz toll.
00:12:51: aber ich bin eh jemand der gerne nach inneren Werten guckt.
00:12:56: Ich finde dieses nach Äußerlichkeiten gehen sowieso eher Das
00:13:03: ist halt kurzfristige Bedürfnisbefriedenungen.
00:13:06: Ja, merkt man schnell.
00:13:08: Kurzfristiger
00:13:09: Befehl.
00:13:11: Und für alle die jetzt gerade zuhören und die vielleicht nicht die Möglichkeit haben sich die Zeit zu nehmen weil sie einen Job haben wo sie nicht rauskommen die ihre Kinder vielleicht auch da haben die in ganz viel drinstecken und aber gleichzeitig durch diesen Prozess gehen.
00:13:28: Gibt es irgendwas, wo du sagen würdest das sind kleine Dinge die du für dich einfach tun kannst um so wahrhaftig wie möglich diesen Prozess zu begegnen?
00:13:37: Ich glaube das Wichtigste ist einfach zu sehen dass es nicht falsch ist.
00:13:42: Dass wir nicht falsch sind weil wir plötzlich so sind sondern das Leben geht den Gang seiner Dinge Und das gehört mir dazu.
00:13:52: Also du bist nicht falsch, wenn du so bist.
00:13:54: es ist auch nicht verkehrt Ängste zu haben.
00:13:56: Es ist auch noch nicht verkehrt nachts aufzuwachen und zu denken, dass es zu heiß ist.
00:14:00: Du willst ja überhaupt niemand neben dir haben weil dir das alles zu viel ist?
00:14:06: Man wird ja dann oft schnippisch und keifig und weiß ich was alles nur.
00:14:10: Ich kenne das gut!
00:14:11: Und habe gedacht, nee, du schlafe ich wirklich lieber alleine.
00:14:16: Das hab' ich dann auch gemacht.
00:14:19: Es ist einfach zu viel.
00:14:20: Die Veränderung und dann noch mit dem Partner teilen, das ist einfach zufielverlangt für mich und den anderen auch.
00:14:29: Und sich die Zeit nehmen wirklich allein zu sein natürlich bringt es engst gehoch.
00:14:34: wird mein Partner oder meinen Mann oder wer auch immer da bleiben.
00:14:38: Wie geht man damit um?
00:14:39: Weil ich glaube dass... Da kommen wir ja jetzt wieder in diese Schleife rein, dass wir wieder beginnen.
00:14:45: Ich muss jetzt trotzdem ja noch meinen Partner weiterhin so gefallen, wie die Alte.
00:14:49: Damit ich mein Partner vielleicht nicht verliere,
00:14:51: etc.,
00:14:51: oder in meinen Freundschaften.
00:14:58: Wie kann eine Frau diesen Ängsten bewusst begegnen?
00:15:03: Und eben genau diese Ängste sind das Portal in die Essenz und in die Behaftigkeit... Wie schafft man es da jetzt eben nicht das gleiche weiter zu spielen, sondern wahrhaftig hinzugucken und diese Angst zu begegnen?
00:15:20: Die Ängste sind ja nicht erst aus den Wechseljahren.
00:15:22: Sondern die Ängsten kommen ja von der Kindheit.
00:15:26: Da haben wir das schon erlebt.
00:15:29: Also sie sind oft uralte Ängst.
00:15:31: Sie sich da zeigen... Du hast die Möglichkeit dahin zu gucken oder eben auch nicht!
00:15:44: oder noch eine Kosmetik surgery zu machen, noch ein bisschen versuchen Jünger auszusehen in der Hoffnung dass der Mann dann noch ein paar Jahre länger bleibt.
00:15:54: Oder der Partner?
00:15:56: Das ist eigentlich jedes Mal...
00:15:58: Du verrätst deinen Sein!
00:16:01: Du verrädst dich selber.
00:16:02: Aber das haben wir als Kinder auch getan.
00:16:04: Wir mussten uns selbst verraten um in diese Gesellschaft mit der Mama hinein zu passen.
00:16:13: Das kennen wir gut.
00:16:14: Wir kennen dieses... Okay, okay, das mache ich schon!
00:16:18: Ja?
00:16:18: Ich bin jetzt wieder nett, ich bin lieb und freundlich bla bla bla.
00:16:22: Und ich gucke wie es dir geht damit ich weiß wie's mir geht.
00:16:26: Wir sind ja so außerorientiert.
00:16:28: Wir kennen das von der Mutter, vom Frühjahr oder auch dem Vater.
00:16:32: Ich gucke an wie gehts dir und dann sagst du ja, ich hab dich liebt, dann geht's mir auch gut Oder der andere ist halt nicht da, wie die meisten unserer Eltern gar nicht da sein konnten.
00:16:43: Weil sie selber überhaupt keine wussten auch nicht was Liebe ist wirklich.
00:16:50: Ich finde es gerade so spannend!
00:16:51: Ich bin ja ein sehr visueller Mensch.
00:16:53: und das Bild, wenn ich da so draufschau auf das, was du sagst, dass wir immer wie eine liegende Acht unser Leben eigentlich sind Möglichkeiten haben, die Kurve wiederzunehmen um eigentlich zurück zu gucken wo der Ursprung ist und dass wir so oft jetzt zum Beispiel dann in den Wechseljahren wo diese Ängste so hart noch mal getriggert werden weil eben genau die Möglichkeit ist eigentlich von dieser Außenfixierung in die Innenfixierungen oder in die Eröffnungen eigentlich zu kommen.
00:17:24: Und das es jetzt die Möglichkeit gibt gucke ich hin nutze ich diese, weißt du wie so eine Rutsche wieder zurück um dahin zu gucken oder eben nicht?
00:17:34: und wenn wir es nicht machen verstärkt das sich ja einfach nur.
00:17:36: Es wird ja nicht weniger sondern es verstärkt sich für alle die jetzt gerade zuhören und die merken okay also bei mir ist es zum Beispiel nicht merk dass immer so krass im Herzraum und im Hals.
00:17:49: Wenn ich merke ohja da ist ne Angst da zieht sich was zusammen dann merke ich da passiert jetzt etwas in mir Und du gerade ja drüber gesprochen hast, dieses... was wir alle gelernt haben mit unseren Eltern uns eben anzupassen.
00:18:01: und wo?
00:18:02: dieser erste Verhindo hat das in unserem Vorgespräch diesen tollen Begriff genannt zu diesem Love Gap.
00:18:11: Vielleicht magst Du da einmal, was ist dieser Love GAP?
00:18:15: Wie entsteht der?
00:18:16: und wie schaffen wir es sozusagen im Hier-und-Jetzt zu verstehen, dass eigentlich hat gar nichts im Hier und Jetzt zu tun sondern das ist ein altes Thema wo ich diesen Gap lernen darf.
00:18:25: zu schließen, um wieder mehr zu mir zu kommen.
00:18:28: Naja so wie ich das sehe, meine Perspektive sieht ja jeder anders.
00:18:34: Um zu überleben müssen wir uns anpassen, sonst können wir nicht überleben.
00:18:41: Als Kind musst du gucken dass die Mama dir genug Aufmerksamkeit gibt oder Milch oder Futter essen oder Liebe in welcher Form auch immer.
00:18:52: oder der Vater da ist später, aber die Mutter ist das Basic-Ding.
00:18:56: Aber natürlich sind wir dann immer im Nervensystem nach außen orientiert und unser Nervenystem ist dann so.
00:19:08: Und um mich anzupassen muss ich mich bei dem anderen orientieren.
00:19:12: Kommt er jetzt Liebe?
00:19:13: Oder nicht?
00:19:14: Kriege ich jetzt was zu essen oder nicht?
00:19:17: Das geht ja dann weiter in der Schule genauso.
00:19:20: Ja, richtige Antwort.
00:19:23: Hab ich jetzt die richtigen Worte?
00:19:24: Habe ich die richtige Mathematik-Antwort?
00:19:27: Wir sind ja ohne der Woche eingebunden in kulturelles falsch oder richtig?
00:19:31: wie muss ich mich benehmen?
00:19:32: Wie muss ich anziehen?
00:19:35: Wie darf ich ausschauen?
00:19:36: Wie sind meine Haare geschnitten?
00:19:37: immerzu passen und dieses Anpassen ist ein Survival über Lebensmechanismus, der unser Nervensystem vollkommen überanstrengend.
00:19:49: Ja, und aus diesem Überanstrengung kommt diese ewige Angst.
00:19:52: Diese Angst.
00:19:53: wenn ich wirklich sage was ich gern sagen möchte Dann falle ich daraus.
00:19:59: das fallen wir ja dann auch.
00:20:02: Das ist ja das Problem dabei.
00:20:03: Und wenn ich dann wirklich die angst angucke aber wenn ich da wirklich hingucke nur dann Wängt bei mir die wirkliche Entspannung an.
00:20:15: Aber das Überlebensding ist so stark.
00:20:17: In jeder Art von Verhinderung, Wechseljahren oder auch später wenn du älter wirst oder auch wenn du Mutter wirst genauso.
00:20:24: Wer setzt sich damit auseinander was es heißt Mutter zu sein?
00:20:30: Schwanger und dann beng-beng-bing!
00:20:32: Und das eine der größten Themen überhaupt Mutter zu seien.
00:20:37: Stermassen belegt mit Idealen und wie man sein sollte und was man gern sein möchte und und und.
00:20:42: Es ist ein so archaisches Erlebnis von so vielen Dingen, Schönheit, Beauty, Liebe und anderen Sachen wie wir wissen.
