Die Dualität des Lebens: Schmerz, Liebe und Loslassen mit Adrian Draschoff
Show notes
Manchmal zeigt dir das Leben, dass Liebe, Schmerz und Loslassen keine Gegensätze sind – sondern zusammengehören.
In dieser Special Podcastfolge spreche ich mit Autor Adrian Draschoff über die Dualität des Lebens – über Mut und Angst, über Verlust und Liebe, über den Tod und die Schönheit des Jetzt.
Diese Folge schenkt dir Vertrauen, Trost und die Erinnerung daran, dass Licht und Schatten immer gemeinsam leuchten. ✨
In dieser Podcastfolge erfährst du … ✨ warum Schmerz und Liebe untrennbar miteinander verbunden sind ✨ wie du lernst, Vergänglichkeit zu akzeptieren und inneren Frieden zu finden ✨ was es bedeutet, im Jetzt zu leben – auch wenn das Leben herausfordernd ist ✨ wie Schreiben und kreativer Ausdruck Heilung bringen können
Kapitel 00:00 Intro 01:30 Adrians Geschichte 05:56 Woran merke ich, dass ich nicht im Jetzt bin? 7:07 Wie treffe ich Herz über Kopf Entscheidungen? 10:44 Die Gleichzeitigkeit von Leben und Tod 14:01 Die 7 großen Themen des Lebens 16:18 Woher kam die Buchidee? 23:10 Herausforderungen beim Schreiben 24:55 Welche Rolle spielt Spiritualität beim Schreiben? 28:12 Adrian zieht eine Karte 29:50 Adrians 3 Weisheiten 31:50 Was können wir heute tun, um mehr im Jetzt zu leben? 37:06 Outro
Welche Gegensätze darfst du in deinem Leben gerade annehmen? 💫
Teile deine Gedanken zur Folge gerne in den Kommentaren mit mir oder auf Instagram @lauramalinaseiler.
Wenn dich dieses Gespräch berührt hat, leite es weiter an einen Menschen, der heute Trost oder Vertrauen braucht. 💜
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Rock On & Namasté Deine Laura
Show transcript
00:00:00: Dann habe ich das Rekade gepitzt und wie gesagt, die hat noch nie gesehen.
00:00:02: und sie meinte am Telefon.
00:00:04: Das ist toll, wir machen das.
00:00:05: Und ich hatte Gänsehaut am ganzen Körper.
00:00:06: Ich dachte, das ist ein Kennenlernen-Telefonal.
00:00:08: Und plötzlich hatte ich so was wie einen mündlichen ersten Buchvertrag in der Tasche.
00:00:12: Meine Frau war hochschwanger und dann ist ihre Mama gestorben.
00:00:14: Und ich steckte mitten im Schreiben von diesem Buch.
00:00:16: Das ist natürlich auch all diese Themen so tief behandelt.
00:00:19: Steckte ich da drinnen und hatte plötzlich den Stift auf dem Papier und hat mir dann gesagt, ich mache jetzt Folgendes nachher.
00:00:26: Ich schmeiß jetzt alles in den Müllen, was ich schon geschrieben habe.
00:00:29: wo ich selber nicht dran glaube.
00:00:31: Nach ein paar Wochen, als das Buch dann draußen war, kam nachts eine Nachricht auf Instagram von einer Frau, dass sie sehr viel liest, aber noch nie so ein heilendes und wunderbares Buch gelesen hat, wie die sieben Türen und noch nie so viele in ihrem Leben geweint hat.
00:00:45: Dann saß ich auf meiner Couch und hab erst mal losgehalten, weil ich kam da eben nicht mehr klar, also mit diesem Bewusstsein, da ist jemand, woanders auf der Welt oder woanders in Deutschland, den das so viel bedeutet.
00:01:02: Adrian, ich freue mich so, dass du hier bist.
00:01:04: Danke.
00:01:05: Ich bin super gespannt über all die Themen, wo ich schon so im Gefühl habe, dass wir darüber sprechen werden.