00:20:57: Und zu Länglichkeiten?
00:21:00: Ja ich finde das so spannend weil wie du gesagt hast Ich glaube die Mutter spielt ja eine so enorme Rolle im Leben eines jeden Menschen.
00:21:13: als Die Mutter ist ja sinnbildlich Das was dir das Leben gegeben hat.
00:21:23: Wenn ich gerade darüber nachdenke und wenn wir dann als Kinder die Erfahrung machen, dass diese Source auch mit der Nabelschnur das ist ja das wo wir angebunden waren.
00:21:36: Wenn das für uns nicht sicher ist, denn wie finden wir überhaupt Sicherheit in uns und im Leben?
00:21:47: Und ich glaube, was wir ja dann ganz oft machen.
00:21:49: Was du gesagt hast, wir suchen sie dann im Außen in unserem Partner, in unserer Partnerin, im Job, in irgendwas wo wir das Gefühl haben okay da kann ich jetzt meine Nabelschnur immer wieder ran dinksen und habe das Gefühl ok darüber kriege ich jetzt Sicherheit zurück.
00:22:07: Ja bei dieser Suche nach Sicherheit ist ja das was uns in die Angst reinbringt weil es diese Sicherheit außen nicht gibt.
00:22:18: Wir suchen etwas Außen, was es nicht wirklich gibt.
00:22:22: Unsere Mütter sind nicht an conditional loving.
00:22:24: Nein!
00:22:26: Wir haben Müttern die alle unzurechnungsfähig waren, warum auch immer ohne das zu verurteilen?
00:22:32: Aber sie haben das selber auch nicht erlebt.
00:22:33: Warum sollten Sie das dann plötzlich hier die liebende Mutter sein?
00:22:38: Es sind genauso bedingt wie ich jetzt auch bin.
00:22:41: Das ist ja normal aber wir hören nicht auf zu denken da draußen passiert das Wenn das die Mutter nicht ist, dann ist es der Mann.
00:22:50: Und wenn's der Mann nicht isst, dann isses das Kind was geboren wird, was mir jetzt alles gibt und so weiter.
00:22:56: oder der Job oder Geld ja?
00:22:58: Geld, Geld, Gelb!
00:22:59: Wenn ich jetzt die richtig genug Geld hab, dann baue ich ein Haus und dann sind wir glücklich.
00:23:06: Nein, das sind alle nur Hilfsmittel um nichts zu gucken, was da drunter ist.
00:23:11: und da drunter ist natürlich immer Angst
00:23:14: und Schmerz
00:23:15: Angst und Schmerz.
00:23:16: Ganz viel Schmerzen, ganz viel Trauer natürlich.
00:23:18: Das ist dieser Love Gap wo du einfach sagst wow meine Mutter war nicht fähig da zu sein und ich habe mich an etwas orientiert was mir eigentlich nicht wirklich Sicherheit gegeben hat.
00:23:34: Und ich mein durch jetzt zum Beispiel auch den path of love und durch dieses wirklich dahin fühlen, dahingehen sich dem zu stellen, das ist ja schon ein sehr intensiver Prozess.
00:23:52: Gibt es... Ich würde's gerne so'n bisschen einmal für alle die jetzt gerade zuhören und die vielleicht dieses Jahr noch nicht im Path of Love machen sondern als nächstes oder das nächste
00:24:02: Jahr?
00:24:02: Du machst das immer ganz toll!
00:24:05: Was sind Möglichkeiten wie jemand beginnen kann da hinzugucken?
00:24:14: Weil das ist ja so ein grob, wir sind ja so wahnsinnig konditioniert nach außen zu gehen und es sind ja ganz unbewusste.
00:24:23: Also unsere Angst is' ja so intelligent.
00:24:25: Ja?
00:24:26: Das ist nur dieser Anteil in uns der diesen Schmerz hat und diese Angst hat.
00:24:30: natürlich will er da nicht hinfühlen weil dass ist ja der Urschmerz einfach in uns dieses Gefühl nicht gut genug zu sein, nicht wirklich liebenswert zu sein Nicht zu reichen für unser Sein.
00:24:42: Das heißt wir bauen alle möglichen Dinge im Außen, die uns dann das Gefühl geben doch ich reiche.
00:24:50: Aber eigentlich egal was wir erreichen stärken wir uns nur
00:24:55: die Angst.
00:24:58: Das heißt wie schafft man es überhaupt erst mal aus dieser... Also wie schaft man es sozusagen nicht nur in die Metaebene sondern auch in die Methameter-Ebene zu gehen und zu sehen, diese Salatschüssel ist, die wir da haben.
00:25:13: Die sich die ganze Zeit dreht ohne dass wir es merken?
00:25:16: und was sind so die ersten Schritte?
00:25:18: Die jede Frau oder jeder Mann für sich gehen kann um mehr in Kontakt, um diesen Love Gibbs ein bisschen zu schließen?
00:25:24: Und auch das ist ja dieses Spannende, was du gesagt hast wie suchst du an den Partner viele in ihren Kindern In ihrem Job und das ist dann eine Erwartung, der in sich per se nur enttäuscht werden kann.
00:25:38: Das heißt, wir sind eigentlich die ganze Zeit in der lebenden Enttäuschung über den anderen.
00:25:44: Dass er oder sie uns jetzt nicht diese bedingungslose Liebe gibt, die wir neu in uns selber finden können.
00:25:51: Wo fängt man da an?
00:25:55: Es war ganz toll, dass ich Sie gucken kann!
00:26:03: Ich habe immer mein Gefühl über das was ich vermeide... Wir vermeiden ja Sachen, um da rein zu passen.
00:26:11: Wir wollen uns hier anpassen also vermeiden werde ich bin eben auch wütend oder Ich habe auch viel trauer.
00:26:16: wir vermeiden dass das was ich vermeide Kommt immer immer wieder in noch stärkere Form.
00:26:22: Ja
00:26:22: und das trifft man dann immer wieder Dann triff die irgendein Was so.
00:26:27: ich hab dann geheiratet ein Mann der halt jung gestorben ist Also du kannst dann nicht Du kannst dem nicht kommen.
00:26:35: Und dann habe ich irgendwie gesagt Wow, ja.
00:26:37: Jetzt... Da müssen wir jetzt mal hingucken!
00:26:41: Und das finde ich so spannend.
00:26:42: wenn ich da einmal kurz reingehen darf Das was du sagst und in meinem Leben Ich kann es zu einer Million Prozent unterschreiben dieses.. das was wir uns nicht angucken wollen So it will show up again and again And what man dann ganz oft macht oder was dieser Anteil in einem macht der ja in dieser Angst ist Der dreht es ja dann so, dass man das Opfer ist dieser Erfahrung um eben wieder nicht hingucken zu müssen sondern zu sagen immer begegnet mir das.
00:27:17: Immer bin ich in dem falschen Job immer verliere ich das Geld immer stirbt der Mensch den ich liebe.
00:27:23: So Ich bin das Opffer der Erfahrung isst man in dem Moment auch.
00:27:27: Es ist ja eine Opfererfahrung im Sinne von dieses schmerzhaft.
00:27:31: Gleichzeitig und das ist ja das spannende Da hat mir vorhin auch drüber gesprochen, wenn du Opfer bist.
00:27:39: Du wirst irgendwann zum Täter.
00:27:40: Das ist wieder das, wo wir nicht... Wenn wir nicht hingucken, dass wir sozusagen auch das Opfer waren und anerkennen, dass ihr auch der... It will show up in a way.
00:27:50: Können wir da einmal drauf eingehen?
00:27:51: Weil ich finde es ist so spannend dieses sich zu erlauben wirklich wahrhaftig hinzugucken und eben nicht zu sagen, dass es gegen mich, es ist gegen mich.
00:28:00: Sondern was zeigt es mir, wo ich bis jetzt nicht bereit war
00:28:04: hinschauen Das Opfer sein ist ja eine Identität.
00:28:20: Wir sind alle Opfer von irgendetwas in Leben, es passiert uns allen mögliche Sachen.
00:28:24: also sind wir Opfer aber wir sind eben auch Täter.
00:28:28: Aber da wollen wir nicht hingucken.
00:28:30: Ich möchte gerne sagen Ja war nicht meine Schuld dass mein Mann so war?
00:28:34: Nein aber ich habe dazu beigetragen.
00:28:37: Ich habe ihn anders manipuliert, kontrolliert, dominiert, heimlich.
00:28:42: Ohne es laut auszudrücken hab ich ihm gesagt, du hast wieder nicht das richtige Ding an oder was auch immer.
00:28:48: Wir kontrollieren ja aus der
00:28:50: Aufverhaltung.".
00:28:51: Kannst du da immer darauf eingehen?
00:28:53: Weil ich weiß, das ist jetzt ein Thema was wahrscheinlich Hardcore triggert.
00:28:56: Aber ich glaube es ist ja gut zu triggern weil dieses Triggeren ja dazu führt dass was in einem gerade also jeder der jetzt gerade dieses aufgewühlte Gefühl in sich hat Das ist genau das Portal das ist ja genau das wo man durchgehen kann um Es aufzulösen damit man die Erfahrung nicht mehr machen muss.
00:29:14: Das Opfer fungiert halt mehr passiv Passiv aggressiv.
00:29:26: Du lässt das Fenster offen und es ist ganz kalt.
00:29:32: Dein Partner sagt dann, das ist hier aber eisig kalt usw.
00:29:35: Und du sagst ja, es hat damit mir nichts zu tun.