00:01:13: Also erst mal herzlich willkommen.
00:01:14: Schön, dass du da bist.
00:01:14: Dankeschön
00:01:15: für die Einnahmen.
00:01:15: Freu mich sehr.
00:01:17: Wie geht's dir?
00:01:18: Gut, ein bisschen aufgeregt.
00:01:20: Aber freu dich aufgeregt.
00:01:22: Und ich glaube, wenn wir gleich erst mal ins Reden kommen und man über die eigenen Themen und die Bücher redet, dann kommt's ja fluss, glaube ich.
00:01:30: Nimm mich mal ein bisschen mit in dein Leben gerade.
00:01:33: Lass mich dich kennenlernen.
00:01:35: Wie lebst du?
00:01:37: Wie sieht gerade dein Alltag aus?
00:01:39: Womit beschäftigst du dich?
00:01:40: Ja.
00:01:41: Viele Sachen würden jetzt gleichzeitig, würde meine Frau sagen oder alle meine Freunde, das das runterbrechen ist glaube ich schwierig.
00:01:48: Ich bin in Medien unterwegs.
00:01:50: Ich habe eine Produktionsfirma, schreibt Drehbücher für Serien oder jetzt gerade ein Kinderkinofilm, der gefördert wurde.
00:01:59: Genau und alles was du das Bewegtbild mit sich bringt.
00:02:03: Parallel schreibe ich jetzt seit drei Jahren Bücher, da kann ich gleich nochmal was zu erzählen.
00:02:08: Und start auch noch ein Podcast in ein paar Wochen und das ist so, was sind sie, das obere Dach und dann wird es noch ein bisschen kleinteiliger.
00:02:16: mit Musik mache ich noch und also Zeug.
00:02:19: Ich bin so ein bisschen rastlos, aber nicht im getriebenen Sinne, sondern... Ich möchte ganz viel von meinen Interessen verwirklichen.
00:02:28: Aber im Moment ist tatsächlich, dass das Hauptaugenmerk ist, das Bücher schreiben, genau.
00:02:36: Du hast ja gar so gesagt, das eine ist ja das Dach oben, also das, was wir letztlich im Außen machen.
00:02:42: Wer bist du im Innen?
00:02:43: Also, wenn man jetzt sagt, du bist nicht getrieben und machst aber trotzdem so viele Dinge.
00:02:49: Wer bist du in dir?
00:02:51: Ich bin, glaube ich, jemand mit ganz vielen Interessen.
00:02:53: Und wenn ich jetzt wohl das gerade nochmal wiederholt, das mit dem Dach, merke ich auch.
00:02:57: Das stimmt nicht, weil das oberste Dach ist einfach meine Tochter und meine Frau.
00:03:01: Und da wohnt alles drunter.
00:03:04: Und wenn er Rest wegbricht, dann ist das das einzige Dach, was bleibt oder was wichtig ist.
00:03:08: Also das habe ich gemerkt, mein Tochter ist jetzt zwei.
00:03:12: Ich will mir jetzt nicht selber die Kredibilität als Autor nehmen oder so, aber alles anderes unwichtig draufgesagt und ganz kurz gesagt.
00:03:20: Das bin ich ganz tief drin, dass alles wegbrechen könnte außer das.
00:03:24: Aber umso schöner natürlich, wenn man es beides hat haben kann.
00:03:29: und die zwei sind auf jeden Fall auch die die Menschen, die ganz viel von meiner Arbeit inspirieren eigentlich alles und die Meinung ist mir total wichtig von meiner Frau.
00:03:40: Und die Sicht auf die Welt, die meine kleine Tochter mitgebracht hat, mir hat alles nochmal komplett über sie wahrscheinlich nachvollziehen können, auch links gedreht.
00:03:50: Gab es irgendwas ganz Bestimmtes, wo du sagst, das hat sich verändert seitdem deine Tochter da ist?