00:29:41: Jetzt habe ich ja nur für dich gemacht.
00:29:45: Immer diese Mischung zwischen aufopfern was ganz viel passiv aggressiv ist und kontrollieren dominieren Und das ist natürlich etwas, was wir, also mal sicher meine Mutter oder unsere Großmütter natürlich auch gelernt haben.
00:30:01: Das war früher so... Wir hatten eine andere Struktur.
00:30:04: die Frauen waren Hausfrauen und waren für die Kinder da und hatten ansonsten nicht so viel zu sagen.
00:30:09: Und haben natürlich Frauen, haben gelernt passiv aggressiv zu sein in höchster Höchster höchste Qualität.
00:30:18: Das können wir alle richtig gut frauen.
00:30:21: Ich bin mir so schlecht, ich kann heute nicht.
00:30:26: Weil man keine Mut hat zu sagen, nein danke!
00:30:30: Ich kenne das von mir auch.
00:30:33: Wir haben das wirklich perfektioniert.
00:30:36: Frauen dieses Manipulieren über Opfer sein weil wir uns nicht trauen wirklich zu sagen was los ist.
00:30:47: Nein, danke.
00:30:47: Ich möchte nicht, ich will nicht, kann nicht und darf nicht.
00:30:50: Es durften wir ja auch nicht sagen.
00:30:52: Jahrhundertelang sind wir trainiert worden als Frauen Hausfrauen zu sein uns aufzuopfern liebevoll zu sein für die Kinder da zu sein.
00:31:02: Wir hatten ja keinen Raum.
00:31:03: es gibt ja erst seit vielleicht erst seit den siebzigern das Frauen überhaupt anfangen weil sich selber anzukommen studieren können ein Wahlrecht haben.
00:31:14: weißt du?
00:31:15: Das gab's ja vorher nicht.
00:31:16: Frauen waren einfach... Meine Mutter war sicher furchtbar frustriert, weil sie nicht selber in ihre eigene Kraft kommen konnten.
00:31:27: Und dieser Frust wurde natürlich weitergegeben.
00:31:31: Ja der sucht sich seinen Weg?
00:31:33: Natürlich!
00:31:34: Weißt du das ist die eine Seite.
00:31:36: also wir manipulieren wahnsinnig aber wir wollen dazu nicht stehen, wir wollen halt Ostfaser.
00:31:42: Das ist mir passiert und weißt du wie furchтbar.
00:31:46: Wir sind auch Täter, aber wir sind passive Täter.
00:31:52: Was ist der Preis im Leben wenn wir das nicht anerkennen?
00:32:00: Dass wir diese Täterseite haben also dass wir dann beginnen sozusagen dass wir diesen Opferstandpunkt nutzen um dann auch etwas zu bekommen.
00:32:10: Also was ist ich anders gesagt...was ist der Gewinn und was ist der Preis vom Opferstandpunkt?
00:32:17: Was ich, glaube ich in meiner Erfahrung weiß und was ich bei Frauenviel sehe ist dieses dann... Also Opfer ist.
00:32:25: es muss meine Schuld sein.
00:32:26: Es war falsch mit mir.
00:32:28: Und dann fangen wir uns selber zu bestrafen.
00:32:32: Das machen Opfer ja auch in großer Perfektion.
00:32:35: Du fängst an du bist dann krank!
00:32:38: dann wirst du noch kränker, da müssen sich alle um dich kümmern.
00:32:41: Davon redet man nicht sondern man wird noch kranker und man hasst sich und man denkt immer man ist nichts wert.
00:32:47: aber diese ganze Aggression die eigentlich das geht gegen einen selber ja und dieses unbewusste sich selbst bestrafen Das ist so intensiv bei der Opfer-Täter-Dynamik.
00:33:02: Es muss meine Schuld sein speziell wenn es in der Kindheit passiert ist Wie ich das kenne, wie du das wahrscheinlich auch kennst.
00:33:09: Du denkst mit mir ist was nicht richtig.
00:33:12: Es ist meine Schuld.
00:33:14: Ich muss in die Familie reinpassen Die sind okay, ich bin nicht okay hier.
00:33:18: Und dann fange ich an mich selber zu bestrafen.
00:33:22: Und diese ganze Aggressionen die eigentlich rausmüste Die auch da ist, die geht gegen mich selber und macht einen krank und macht einem depressed Und es muss mein Fehler sein Da bleiben wir dann hängen Und das ist natürlich total painful, weil man das oft auf nichts sieht.
00:33:43: Die meisten Menschen wissen es gar nicht, dass das mit sich selber zu tun hat.
00:33:47: Weil diese Anwursinnung so intensiv ist und es schafft ein riesiges ... Ja, das ganze Nervensystem ist davon aufgewiegend.
00:34:00: Das ist anstrengend.
00:34:01: Es ist immer müde.
00:34:03: Natürlich!
00:34:05: Natürlich ist man immer müde, wenn man die ganze Zeit sich selber für was verantwortlich macht, das mit einem gar nichts zu tun hat.
00:34:11: Aber ganz schwer dahin zu gucken.
00:34:15: Es ist viel besser zu sagen du bist der Oberdepp da drüben, mein Mann oder mein Vater oder wer auch immer anstatt bei sich selber zu gucken wie spielt es in meinem System?
00:34:28: Was macht das mit mir?
00:34:31: Egal wie alt du bist, das spielt keine Rolle.
00:34:35: Was ich so spannend finde an dem, was du gerade sagst ist zum einen dadurch dass das ja alles so subtil und unbewusst abläuft.
00:34:43: Dass wir uns gar nicht darüber bewusst sind Sondern es ist ja unser normal Und es ist dann auch irgendwie das was unser system kennt und deswegen wollen Wir das genau so bleibt weil das ist familier das kennen wir damit fühlen wir uns sicher Und dieser dieser schritt überhaupt erst mal für sich zu erkennen was du gesagt hast.
00:35:02: Ich bin nicht schuld Ich bin nicht schuld und auch dieses Scham und all diese Gefühle, die damit zusammenhängen.
00:35:10: Und dann – und ich glaube ein Riesenschlüssel
00:35:14: ist
00:35:15: Aggression!
00:35:17: Wie können wir als Frauen….
00:35:19: Ich weiß nicht vielleicht ist es sogar der Schlüssel um daraus zu kommen?
00:35:24: Diese Aggression dieser Wut diesem All das was wir die ganze Zeit gegen uns selber gewandt haben wo wir ... begeistelt haben, wo wir gesagt haben ich muss ja falsch sein.
00:35:34: Ich muss schuld sein dieser Schmerz den wir in uns hineingesteckt haben der so normal ist das bei den meisten die Identität.
00:35:50: Ist der Schlüssel um durch dieses Portal zu der eigenen Essenz zurückzugehen?
00:35:56: Einmal nicht nur einmal sondern mehrfach wirklich diese Aggression zu nehmen und sie anzuerkennen und sich zu erlauben, die wieder nach draußen zu geben?
00:36:07: Ich glaube wie ich das nenne im englischen Fairs.
00:36:11: Ich versuche dass sie immer zu übersetzen ins deutsches ist wie Mutig und
00:36:19: aufgerichtet.
00:36:20: Die ist es wirklich.
00:36:21: sich aufrichten nicht immer nur ... Wir müssen als Frau den Mut haben dazu zu stehen.
00:36:32: Nur weil wir Frauen sind, heißt es nicht, dass wir immer nett und freundlich und liebevoll und aufopfern sind.
00:36:36: Weißt du das ist natürlich was die Männer auch auf uns projizieren oder gerne wollen?
00:36:41: Das ist natürlich praktisch, verstehst du?
00:36:44: Ein bisschen Sex, ein bisschen Liebe... Du kümmerst dich um die Kinder usw.
00:36:49: Nein!
00:36:50: Das geht heute nicht mehr.
00:36:51: Und viele Frauen begehren.
00:36:53: sie wollen das auch nicht mehr.
00:36:55: aber Du brauchst eine gewisse Bereitschaft, auch auf deinen eigenen Füßen zu stehen.
00:37:00: Und das ist wo die Angst anfängt!
00:37:01: Als Kind konnten wir es nicht.
00:37:04: Wir mussten uns anpassen.
00:37:05: und dann plötzlich wenn du denkst, oh, Drechseljahr jetzt bin ich vielleicht allein.
00:37:10: Wenn ich wirklich zum Beispiel stehe und sag du hör mal Ich will nicht mehr mit dir schlafen was auch immer.
00:37:16: Ich will mich jede Nacht neben dir liegen und dein... Das auch immer Dann kommt diese riesige Angst hoch von früher Weil als Kind hätte ich allein nicht überlebt.
00:37:29: Also es hat immer mit diesem Survival zu tun.
00:37:31: Survival bringt mich in die Struktur, bringt sich in die Begrenzung, in das Anpassen und in das Gucken was da draußen los ist.
00:37:40: Und dann wenn ich plötzlich zu mir stehen muss, dann brauche ich diese Fersness dieser diesen Mut um alleine sein zu können.
00:37:48: Das ist etwas im Wechseljahr passiert als Anfang.
00:37:51: Es ist ja so ein Geschmack von wow!
00:37:53: Ich kann hier auch Alleine stehen oder mit einem Partner, je nachdem.
00:38:00: Anstatt dass man... We are merged forever!
00:38:07: Ich liebe dich bis an das Ende meiner Tage.
00:38:09: Das ist so die Vorstellung, die wir haben von romantischer Liebe.
00:38:13: Ja natürlich, das klappt so und dann passiert irgendwas und plötzlich ist das vorbei.
00:38:19: Und dann was?
00:38:20: Und dann kommen diese Ängste halt hoch.
00:38:24: Aber diese Ägste sind auch toll.
00:38:27: Erzähl mir darüber mehr.
00:38:31: Let's make it sexy!
00:38:32: Lass uns die Ängste sexy machen, dass jeder richtig Bock hat dahin zu gucken.
00:38:40: Ich
00:38:41: bin da jemand, der sehr ängstliches ist eigentlich.
00:38:44: Aber ich habe halt gelernt, die Angst erst mal, dass das verständlich ist.
00:38:49: Wenn ich zu mir selber stehe kommt Angstpunkt.
00:38:53: Eigentlich fast immer und dann aus dem Schneiden.
00:38:56: Kann ich
00:38:58: auch unterschreiben?
00:38:58: Das ist für viele Frauen so.
00:39:00: Wir denken, wir müssen Mutter sein und Leben.
00:39:04: Eine Ehefrau sein und leben.
00:39:06: Wen auch immer Mann, Frau ist ja eigentlich egal.
00:39:08: Aber erst mal ist dieser Schritt da.
00:39:12: Und dann der nächste Schritt ist diese Angst wirklich zuzulassen im Körper ohne die Geschichte zu geben.
00:39:19: Ich habe da meine Geschichte.
00:39:22: Was noch immer... Der Flieger kommt nicht rechtzeitig, ich komme dann nie rechtzeitig.
00:39:26: Halt dich an!
00:39:28: Ich habe nicht die richtigen Worte... Schule, ja?
00:39:31: Richtig machen.
00:39:34: Mascheeb sind wir wieder auf dem Westen Robotik und dann plötzlich nein.
00:39:42: Ich kann alleine hier sitzen und das ist okay.
00:39:46: Und ich kann auch blöde Fehler machen.
00:39:48: Ich können auch ganz dumm und durf reden.
00:39:52: Who
00:39:52: cares?!
00:39:54: Die Freiheit, wenn man sich nicht über den anderen definieren muss ist ja Wahnsinn.
00:40:00: Da passiert dann so viel.
00:40:01: Aber die Geschichte ist immer... Du wirst nicht überleben!
00:40:06: Das ist die Geschichte zur Angst und dann die Angst selber spüren im Körper, warnen, fühlen.
00:40:12: Wir haben alle Angst.
00:40:16: Man denkt immer ich bin allein, nein wir haben alle angst.
00:40:18: Das ist eine Basic Existential Faire, die wir acknowledging müssen, die natürlich auch kommt.
00:40:25: Wenn der Tod kommt, dann siehst du das auch wieder.
00:40:30: Hast du den Menschen geliebt und plötzlich ist er weg?
00:40:43: The magic of life!
00:40:47: Ich finde es ganz spannend...
00:40:49: Aber wir können alle mit einer Angst umgehen.
00:40:52: Können wir?
00:40:53: Yes.
00:40:55: Wenn ich das kann, dann können wir das alles.
00:41:00: Ich bin echt ein ängstlicher Mensch und alle Leute die mehr näher sind wissen das natürlich auch.
00:41:05: Weißt du, ich habe alle möglichen Daumen.
00:41:10: Aber das ist...
00:41:11: Das hat dich wahrscheinlich auch auf deinen Weg gebracht?
00:41:13: Die Suche...
00:41:15: Weiß ich nicht was für mich.
00:41:16: Auf dem Weg über vielleicht mehr.
00:41:17: Ich hab immer das Gefühl dass wir auch geboren werden mit Spirit.
00:41:21: Dass wir eine Anbindung haben ein etwas größeres und das habe ich glaube ich von früh angehabt.
00:41:27: Auf irgendeiner Art und Weise war immer irgendetwas anderes auch da.
00:41:31: Auch wenn man es als Kind nicht formulieren kann dass du das irgendwas anderes da und wir haben alle so ein Geschmack.
00:41:45: Und ich glaube, dass die meisten von uns das auch haben.
00:41:48: Wir vergessen das dann.
00:41:49: Dann kommen die Märchen und die böse Schwiegermutter und die Stiefmutter und man hofft, also lebt man auf dem Prinz usw.
00:41:59: Das kommt dann alles macht es wieder zu.
00:42:03: Aber ich denke immer, wir haben so ein bisschen auch was.
00:42:06: Definitiv!
00:42:08: Wie ich das immer sehe, dass es wirklich so diese göttliche Intelligenz in jedem von uns in unserer DNA wirklich diesen Seelencode einkodiert hat.
00:42:20: Und eigentlich alles was wir unser Leben lang suchen ist eigentlich diesen Code den zu encodieren und das für sich herauszufinden.
00:42:28: okay wenn nicht da rein lebe wer bin ich dann?
00:42:31: Das ist ja dieses nach innen zu gehen und rauszufinden Wenn ich nichts mehr im Außen So, what if God is my boyfriend?
00:42:41: Why not?
00:42:41: Ja.
00:42:42: Und wie anders gehe ich dann durch mein Leben?
00:42:44: Wie anders wenn ich mich danach orientiere und nach dieser Beziehung strebe um das zu vertiefen in mir und dadurch in meine Vollständigkeit zu kommen.
00:42:56: Jedenfalls war es für mich meiner Heilung da mich darin zu zentrieren und von da nach draußen zu gehen weil für mich ist die wichtigste Beziehungen Die echteste Beziehung.
00:43:10: Und von da dann eben auch in einer ganz anderen Souveränität wieder nach draußen gehen zu können und in einer ganzen anderen Verbindung, weil ich weiß... Ich trage das ja in mir!
00:43:18: Wie jeder andere Mensch ja auch.
00:43:20: Für mich ist so der entscheidende Punkt immer eine gewisse Hilflosigkeit anzuerkennen.
00:43:30: Da passieren einfach Dinge in deinem Leben über die du überhaupt keine Kontrolle hast.
00:43:37: Da ist eine Hilflosigkeit da.
00:43:39: Hopelessness, Herblissness.
00:43:42: Aber da ist so ein... Und meistens rennen wir da weg davon weil wir das hassen.
00:43:50: Weil wenn ich hilflos sein wollen.
00:43:53: Das damit zu gucken manchmal ist es so und trotzdem da bleiben.
00:44:01: Ich glaube die größte Fähigkeit ist mit diesem Gap Love Gap Was auch immer der Gap heißt, einfach ob wir damit da sein können und nicht sofort das was du zumauern müssen mit entweder Essen oder Geld oder Boyfriend oder Girlfriend oder Kinder.
00:44:21: diese Fähigkeit einfach zu sagen okay ich bleibe da jetzt mal ein paar Minuten länger dabei.
00:44:26: Würdest Du sagen dass in Schmerz eigentlich mit die größte Schönheit zu finden ist?
00:44:32: Ja auf jeden Fall im Schmerzen Ja, einfach dieses Anerkennen was da da ist.
00:44:45: Aber das fällt uns so schwer.
00:44:48: Wir wollen immer davon wegkommen.
00:44:51: Warum fällt uns es so schwer?
00:44:52: Was ist
00:44:53: das?
00:44:53: Weil es auch furchtbar schmerzlich ist.
00:44:57: Also ich finde dass die wirklich mit der Wunde dazu sein ist so schwierig.
00:45:01: Wir haben so viele Mittel da weg zu rennen.
00:45:05: Ideen, Meinungen, Identitäten.
00:45:07: ja mein Leben war das Schlimmste und weißt du aber wir erzählen uns Geschichten um mich wirklich zu spüren.
00:45:16: Was ich so spannend finde, wenn ich auf meinen Weg schaue und dieses jedes Mal, wenn Ich den Mut hatte wirklich in den Schmerz reinzugehen, tief reinzugehnen das danach oder auch schon währenddessen was ist das noch mal für ein Bild war dass Dante die Komedie, die Wien guckt die göttliche Komedie von Dante, wo er ja glaube ich oben reingeht in die Erde und dann durch das Höllenfeuer und auf der anderen Seite wieder rauskommt.
00:45:49: Und ich finde dass es eigentlich so ein ganz schönes Bild für diese Transformation dieses sich zu erlauben in das eigene Höllen voller Feuer hinunterzusteigen und wir denken wir sterben da aber wenn wir weitergehen und weiter gehen und weitergehen kommen wir auf der andern Seite der Erde wieder raus also auf der Anderen Seite von uns selbst und haben wie sind durch dieses Höllenfeuer geschritten, aber du kannst dir sicher sein dass du auf der anderen Seite wieder rauskommst nur auf der andern Seite von dir selbst und eben nicht mehr diese Identität bist die mit diesem Höllen Feuer ertetscht ist sondern du kannst von einer anderen Seite plötzlich drauf gucken.
00:46:25: Und das ist so mein Erleben und dieses Bild hilft mir immer sehr, jedes Mal wenn ich merke okay shit Shit.
00:46:33: Das ist wirklich ... Und man denkt ja immer, jetzt hat man's!
00:46:38: Man denkt immer, ich hab es!
00:46:40: Jetzt bin ich da durch und gefühlt kommt nach jedem hellen Feuer danach ein noch größeres Hellenfeuer!
00:46:47: Das ist auch der Spannende.
00:46:50: Aber dieses zu lernen, das ist eigentlich was total Schönes hat, dadurch zu gehen und zu sehen dass auch in dem hellen Feuern diese Dämonen Mit denen man sich dann auseinandersetzt und die da auf einen warten.