00:03:56: Ja, Dinge werden unwichtig.
00:03:58: Also vieles wird unwichtig.
00:04:00: Vieles, was ich selber, glaube ich, vorher noch als total wichtig oder im Alltag als wichtig erachtet habe.
00:04:08: ... hat plötzlich seine so eine Nichtigkeit bekommen, ... ... dass manchmal tatsächlich ein bisschen schwierig sein kann ... ... im Business sage ich jetzt mal, ... ... wenn man so ein bisschen so eine ... ... es ist alles nicht so so schlimm Haltung hat, ... ... wenn das jetzt heute nicht kommt, ... ... dann kommt es morgen, ... ... ist jetzt nicht, dass ich plötzlich ... ... keine Deadlines beeinhalte oder so, aber ... ... ich bemeste ihm jetzt nicht mehr so ... ... viel Bedeutung oder gibt mein ganzes Leben dafür her, ... ... sondern ich habe es eher umgekehrt gemacht, ... ... dass ich mir jetzt konsequent den letzten ... ... Jahren versucht habe, ... ... wie immer mehr Zeit ... ... zurückzuholen ... ... für die Familie ... ... und habe auch gemerkt ... ... Wochenenden ... ... ich dachte immer, früher ... ... Wochenenden muss man arbeiten.
00:04:46: Also als Selbstständiger ... ... dachte ich immer ... ... man hat sieben Tage, ... ... vier bis zehn Stunden ... ... ist man erreichbar, aber ... ... wenn man sich dann irgendwann ... ... bewusst dafür entscheidet, ... ... dass man das gar nicht sein muss, ... ... merkt man plötzlich ... ... das geht, das ging die ganze Zeit ... ... und ich habe es einfach nicht gesehen, ... ... dass es geht, ... ... dass es einfach nur meine Entscheidung war.
00:05:01: Und ... ... das ist ... ... was meine Tochter mir auch gebracht hat, ... ... irgendwie diese ... ... diese Wichtigkeit und diese ... ... von gemeinsamer Zeit ... ... und noch mal, also wir werden ja eh, ... ... wenn wir genau hinhören, ... ... tagtäglich eigentlich dran erinnert, ... ... dass die Zeit einfach leider ... ... unauffällig nur in eine Richtung fließt.
00:05:20: Wir hören nur manchmal nicht so gut hin ... ... und ich höre jetzt wieder hin und ich weiß ... ... jetzt ist jetzt, ich versuche in jedem jetzt ... ... da zu sein, es ist schwierig, da hört sich so einfach an, ... ... irgendwie.
00:05:30: das ist so ein einfacher Satz irgendwie, aber ... Es ist schon Training, man muss das schon immer wieder darauf achten.
00:05:37: Ich auch bei mir selber, dass ich merke, jetzt gerade warst du es nicht.
00:05:41: Du musst im Moment sein und das muss man natürlich nicht.
00:05:44: viel und zwanzig Stunden.
00:05:47: Wir sind immer mal wieder abgelenkt vom Leben, aber sich immer wieder daran zu erinnern.
00:05:50: Ich glaube, das ist ganz richtig.
00:05:53: Gibt es eine bestimmte Wahrnehmung in dir, die dir bewusst macht, dass du nicht im Jetzt bist?
00:06:00: Also woran merkst du, dass du nicht da bist?
00:06:03: Ich merke es, also oft merke ich es, wenn es meine Frau mir sagt, dass sie sagt, das ist der Klassiker, dass sie sagt, hast du das gerade gar nicht gehört, wenn ich, wenn ich woanders bin, so dieses klassische Weihnachtsfilm getriebener Geschäftsmannding, weiß, wenn man auf deinem Handy eine wichtige Mail, wie ich dann auch mal versuche, rechtfertigen natürlich.
00:06:21: Ja, das war jetzt aber gerade wichtig.
00:06:22: Das ist ja immer so immer die erste Ausrede.