00:47:05: Und vor dem man so eine Angst hatte, dahin zu gucken.
00:47:08: Weil man denkt, einem wird das Herz rausgerissen... ...und man stirbt ja auf eine gewisse Art und Weise stirbt man.
00:47:14: Stirbt ein Teil der damit so identifiziert war.. ..und du kriegst jedes mal neues Leben geschenkt!
00:47:22: Also ne neue Version von dir selbst.
00:47:25: So wie mein Empfinden.
00:47:27: Und das Schöne für mich ist dass ich das Gefühl habe, jedes Mal wenn ich da durchgehe So ein bisschen halt wie eine Sauna.
00:47:34: Danach
00:47:34: hat man mehr Energie!
00:47:36: Also ich habe das Gefühl, durch jedes Höllenfeuer in dem man sich laubt zu verbrennen.
00:47:40: Das sind ja auch die Burns beim Path wahrscheinlich wenn ich gerade darüber nachdenke... dass es einem so viel Energie gibt und man aussteigt aus dieser Erschöpfung weil das war auch in meinem Leben einen so riesen Thema.
00:47:52: Ich war so erschöpft, ich war so müde Und ich wusste immer nicht warum, warum bin ich so müd?
00:48:00: Und so öfter ich mir erlaubt habe, einmal da durchzulatschen in Flip Flops.
00:48:06: Durch seinen Feuer.
00:48:08: Merke ich das sich immer mehr Energie hat.
00:48:13: Na ja aber wir brauchen dann auch Hilfe um dahin zu sein...
00:48:17: Ich bin da nie alleine durchgegangen.
00:48:19: Puzzle Love kreiert halt einen Rahmen wo du dann da wirklich hingehen kannst wenn du möchtest.
00:48:24: Du musst nicht!
00:48:25: Aber wenn du möchtest kannst und ich brauche dann auch immer... Du bist da zwar ganz alleine Das gehört ja mit dazu.
00:48:34: Aber
00:48:36: wenn die Umgebung ein bisschen das hält, ohne zu urteilen auch wenn es manchmal Monate dauert dann geht das leichter.
00:48:46: aber selbst schon das Verständnis zu haben dass wir dem nicht entgehen können.
00:48:51: man kann's versuchen Das haben wir uns
00:48:57: nicht alle versucht.
00:48:58: Ja, die haben wir... Du?
00:48:59: Ich habe es mich stimmt versucht.
00:49:01: Ich hab auch Anteile in mir, die immer wieder denken, oh Laura nein!
00:49:05: Ist doch alles super!
00:49:10: Es ist ja auch alles super.
00:49:13: Aber wenn diese Veränderungen am Leben passieren sowie Wechseljahre auch dann sind wir da wieder mit konfrontiert und dann kommt das gleiche Ding wieder.
00:49:25: Lassen Sie mich darauf ein oder nicht Oder nicht?
00:49:31: Du kannst machen, was du möchtest.
00:49:33: Es ist deine Verantwortung wie du mit deinem Leben umgehst.
00:49:37: Ist nicht das ich denke du musst da hingehen sondern es hängt von dir selber ab und du hast die Verantwortung das damit zu gehen oder nicht?
00:49:45: Nichts auch okay!
00:49:47: So was?
00:49:49: Weißt
00:49:50: du?
00:49:50: Das sei nur nicht die Lösung.
00:49:53: Wenn wir ehrlich sind, dreht man im nächsten Leben die gleiche Runde wieder.
00:49:58: Ich glaube es ist cool dieses Leben die Münze in den Automaten zu werfen und zu sagen Lass uns los!
00:50:07: Let's go!
00:50:09: Und dann was kommt dabei raus?
00:50:12: Schnappt
00:50:12: er denn den Bär oder nicht?
00:50:16: Was sehen Sie?
00:50:17: Wir haben das Automaten und natürlich jeden
00:50:21: schon wieder leben
00:50:23: Schon wieder nicht der richtige Mann.
00:50:27: Ja, ich finde das schon spannend.
00:50:33: Den Frieden den einem Selbstverantwortung schenkt auch wenn es erstmal so unangenehm ist und es natürlich viele Anteile in einem gibt die gar keinen Bock darauf haben.
00:50:50: Ich aber schon für mich einfach glaube dass oder wenn ich sehe was für ein Geschenk selbst Verantwortung in meinem Leben ist und immer wieder dieses, ja ich kann jetzt auf dreißig Leute mal außen zeigen, sagen aber die hat das so gemacht oder sagen okay.
00:51:08: Das ist deren Seite der Hausnummer und ich kann mich jetzt die ganze Zeit darauf fokussieren.
00:51:15: es bringt mir aber am Ende nichts sondern das einzige was mir meinen Frieden bringt und meine Heilung Meine Freiheit, du hast es ja ganz am Anfang gesagt.
00:51:26: Bei dir auf deinem Weg geht das darum wirklich frei zu werden im eigenen Leben und diese Freiheit kommt einfach nur indem wir Verantwortung übernehmen für unsere Erfahrung, unser Leben um dahinzuschauen.
00:51:41: Aber was für mich total wichtig dabei ist und kein Druck her und keine Performance Erwartung Sobald ich Druck habe, bin ich ... Bist der wieder drin?
00:51:54: Ich passe mich an.
00:51:58: Also mehr mit Druck läuft überhaupt
00:52:01: nichts.
00:52:03: Das heißt würdest du sagen wenn man merkt okay jetzt kommt dieser Druck auch da dann hinzufühlen und ...
00:52:09: Ja und auch zu spüren.
00:52:10: Aha!
00:52:10: Jetzt ist der Druck da ok.
00:52:12: Ich hasse den wo immer der Druck herkommt.
00:52:15: was macht der Druck mit mir?
00:52:17: Ah ja ich soll so sein wie x y z Der will unbedingt, dass ich jetzt bla-bla-bla machen.
00:52:22: Nein!
00:52:23: Will ich das?
00:52:23: Nein nicht wirklich.
00:52:26: Nicht wirklich oder?
00:52:30: Ich mache damit.
00:52:31: wie fühle ich mich da mehr?
00:52:32: Nicht bei mir.
00:52:35: Weißt du aber nicht, dass man das vermeidet sondern... Das sind Sachen mit denen wir aufgewachsen sind.
00:52:41: Druck, Druck, Druckschule, Performance.
00:52:44: Richtig machen die richtige Antwort finden richtig sein später im Leben weißt du die richtigen...?
00:52:54: Super anstrengend.
00:52:55: Warum ist Leben eigentlich so anstregend?
00:52:57: Ich finde das wahnsinnig anstregen!
00:53:01: Wie
00:53:02: viel können wir es ja eigentlich nur falsch machen?
00:53:03: Natürlich, aber dann kommt natürlich rein... Aber du musst ja leben, du musst der Geld verdienen und da kommt wieder sofort wieder... Du musst anfassen, weißt du?
00:53:11: Du musst was richtig machen und nicht vertrauen dass wenn ich wirklich bei mir selber bin, dass sich das entwickelt.
00:53:20: Also ich fühle mich da auch geführt.
00:53:25: Aber was kann man niemand sagen?
00:53:27: Das ist bei mir so, das ist bei anderen ganz anders.
00:53:29: Da kann man kein Programm draus machen.
00:53:33: Der eine so oder der andere so.
00:53:39: Und dass wir keine Fehler machen können.
00:53:42: Egal wie... das hat mich lange gebraucht.
00:53:44: Egerl, was ich in meinem Leben versammelt habe und es leider einiges.
00:53:51: Egal wie es ist, nie eine Failure.
00:53:54: Sondern das ist einfach ein Entwicklungsschritt.
00:53:56: aus dem habe ich was gelernt und damit habe ich etwas gemacht.
00:54:01: Dieses ganze Fall ist richtig!
00:54:03: Wir sind so konditioniert gut zu sein.
00:54:06: Richtig, richtig vor allem als Deutsche sowieso richtig zu sein und selbstkritisch.
00:54:15: Ich bin ein Meister in Selbstkritik.
00:54:17: Ich kann mich fertig machen in paar Minuten wie gar nicht.
00:54:22: Zacki, zacki.
00:54:24: Aber das habe ich so gelernt.
00:54:29: Nimm mich da einmal mit in deine innere Welt.
00:54:31: Wenn du merkst, du machst dich selber fertig... Wie kommst du für dich wieder raus?
00:54:38: Naja, indem ich es einfach sehe und denke, hey what for.
00:54:42: Weißt du?
00:54:45: Selbst wenn der jetzt hier den großen was grauenhaftes macht so, who cares!
00:54:53: Ja, okay.
00:54:54: Aber ich meine ... Ich bin da auch schon ein bisschen weiter natürlich, ne?
00:54:57: Aber wenn ich jünger war, natürlich bin ich da sehr selbstkritisch.
00:55:02: Das habe ich gelernt.
00:55:03: Schule!
00:55:05: Die richtigen Worte finden was du, ich hab ... Legasthenika meiner Mutter ist.
00:55:10: Du auch.
00:55:11: Meine Mutter war Journalistin.
00:55:13: Ich hab vierzig Fehler nach Hause gemacht.
00:55:16: Mein Kind bist du denn wahnsinnig nicht nur blond sondern auch dumm?
00:55:20: so bin ich aufgewachsen.
00:55:21: Das habe ich dann auch geglaubt.
00:55:23: Blond, dumm und hüpf!
00:55:28: Das denkt man, das ist so.
00:55:30: Die Eltern sehen ein, so ist es.
00:55:32: Ja?
00:55:33: Exakt die gleiche Erfahrung.
00:55:35: Ehrlich.
00:55:37: Latein.
00:55:39: Ja...die richtigen Worte finden.
00:55:41: Es ist doch ein ganz logisches Baukastensystem.
00:55:44: Ja genau.
00:55:44: Ich verstehe trotzdem nicht.
00:55:47: Sie sehen nur Auras und Formen, ich kann dich deklinieren.
00:55:51: Maurers und Farben gab es bei uns gar nicht so.
00:55:54: Damit musste man leise im Zimmer sich abhängen, dumm.
00:55:57: Man muss
00:55:58: halt gesagt ...
00:55:59: Das Kind ist blond, dumpf und dumm dürfen.
00:56:03: Aber die Jungs waren's natürlich.
00:56:05: Der war mein Bruder.
00:56:07: Meine beiden Brüder waren natürlich alle toll.
00:56:09: Aber das war auch Teil der Generation natürlich.
00:56:14: Es war einfach so.
00:56:16: So wie hieß dein Bruder?
00:56:17: Auch wieder Jürgen!
00:56:18: Nein,
00:56:18: wir sind alle Jürger für meinen Bruder!
00:56:21: Alle seine vier Geschwister sind Jürgens.
00:56:26: Das witzigste war, dass mein Papa dann am nächsten Morgen nach dem Event.
00:56:30: Wir waren ja alle Frühstück noch mit meiner Familie und mein Papa hat David von der Tankstelle eine Jürgen-Tasse geschenkt, die er witzigerweise am Tag vorher gekauft hatte ohne zu wissen das wir da bei dem Event drüber reden würden.
00:56:42: Und dann stand Jürg ein harter Mann mit einem weichen Kerl.
00:56:53: Die, die er von meinem Papa bekommen hat.
00:56:55: Es war sehr, sehr witzig!
00:56:56: Ist ja auch ein witziger Name da.
00:56:57: Ja wir sind alle Jürgen.
00:56:59: Das ist das Witzige glaube ich nicht mehr.
00:57:01: Nicht mehr ändern bei uns in der Familie.
00:57:05: Aber dann braucht man jahrhundertelang bis man darüber wegkommt weil man denkt man is halt dumm oder auch recht schreibt was jeder heute noch.
00:57:12: Gott sei Dank gibt's Computer die das korrigieren.
00:57:15: aber ich hab das heute noch und mich auch.
00:57:18: Oder wenn ich dann nicht das richtige Wort... Da sitzt mal meine Mutter im Genick.
00:57:25: Wahnsinn,
00:57:25: oder?
00:57:25: Aber wie zährein das prägt!
00:57:28: Weil sonst werde ich nicht geliebt.
00:57:33: Ich liebe dich auch wenn du rechtst.
00:57:36: Besonders dann...
00:57:37: Heute mach' ich gerne rechtsteuerefehler als I don't care anymore.
00:57:42: Das ist das Wort der vom Alter.
00:57:44: Du wirst doch etwas glassen.
00:57:47: Ja, das stimmt.
00:57:49: Ist das Führende am Alter?
00:57:51: Ich würde gerne noch über ein Thema sprechen, was du vorhin angesprochen hast mit dieser Hilflosigkeit.
00:57:57: Weil ich glaube dass das diese Angst davor hilflos zu sein ist ja wirklich eins dieser Gefühle aus unserer Kindheit die natürlich am schlimmsten gewogen haben weil in dem Moment wo du hilflost bist es ist ja gleich bedeutend... ich kann hier jetzt dran sterben und kann nichts tun.
00:58:19: Also dieses Ausgeliefertsein.
00:58:25: Wie kann man für sich selber da einen neuen Bezug herstellen zu diesem Gefühl der Hilflosigkeit?
00:58:35: Wenn ich so draufgucke, ist es der Schlüssel zu lernen diese unterschiedlichen Emotionen die wir uns selber gegenüber haben also die Aggressionen und die Milde.
00:58:51: Irgendwo auch sich selbst gegenüber, wenn wir diese Gefühle fühlen.
00:58:54: Und es ist ja dieses interessante Spiel aus.
00:58:58: was machen wir jetzt damit?
00:59:02: Wie bist du auch damit umgegangen als du die Erfahrung gemacht hast dass dein Mann gestorben ist mit dieser Hilflosigkeit mit der man dann konfrontiert ist mit dem Schmerz und gleichzeitig mein Du bist so voller Lebensfreude und strahlst und bist in deiner Energie.
00:59:18: also wie hast du das geschafft?
00:59:25: Keine Ahnung damit.
00:59:34: Das ist die Wahrheit!
00:59:37: Perfekt,
00:59:38: ich kann
00:59:39: mir leider allen nicht helfen.
00:59:40: Ich glaube das
00:59:41: geht.
00:59:44: Aber ich glaube es ist ein ganz schwieriger Punkt da hin zu gucken.
00:59:47: Also war für mich lange Zeit auch.
00:59:50: Weil Hilfsversigkeit bringt natürlich auch das Opfer... ...die Opferidentität hoch.
00:59:54: Als Kind waren wir ja auch hilflos und dann haben wir uns nach außen orientiert oder isoliert was ich auch gut kenne, sich abgeschottet und gesagt nein mit mir nicht habe ich keinen Bock mehr dazu.
01:00:06: Hier mache ich nicht mehr mit.
01:00:08: viele dort isolieren sicher für den Rest ihres Lebens Und dann aber irgendwie dann zu sehen dass Ja ja das ist jetzt ein größeres Thema Aber es passieren halt Sachen die wir nicht wirklich ändern können.
01:00:28: und Tod ist halt einer von diesen Geschenken die dann passieren wo du dann Plötzlich sagt, ja du das ist größer als ich.
01:00:36: Ist nicht meine Schuld, es ist nicht die Schuld von meinem Mann oder meinem letzten Partner.
01:00:41: Das ist einfach etwas und das hat mich immer in Verbindung gebracht mit Ja wie sagt man's?
01:00:53: Wir sind halt nicht nur hier Jetzt sondern wir kommen ja hier schon öfter.
01:00:59: wir kommen und gehen und haben bestimmte Aufgaben die wir nicht immer sofort sehen.
01:01:05: Die nicht unbedingt heißen, ich bin dieses Leben glücklich.
01:01:10: Sondern das sind bestimmte Aufgaben, die ich mir vorher ausgesucht habe und die auch angucken möchte darf und manchmal muss.
01:01:23: Und wie viel traue ich mich da wirklich hin zu gucken oder auch nicht?
01:01:27: Ist auch okay nicht, dann macht man es halt nochmal sehr in Ordnung!
01:01:33: Das ist ja eine Entschlusslaufe.
01:01:36: Die Rutsche
01:01:36: wieder runter ins Leben.
01:01:37: Aber ich wollte da gerne hinkucken und denke immer, gut, da gucken wir jetzt mal hin.
01:01:43: Aber die Hilflosigkeit in deiner Kindheit ... Da ist natürlich dann viel Wut dahinter und viel Ärger und für Frust, Frustration und Schmerz dieser Schmerzen, dass die Mutter überhaupt zu sehen, die Mutter war gar nicht fähig dazu sein.
01:02:01: Sie konnte das gar nicht!
01:02:03: Wir suchen an einem leeren Brunnen, du.
01:02:06: Und stehen da und hoffen mit unserer Coca-Cola-Flasche und hoffentlich, dass da was rauskommt.
01:02:11: Natürlich kommt da nichts raus!
01:02:14: Das ist ausgetrocknet.
01:02:16: Unsere Eltern haben das ja selber auch nicht erlebt, jeweils meine Mutter nicht.
01:02:21: Es ist ein schönes Bild mit dem Brunn,
01:02:23: d.h.,
01:02:24: wenn wir mir dieses Bild jetzt nehmen ... Ist die Lösung oder ist die Möglichkeit, die wir haben dann in diesem kamischen Wind, wie du es so schön gesagt hast in diesem Leben zu erkennen das der Brunnen an dem wir suchen dass er ausgetrocknet ist und sich umzudrehen.
01:02:43: Und eine eigenen Brunne zu bauen?
01:02:47: Ich brauche gar kein Bauen.
01:02:49: wenn man sich dann umdreht und ein bisschen durch die Büste läuft dann kommt irgendwann auch also einem entgegen ja Das passiert dann von selber
01:02:57: Aber man muss sich umdreh'n
01:02:59: Oder man bleibt da sitzen!
01:03:01: Ist auch in Ordnung.
01:03:02: Es gibt Leute, die da jahrlang sitzen und rollen mit den Eltern oder auch verbunden sind mit den Eltern.
01:03:08: Und sich in der Welt weiter aufhalten.
01:03:11: Weißt du?
01:03:11: Ich bin das meine Familie.
01:03:13: Da gehöre ich hin.
01:03:15: Wir haben uns teuer geschworen bis zum Ende unserer Tage.
01:03:18: Das ist auch in Ordnung.
01:03:20: Nothing wrong!
01:03:21: Weißt Du?
01:03:23: Ist ja auch okay.
01:03:24: Das halt die Entscheidung, die du triffst.
01:03:27: Und dazu auch dann zu stehen.
01:03:29: Ja... Das ist mir wertvoll in diesem Leben.
01:03:34: Das war mir in der Form nicht gegeben.
01:03:37: Ich wusste mich früh schon mit anderen Sachen auseinandersetzen, dann habe ich auch getan und nehm' ich auch so als ... weißt du?
01:03:44: Ja okay!