00:06:25: Die Frage ist dann immer, ob ich mir aufstelle, war es das oder hätte ich die auch einfach... ... fünf Minuten später lesen können, wenn ich eher aus dem Haus bin.
00:06:33: Ich mir jetzt merke, wenn ich manchmal einfach ... ... Dinge tue, ... ... also damit mein ich eine Länge, dass ich jetzt immer einen längeren Zeitraum ... ... also ob jetzt Projekte sind oder Jobs, die ich annehme, die ich eigentlich ... ... von vornherein wusste, dass ich die gar nicht ... ... machen möchte und dann doch wieder der ... ... alte Mensch bin, der das aus ... ... ja, aus geschäftlichen Gründen macht oder ... ... eine Kopfentscheidung und ... diese Dauerkommunikation zwischen Kopf und Herz, die gerät gerade im positiven Sinne Ungleichgewicht, dass das Herz immer mehr gewinnt und da will ich eigentlich hin.
00:07:05: Und was hat dir dabei geholfen, in dieses Bewusstsein zu kommen, eben weniger Kopfentscheidungen und mehr Herzentscheidungen?
00:07:12: Also was hat da die Brücke gebaut?
00:07:14: Eigentlich war es das erste Buch, tatsächlich.
00:07:18: Es war Corona und das war keine schöne Zeit, glaube ich, für die meisten Menschen.
00:07:26: Nur was es bei mir bewirkt hat, ist, dass ich nach zwanzig Jahren in so einem Hamsterrad...
00:07:31: Was war das Hamsterrad?
00:07:32: Das Hamsterrad war einfach die Medienbranche.
00:07:34: Und das meine ich auch gar nicht so so negativ, sondern ich habe eigentlich immer darauf geachtet, mein ganzes Leben, dass ich Spaß an dem höre, was ich tue.
00:07:41: Ich glaube, hätte ich vor zehn Jahren doch keinen Spaß mehr an der Medienbranche gefunden, dann hätte ich auch mir schon längst was anderes gesucht.
00:07:48: Das hat dann mal ganz gut funktioniert, dass ich da immer... meinem Herz gefolgt bin generell, aber... Irgendwann ist man in so einer Geschwindigkeit, dass man gar nicht mehr stopp macht.
00:08:00: Und ich habe mich dann, während Corona das erste Mal hingesetzt, habe mich gefragt, warum bist du vor zwanzig Jahren nochmal nach Köln gekommen?
00:08:09: Und eigentlich war die letzten zwanzig Jahre die Antwort, ja, weil du Filmregie studieren wolltest, weil du Filme drehen wolltest, habe dann aber eigentlich gemerkt, dass ich eigentlich Geschichten erzählen wollte.
00:08:19: Ich habe gemerkt, die Bilder waren nur Teil oder das Transportmittel und habe mich dann an ganz viele Sachen erinnert, die ich anscheinend vergessen habe und habe in Schublagen geguckt und habe da, also zu meiner eigenen Überraschung, bücherweise handgeschrieben, voll mit Ideen schon Kapiteln und Geschichten gefunden und habe mir die alle durchgelesen und dachte, also wenn du es jetzt nicht machst, dann machst du es wahrscheinlich gar nicht mehr und habe dann ... zuallererst tatsächlich ein Kinderbuch ... ... geschrieben ... ... und ... ... bin dann in Kontakt mit dem ... ... Ursteinverlag gekommen ... ... mit Riccala, ... ... ein großartiger Mensch, ... ... ich glaube, du kennst sie auch, ... ... die dann ... ... mir quasi die Möglichkeit, ... ... also bin ich bis heute ... ... unendlich dankbar gegeben hat, ... ... mein Leben ... ... in diese Richtung zu ... ... weiterzuführen.
00:09:12: Und ich habe ihr ... ... eine Idee gepitscht ... ... am Telefon, wir haben uns noch nie gesehen gehabt, ... die eigentlich einen Zusammenschluss aus vielen Ideen aus meinen Büchern waren.