01:03:46: Ja toll, tue ich gerne, mache ich gerne.
01:03:51: Aber es bringt natürlich auch Schmerz hoch und Verlust und Ängste und, und, aber für mich ist das immer ja woher mal hierfroht.
01:04:07: Als das, was bei mir unbewusst ist diese unbewussten Anteile zu erkennen und langsam willkommen zu heißen und zu sehen.
01:04:15: Ja ich bin nicht nur gut sondern ich habe alle möglichen Schattierungen von Licht in mir.
01:04:23: Ich bin ein rainbow colored person.
01:04:28: Das ist schön!
01:04:29: Und das ist so toll ja?
01:04:31: Ich male auch gerne, mache gern mit Farben.
01:04:35: Du siehst es in Farben.
01:04:36: Ich sehe auch Farben, aber das ist wie eine andere Welt die sich da öffnet und die kann man gar nicht beschreiben.
01:04:47: magisch und wunderschön und dunkel beides.
01:04:54: Ja eben diese.
01:04:55: ich glaube auch dass ja da bin ich gerade so ganz am...ich bin ja so ne kleine Lebensforscherin also ich liebe es einfach zu.
01:05:05: Ich habe das Gefühl, man ist ja in einem ganzen Universum.
01:05:08: Du kannst ja dein Leben lang in dir forschen und du wirst immer wieder neue Planeten und Orte entdecken und denken, du bist sicher gar nicht, dass es auch da ist!
01:05:16: So ein bisschen wie der kleine Prinz, der dann vom Planet zu Planet geht und denkt... Das Schöne daran glaube ich mit dieser Neugier, sich auch zu begegnen und zu wissen, dass all diese Schattierung des Lichts die in uns sind dass jede Schattierung da ist für einen Grund und auch mit einer Aufgabe für uns.
01:05:43: Und einem Aspekt unserer Persönlichkeit, der auch wertvoll ist.
01:05:50: Das ist so wo ich gerade für mich ganz viel forsche.
01:05:54: wirklich dieses dunkle in einem die Kraft und die Energie, die da einfach drin liegt in unseren Schatten in unserer Dunkelheit, in denen das ist so eine Macht und so eine Kraft und so einer Souveränität wenn wir uns erlauben all diese Anteile in uns zu ernen und anzuerkennen und zu verkörpern.
01:06:18: Und auch ein bisschen zusehende wann darf welcher Aspekt von mir ins Licht?
01:06:24: Weil jeder Aspekt darf ins Licht!
01:06:26: Und solange wir immer nur die Hälfte von uns ins Licht holen verpassen wir so viel von uns selbst und von unserem inneren Universum, was ja eigentlich gesehen und da sein möchte.
01:06:39: Ganz toll!
01:06:39: Ich erlebe das auch so.
01:06:40: wenn man da wirklich in die Schattenseite, in die Dunkelheit reinguckt hat es so viele Geschenke.
01:06:45: Wahnsinn, oder?
01:06:45: Weil's der Stadt zu denken da draußen ist, der Oberdepp- oder wer auch immer gerade die Welt regiert sondern wirklich zu gucken, aber das habe ich ihnen mir selber auch nicht.
01:06:54: Ich bin eben manchmal auch kontrollierend oder tyrannisch oder oder oder her und einfach zu sehen okay Das ist Teil von meinen Regenbogenfarben.
01:07:06: Das finde ich ganz toll!
01:07:08: Ich finde dir die Dunkelheit ja auch faszinierend, ich liebe das ja auch irgendwie da wirklich so reinzugehen.
01:07:13: Da liegt die wirkliche Kraft und auch Souveränität und dann kannst du dann wirklich zu dir stehen oder zum Leben stehen.
01:07:25: Es ist nicht nur zu dir also ganz uns.
01:07:28: ganz toll, finde
01:07:29: Und vielleicht ist jetzt, glaube ich, gerade so ein schöner passender Moment für alle die mit Turia und mir ihr inneres Universum und ihre Dunkelheit erforschen wollen.
01:07:42: Wir gehen zu der dunklen Seite der Macht!
01:07:46: Gehen wir dahin?
01:07:47: Auf jeden Fall!
01:07:48: Ja toll!
01:07:49: Jeder kriegt eine kleine Laterne
01:07:52: oder Flashlight
01:07:57: für alle, die da den Impuls haben dahingucken zu wollen und schauen zu wollen.
01:08:02: Was sind Aspekte von mir?
01:08:04: Die ich vielleicht nicht sehen wollte oder Aspechte von mir, wo ich das Gefühl habe dass sie nicht liebenswert sind, wo aber so eine Kraft und so eine Macht liegt.
01:08:17: eine kleine Vision oder ein, das ist keine kleine Vision.
01:08:21: Wir haben unsere Seelen da einmal miteinander verknüpft und haben gesagt dass wir am vierzehnten sechsten im Juni einen Workshop zusammen machen.
01:08:33: The Sanctuary hat Tourias getauft mit diesen wunderschönen Namen.
01:08:39: Das Sanctury am fourzehnte sechstem ist ein Sonntag von achtzehn bis Let's See Aber wahrscheinlich so drei Hours, drei Stunden.
01:08:48: Drei
01:08:49: Hours.
01:08:49: Drey Hours free hours machen wir da.
01:08:53: Genau wo wir gesagt haben dass wir gerne einen Raum halten wollen und öffnen wollen für Frauen um sich das alles mal anzugucken um dahin zu gehen hinzufühlen und genau für alle die da dabei sein wollen findet ihr den Link in den Show Notes.
01:09:10: Und genau wie werden Helfe, möchtest du ein bisschen was dazu erzählen?
01:09:15: Ja, ich habe das Sanctuary genannt weil ich dachte es ist einfach ein sacred space.
01:09:22: Ein heiliger Raum wo wir lernen müssen miteinander anders umzugehen.
01:09:28: Dass wir lernen einen Platz zu halten und dass wir lernen nicht übereinander herzuurteilen Was wir ja oft machen als Frauen oder uns unterminieren gegenseitig.
01:09:41: Wer ist nun schöner und wer ist die schönste im ganzen Land?
01:09:46: Wie das schon in den Märchen so geheißen hat, weiß gar nicht, welche Männchen es war.
01:09:51: Es ist so witzig!
01:09:53: In irgendeiner Podcast-Folge habe ich nämlich auch über die Sieben Zwerge jetzt geredet...
01:09:57: Weil das die
01:09:57: Siebzwerge?!
01:09:58: ...und ich
01:09:58: war so, ist das Schniewittchen?
01:09:59: Das ist glaube ich schneewittchen.
01:10:01: Ist es?
01:10:01: Ja, weil es wie Schnee...
01:10:04: Wer ist die schönste im ganzen Land?
01:10:07: Die
01:10:07: Stiefmutter.
01:10:10: Und wenn wir unsere Werte nach außen verlicht haben, sind wir immer beschäftigt mit Instagram.
01:10:15: Wer ist schöner, wer ist dünner, der sieht besser aus und so weiter und so.
01:10:19: Das sind ja die ganzen Sachen unter den Mädchen, junge Mädchen Frauen heute auch leiden.
01:10:25: Als obsessiv bin ich jetzt gut genug, dünn genug.
01:10:30: Und dann Raum schaffen, wo wir lernen egal welcher Form du hast, egal wie alt du bist.
01:10:37: Dass wir lernen uns selber anzunehmen in egal welchen Formen oder Alters und das sind halt so Grundregeln.
01:10:47: aber und eben auch ein bisschen im dunkleren Raum zu wühlen finde ich auch immer gut.
01:10:56: Let's look into the dirt!
01:10:59: Ich hatte ... ich überleg grad, wer dieses wunderschöne Sie war?
01:11:03: Das Sandra Wurster.
01:11:05: Die gesagt hat, dass am wenigsten Interessante an mir ist mein Aussehen.
01:11:11: Ja das finde ich so toll!
01:11:13: Wer hat das
01:11:13: gesagt?!
01:11:13: Ich
01:11:13: meine es war Sandra Wursda.
01:11:15: Ich hatte die auch im Podcast...ich lege ihr jetzt einfach mal in den Mund dieses tolle Zitat.
01:11:21: Aber ich meine sie hat das, vor fünf Jahren war sie bei mir im Podcast und Oh Gott, ja!
01:11:26: So das wirklich am wenigsten Interessante an dir ist dein Aussehen.
01:11:31: Das ist ein Prozent von dem was du hier runter gebracht hast.
01:11:34: so schön dass du aussiehst wie du aussiesst nice to have.
01:11:38: aber der Rest ist wirklich das Interessanteste an dir es all das was dahinter kommt und in dir ist und da zum Vorschein kommen will.
01:11:46: ich glaube so unter dem Stern halten wir the sanctuary wo wieder wirklich einmal reingehen dieses wirklich hin zu gucken Wo gibst du deine Energie ab?
01:11:57: Wo verlierst du dich im anderen in diesem Objekt?
01:12:02: und da sind wir wieder weg von ihm.
01:12:04: Und das allein ist paid for.
01:12:06: Haben übrigens auch schon Männer gefragt, ob sie dabei
01:12:09: sein können.
01:12:09: Ich dachte vielleicht müssen wir ein Sanctuary für Männer machen.
01:12:13: Das wäre noch was oder?
01:12:16: Das wäre wunderschön ja!
01:12:18: Das finde ich auch gut.
01:12:19: Dann machen wir ein sanctuary.
01:12:23: Ich
01:12:26: muss
01:12:31: jetzt
01:12:35: wieder eine von deinen Karten ziehen.
01:12:38: Einmal kurz die Spirit World fragen, ob die noch... Genau das sind einmal die Ancestor-Karten mit der Eule.
01:12:46: Das sind Ancesters?
01:12:47: Dann haben wir die Angel-Karts und die Spirit-Animal-Kartens.
01:12:50: Da kannst du für dich einmal gucken was ist am...
01:12:52: Nee
01:12:53: das sind die Spirit Animal-Karte.
01:12:56: Hast du die Eule gezogen?
01:12:57: Das gefällt mir.
01:13:01: Lerne, die Zeichen zu sehen und zu lesen.
01:13:04: Du wirst von einer liebevollen Macht geleitet.
01:13:07: Kannst du mir einmal ganz kurz dieses kleine schwarze Büchlein geben was da dabei liegt?
01:13:11: Ja dann lese ich einmal kurz... Ich
01:13:14: lebe Eulen.
01:13:17: Die Eule vor.
01:13:23: Der Moment bewusst mit allen Sinnen erleben.
01:13:30: komme mit Achtsamkeit vollständig im Hier und Jetzt an, schalte den Autopiloten ab, der dich so oft steuert.
01:13:36: Steiger aus der unendlichen Gedankenspirale aus – erst dann wirst du lernen die Zeichen des Universums zu sehen und zu deuten.
01:13:44: Durch Bewusstsein nimmst Du all die Dinge, die da sind wahr Deine Umwelt aber auch Deine Gefühle und Deine Gedanken.
01:13:51: Durch diese rein beobachtende Haltung löst du die direkte Verbindung zwischen Reiz und Reaktion, und schaffst eine kurze Lücke in der du dich selbst reflektieren und deine Reaktionen bewusst wählen kannst.
01:14:02: Es ist ein Augenblick der Klarheit unter Science – es ist erst der einzige Moment, in dem du tatsächlich etwas erschaffen und verändern kannst.
01:14:09: das jetzt!
01:14:11: Du hältst den Schlüssel zu einer tieferen Ebene in deinen Händen, in der alles für dich möglich ist.
01:14:18: Wie geht es mir jetzt?
01:14:19: Was will ich erschaffen?
01:14:21: Wo brauche ich Klarheit, was liegt im Verborgenen.
01:14:25: Hat die Eule uns mit... Ganz
01:14:26: toll!
01:14:26: Die Euleke kann ja in der Nacht schauen.
01:14:30: Das ist hier das Tolle an ihr.
01:14:33: Ihr könnt nachts wirklich gucken und...
01:14:37: Ja überhaupt nicht diese... Ich weiß noch als.
01:14:39: wir waren ja jetzt im Kapstadt aber auch vor zwei Jahren in Kapstadt und waren da am Strand und laufen dann den Weg hoch und dann sitzt in einem Baum eine Eule in einer solchen Schönheit und sitzt da einfach mit ihren Augen und
01:14:59: guckt.
01:15:01: Und Carlo war wirklich ... Bis heute redet er noch von dieser Eule, die in diesem Baum saß, die wirklich etwas so majestätisches und wunderschön.
01:15:10: also ja Eulen... Also ich meine das ganze Animal Kingdom, aber Eulen sind ja wie so ... Die haben ja auch diese Großmutterenergie finde ich ein bisschen, ne?
01:15:19: Ja, ja,
01:15:20: ja.
01:15:21: ganz erhaben und zurücksetzen.
01:15:24: Und jetzt
01:15:25: gucken wir doch mal, was hier los ist.
01:15:33: Gibt es noch etwas in deinem Herzen gerade, was gesagt werden möchte?
01:15:37: Was noch nicht gesagt wurde?
01:15:39: oder das Gefühl hast du, dass darf noch Raum haben?
01:15:42: oder hast du das Gefühl...
01:15:49: Wichtigsten ist einfach, was womit ich auch heute arbeite.
01:15:55: Das Inklusivität und das ist für mich mein Stichwort für heute, dass alles seinen Platz hat egal ob ich in mir drin, egal wie ob ich nur einen Widerstand dagegen habe oder ob ich jetzt jüdisch bin oder palästinenser bin oder ob Ich deutsch Bin.
01:16:19: Inklusivität, wir sind alles.
01:16:22: Und es wohnt alles in mir und das ist für mich was ich am meisten immer wieder praktiziere.
01:16:31: Es ist immer diese inklusivität auch wenn ich Widerstand habe da hin zu gucken.
01:16:34: Das gehört auch dazu ja auch wenn Ich nicht connectet bin manchmal das gehört auch Dazu ist nicht einfach immer nur versuchen Ja spirituell gut zusammen nein das gehört Alles Zu diesen Regenbogenfarben.
01:16:49: weißt Du Die Angst alleine zu sein, das gehört auch dazu.
01:16:54: Und dann passiert da so eine innerlich Freiheit, weil ich eben alles bin und dann kann man auch wieder spielen und Du musst Zeug machen und Blöde und Spaß haben am Leben.
01:17:07: Also es gehört ja auch dazu Wenn ich keinen Spaß habe, dann mache ich das nicht.
01:17:12: Ich hab lange diszipliniert gesessen und so weit heute denke ich Es muss Spaß machen
01:17:22: Auf jeden Fall.
01:17:23: Das ist auch mein großes Wort in diesem Jahr.
01:17:28: Joy und Vitality.
01:17:32: Joy, Vitality... Und für mich ist es eben Inklusiv.
01:17:36: Und Kreativität.
01:17:37: Weißt du?
01:17:38: Whatever!
01:17:42: No right no wrong!
01:17:43: Weißt Du?
01:17:46: Raus ins Leben.
01:17:47: Wir sind so einzigartig.
01:17:49: Nicht eine Person ist so wie die andere.
01:17:50: Und wir suchen immer nach außen, nach Lösungen.
01:17:52: aber gibt nur eine Laura Es ist ein wirkliches Privilege hier zu sein mit dir.
01:18:13: Das macht einfach Spaß hinzukucken und du guckst gerne auch tief, das schätze ich sehr an dir.
01:18:19: Wir können da in alle möglichen Richtungen gehen und das finde ich ganz toll!
01:18:23: Du kriegst diesen Raum dafür und es ist ein großes Geschenk.
01:18:34: Ja, du bist für mich so meine ... Ich weiß gar nicht wie ich das beschreiben soll.
01:18:40: Aber ich denke mir immer so... Also wenn ich so bin wie Turia, wenn ich alt bin dann habe ich alles richtig gemacht und dann bin ich so... Turia ist mein Leuchtstern wo ich denke, ich will einfach sein wie du wenn ich... Wenn ich so alt bin wie du.
01:18:55: Weil der Stern leuchtet ja schon in dir.
01:18:58: Das wirst
01:18:58: Du das ja nicht sehen?
01:19:00: Absolut!
01:19:01: Aber ich bin wirklich, ich bin einfach in Orr von dir, von deiner Energie.
01:19:06: Von deinem Sein und deiner Authentizität.
01:19:08: Von deiner Lebensenergie.
01:19:10: Von dem Commitment für Transformationen und diesen Raum zu halten und diese Wahrhaftigkeit.
01:19:17: Mir ist noch kein Mensch begegnet der das so lebt wie du!
01:19:21: Und es ist wunderschön.
01:19:24: Dafür bin ich wirklich sehr dankbar dass sich unsere Wege gekreuzt haben.
01:19:29: Ich freue mich für alle die am vierzehnten dabei sein wollen.
01:19:34: mit unseren Laternchen runtergehen in die Schattenwelt.
01:19:40: Und wir gucken, was ich da zeigen darf und kommen darf... Ich glaube, da liegt so eine Freiheit hin, da ehrlich hinzugucken und reinzufühlen.
01:19:48: Wenn ihr etwas Tolles erleben wollt, pass auf la
01:19:51: Flutze!
01:19:51: Das Leben-Tage, das wirklich
01:19:55: dein Leben freiendern wird.
01:19:57: Aber wirklich?
01:19:58: Wirklich.
01:19:59: Und das ist halt die Crux an der Sache Das wird es jetzt natürlich sagen können und jeder denkt sich so ja, was soll da schon passieren?
01:20:07: Dass mein Leben verändert.
01:20:11: Ich habe wirklich viel gemacht in meinem Leben.
01:20:13: also So I searched many places Und ich kann mit absoluter tiefster Überzeugung sagen dass der path of love mir etwas geschenkt hat Was mir davor nichts geschenkte Also nicht das gegeben hat was ich dafür mich gefunden hab Ja.
01:20:34: Jetzt gehen die so, die Scheuklappen hoch dann.
01:20:37: Schamklappen!
01:20:39: Ja das war... Die Schamklappen?
01:20:41: Die Scharmklappe.
01:20:45: Die Schaumklappens, wenn da weggesprengt.
01:20:50: und ja und es ist wirklich also deswegen ich bin dir und Raffia da so dankbar was ihr kreiert habt und euer Commitment für die Menschen die da sind und wie ihr da den Raum haltet und für alle macht ein Path of Love denn wenn ihr es fühlt Und ich danke dir.
01:21:07: Vielen, vielen Dank!
01:21:17: Das Wichtigste was du in diesem Moment erinnern darfst ist dass dieses Leben für dich erst das deine Seele, deine wunderschöne Seele gewählt hat In genau diesem Leben, in genau diesen Moment Genau hier zu
01:21:38: sein.
01:21:39: und das alles
01:21:42: wirklich Alles was
01:21:43: du brauchst.
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