00:09:23: Und zwar hatte ich immer wieder gemerkt, ich schreibe ab immer wieder über die selben Sachen geschrieben.
00:09:29: Über Glück, über Trauer, über Angst, über Mut.
00:09:33: Man hatte dann so vierzehn Themen, bis ich auch mal gemerkt habe, Moment mal, das sind ja gar nicht vierzehn Themen, das sind sieben.
00:09:38: Das sind einfach sieben Sachen, die gemeinsam ein ganzes bilden.
00:09:42: Und darum geht auch das erste Buch.
00:09:44: und habe jetzt Riccardo gepitscht.
00:09:47: Wie gesagt, wir hatten uns noch nie gesehen und sie meinte am Telefon, das ist toll, wir machen das.
00:09:51: Und ich hatte Gänsehaut am ganzen Körper.
00:09:55: Ich dachte, dass wir so ein Kennenlernen telefonieren.
00:09:56: Und plötzlich hatte ich so was wie einen mündlichen ersten Buchvertrag in der Tasche.
00:10:02: Und dieser Weg, den ich seitdem mit Riccada Gemeinde gegangen bin und dieses Vertrauen, was sie in meine Ideen legt, was ich... So viele Jahre nicht mehr gewohnt war, weil es immer durch den Filter geht in der Medienbranche.
00:10:14: Irgendwer guckt immer drüber und sagt, mach mal lieber so, mach mal lieber so.
00:10:17: Und jetzt seit zwei Jahren oder drei, kann ich ungefiltert ich sein.
00:10:22: Und meine Gedanken, ohne dass jemand halt stoppsagt, werden, was immer noch abgefahren für mich ist, dann in einem Buch, Gepress und ins Regal.
00:10:30: Was
00:10:31: war für dich das schwierigste Thema in dem Buch, was du mit dem du begegnet bist?
00:10:36: Ich glaube, das ist jetzt keine überraschende Antwort, aber das ist tatsächlich in meinem ersten Buch, das Kapitel Lehm und Tod gewesen.
00:10:44: Also meine Schwiegermutter ist im Schreibprozess gestorben leider und hat meine Tochter so um drei Monate verpasst.
00:10:54: Also meine Frau war hochschwanger und dann ist ihre Mama gestorben.
00:10:57: ... und ich steckte mitten im Schreiben von diesem Buch und ... ... in diesem totalen Chaos und ... ... diesem Buch, was natürlich auch all ... ... diese Themen so tief behandelt, steckte ich dann da drin ... ... und hatte plötzlich einen ... ... hatte so den Stift auf dem Papier und ... ... hat mir dann gesagt ... ... ich mache jetzt ... ... folgende Sache, ich schmeiß jetzt alles in den Müll ... ... was ich schon geschrieben habe und ... ... wo ich selber nicht dran glaube.
00:11:23: Und ich fange weder von vorne an ... ... und schreibe nur ... ... wo ich selber von überzeugt bin.
00:11:29: Und als ich da in den siebten Kapitel kam, ... ... wo es um Leben und Tod geht ... ... und ... ... ich ganz groß spurig natürlich in diesem ... ... Buch behaupte, das gehört dazu ... ... und das ist ein Teil davon, ... ... weil ohne den Tod ... ... wäre das nicht das Leben.
00:11:45: Und diese Erkenntnis, ... ... die man da selber schreibt, auch erst mal anzunehmen.
00:11:48: Also ... ... hat mir tatsächlich das erste Mal ... ... geholfen in meinem Leben, ... ... mich erstens mit zu beschäftigen und zweitens ... So eine Angst.
00:11:55: Ich glaube, man beschäftigt sich ja nur nicht mit dem Tod, weil man Angst davor hat.
00:11:59: Und das war schon eine krasse Schreibtherapie.
00:12:03: Wir waren das in diesem Kapitel, weil genau da sich halt beides getroffen hat.
00:12:08: Also in diesen drei Monaten sind in mir halt Leben und Tod noch nie so eng begegnet in so einem kurzen Zeitraum.
00:12:15: Und da steckt alles in diesem Buch und das ist auch unter anderem diesen beiden Menschen gewidmet.
00:12:21: Genau, weil ich dankbar bin für alles, was war, alles, was ist und alles, was kommt.
00:12:26: Und das ist der Tod auf jeden Fall gewesen.
00:12:29: Das war ein krasses Thema auf jeden Fall.
00:12:33: Nimm mich da mal ein bisschen mit durch den Prozess.
00:12:35: Also, warst du selber auch erstmal im Widerstand dagegen, dass das passiert ist, dass sie gegangen ist?
00:12:41: Oder wie bist du dann damit umgegangen und inwiefern hat ihr das schreiben geholfen?
00:12:46: Also sie war immer sehr großer.
00:12:49: ... fähn auch von mir, also in anführenden Sachen, ... ... genau wie meine Mama, die haben beide immer ... ... nicht sehr unterstützt in all den Ideen und ... ... das habe ich noch nie erlebt bei einem Elternteil ... ... von einer Freundin oder so, die man damals hatte, ... ... dass man so auch auf dieser Ebene funktioniert ... ... und dass sie wirklich ... ... ehrlich von diesem Herzen interessiert waren ... ... an den Geschichten, die ich erzähle ... ... und an den Dingen, die ich tue ... ... und dann wie so ein Connection und ... als sie dann gestorben ist, waren wir auch da, als es passiert ist.
00:13:26: Und ich glaube, man hat so ein inneres Versprechen mir selber in dem Moment gemacht, dass ich das da auch für sie schreibe und dass ich, dass es nicht in Anführungszeichen umsonst war, sondern dass es für was gut war und dass wir das mitnehmen, diese Erkenntnis, wenn sie denn einer hat, der Tod, dass wir halt leben einfach, dass wir ihr das versprechen geben können, dass wir leben.
00:13:52: Und das jeden Tag.
00:13:53: Und da achte ich drauf.
00:13:54: Und deswegen heißt das neue Buch tatsächlich auch so, ja.
00:13:57: Weil das jetzt einfach, genau.
00:13:59: Das jetzt ist sehr flüchtig.
00:14:02: Du hast gesagt, bei dem ersten Buch, du hattest ursprünglich vierzehn Themen und hast dann aber kanntes und eigentlich sieben Themen und ein großes Ganzes.
00:14:10: Nehmt es auch mal mit in die sieben.
00:14:12: großen Themen und warum die eigentlich zusammengehören.
00:14:15: Vielleicht kannst du ja noch mal ein bisschen erzählen mit dem kleinen Leuchten.
00:14:19: Ja.
00:14:20: Was, was dem da passiert in dem Buch?
00:14:22: Ich fand immer, also mal einschuldig noch mal zurückzugehen.
00:14:25: Diese Grundfrage fand ich immer so spannend, weil ganz viele Leute beschäftigen sich, ganz viele Religionen, ganz viele, ganz viele Philosophie, was, was nach dem, nach dem Tod passiert, was passiert nach dem Leben.
00:14:36: Und, und ich hatte immer schon diese, diesen Gedanken, was Ist nicht eine spannende Frage, was davor ist.
00:14:43: Wie spannend wäre es denn gewesen, wenn wir alle mal die Chance gehabt hätten, uns zu entscheiden, ob wir denn überleben wollen.
00:14:52: So ein bisschen, ich sage mal die Weihnachtsgeschichte von Dickens, ein bisschen umgedreht.
00:14:59: Und zwar zeigt eine kleine Raupel, einen kleinen Leuchten.
00:15:04: Sieben Türen, in die sie hineinblicken, wo immer Dualitäten sind.
00:15:07: Also vermeintliche Gegensätze, die aber zusammengehören, weil das eine oder das andere nicht existieren kann.
00:15:11: Also was ich von meinte.
00:15:13: Mut und Angst oder Trauer und Freude und Leben und Tod.
00:15:17: Und sie schauen hinter diese sieben Türen.
00:15:19: Und am Ende darf sich das kleine Leuchten entscheiden, ob es mit all dem, was es jetzt weiß, in die Welt gestoßen werden will.
00:15:29: Ich will jetzt nicht spoilern, wie es ausgeht.
00:15:30: Ich hoffe, man kann es nicht denken.
00:15:33: Aber auch da wieder war es natürlich so, dass man dessen, dass man sehr viel darüber nachgedacht hat, kann ich diese Erkenntnisse alle so annehmen.
00:15:46: Und wie gesagt, ich hatte dieses Versprechen abgegeben und nehme jetzt deswegen, glaube ich, auch beides an.
00:15:51: Also es gibt auch, obwohl es jetzt gerade so toll läuft, weil ich das machen darf, was ich machen kann.
00:15:58: Immer wieder Sachen, die schief gehen.
00:15:59: Es gibt immer wieder dunkle Momente.
00:16:00: Es passieren tragische Dinge und Unglücke und es gibt dunkle Tage und es gibt helle Tage.
00:16:06: Aber allein das Wissen, dass es das gibt und dass die Sachen zusammengehören, dass danach auch wieder ... ... es besser wird, wenn man, wenn man dann glaubt.
00:16:14: Das hat mir schon super viel geholfen.
00:16:17: Ja.
00:16:18: Das jetzt ist jetzt dein großes Thema.
00:16:25: Wie bist du zu dem Buch gekommen und ist es ... Ist es eigentlich über dich selbst oder ein Teil von dir?
00:16:32: Oder um wen geht es in Wahrheit in der Buch?
00:16:36: Das ist eine sehr, sehr gute Frage.
00:16:40: Es geht schon, das ist voll völlig richtig erkannt.
00:16:42: Auch wenn der Hauptvotogunist eigentlich doppelt so alt ist wie ich, ist das ein bisschen mein Future, dass sich selber eine Botschaft schickt.
00:16:56: Und ich hoffe nicht nur mir, sondern vielen Leuten da draußen.
00:17:02: Das ist eigentlich tatsächlich das größte Bedürfnis.
00:17:05: Also was passiert ist damals beim ersten Buch, um dann mal ganz kurz zu erklären so ein bisschen, was auch im zweiten drinsteckt.
00:17:14: Ich habe das damals, du hast ja auch Bücher geschrieben und dann saß ich das erste Mal so an meiner Tastatur.
00:17:20: und dann macht man so glimper glimper und denkt sich so, ja, das ist jetzt ein paar schöne Worte, das liest sich toll.
00:17:24: Und ich habe aber diesen Übertrag nicht hinbekommen, dass es wirklich irgendwann in der Bohrhandlung steht.
00:17:29: Das wurde mir erst bewusst, als es gedruckt war.
00:17:32: Und bis dahin war ich auf meinen zwei Quadratmetern mit meinen Gedanken und habe plötzlich Angst bekommen und dachte, oh Gott, jetzt wo du es wirklich weißt, dass es wirklich herausgebracht wurde, kann ich nochmal drüberlesen und nochmal gucken, ob ich alles richtig geschrieben habe.
00:17:50: Und nach ein paar Wochen, als das Buch dann draußen war, kamen nachts eine Nachricht auf Instagram von einer Frau, dass sie sehr viel liest, aber noch nie so ein heilendes und wunderbares Buch gelesen hat, wie die sieben Türen und noch nie so viel in ihrem Leben geweint hat.
00:18:09: Und dann saß ich auf meiner Couch und habe erst mal losgeheult, weil ich kann da überhaupt nicht mehr klar, also mit diesem Bewusstsein, da ist jemand woanders auf der Welt oder woanders in Deutschland.
00:18:23: denen das so viel bedeutet.
00:18:25: Und das hätte ich, also ich habe das wirklich nicht vorher damit gerechnet, dass so was passieren kann.
00:18:30: Und ich habe einfach nur geflennt, weil ich gemerkt habe, da ist mehr irgendwie, was anscheinend raus musste.
00:18:34: Vielleicht sind es auch die letzten zwanzig Jahre, dass man irgendwie, es war freudiges Weinen, es war krass, es ist so viel Verantwortung.
00:18:42: Ich habe auch ein bisschen Angst plötzlich bekommen, aber eigentlich war es nur schön und dann floss einmal alles raus, was ich so angestaut hatte.
00:18:49: Und plötzlich habe ich gemerkt, das ist, was du willst.
00:18:52: Wenn es nur eine einzige Person auf der ganzen Welt so berührt und wenn es nur eine Person, was bedeutet, dann lohnt es sich, hundert Bücher zu schreiben.
00:19:05: Und eine reicht.
00:19:06: Und nach sechs Wochen schrieb sie mir nochmal, ich habe die dann geantwortet und meinte, das hat mich total berührt.
00:19:10: Nach sechs Wochen hat sie mir geschrieben, dass sie ihr komplettes Leben geändert hat.
00:19:13: Sie hat ihren Job gekündigt.
00:19:15: Sie folgt jetzt ihrem Herzen.
00:19:16: Sie hat in einem Hospiz angefangen zu arbeiten.
00:19:20: Und sie schaut jetzt wieder nach oben.
00:19:22: Das fand ich eine der schönsten Sätze, die ich hier gehört habe.
00:19:24: Sie schaut jetzt nicht mehr nach unten, sie schaut jetzt wieder nach oben den Menschen in die Augen.
00:19:28: Und seitdem sieht sie auch wieder, dass die Menschen freundlich sind.
00:19:31: Und vielleicht waren sie das auch immer, sie hätten nur nicht hingesehen.
00:19:34: Und seitdem bin ich mit der auch im schriftlichen Kontakt und das hat mich so inspiriert, dass ich dachte, das sind eigentlich Sachen, die ins zweite Buch fließen müssen.
00:19:44: Und da habe ich auch das erste Mal eine Notwendigkeit für ein zweites Buch gespürt.
00:19:49: Ja.
00:19:50: Und genau, das Menschen, und die ist in meinem Alter ungefähr, um die Vierzig, dass es nicht zu spät ist, dass man jederzeit heute sagen kann, hört sich immer so großkotzig an, weiß ich, ist immer so einfach dahergesagt, man muss ein paar Weichen stellen, aber es ist möglich, dein Leben zu ändern.
00:20:11: Egal, in welche Richtung es ist, egal, welchen Traum du hast, dass sie von jemandem anders nicht sagen, was dieser Traum ist.
00:20:16: Wir sind nicht diejenigen, die andere Leute träume beurteilen.
00:20:20: Das ist nur jeder für sich selber.
00:20:21: Und wenn du einen hast, aber klein ist, aber groß ist, fang heute an, den umzusetzen.
00:20:26: Ja, total.
00:20:27: Es gibt ja auch so viele Geschichten von so vielen.
00:20:30: Autoren oder Filmemachern oder Mode-Designern, die mit fünfzig angefangen haben oder mit sechzig.
00:20:37: Also das ist ja am Ende, it's never too late.
00:20:41: So, es ist vor allen Dingen nie zu spät, es zumindest versucht zu haben.
00:20:44: Ja, das stimmt.
00:20:45: Also, weil allein selbst wenn es nicht klappen würde, würde man es nie bereut haben, dass man es nicht zumindest versucht hat.
00:20:54: Genau, es geht ja auch ums Ziel, es ist ja der Weg einfach.
00:20:56: Also wenn du ein Buch schreiben willst, dann schreib ein Buch und ob es jemand.
00:21:00: Also ich bin froh, dass es ein paar Leute gekauft haben, aber ich wäre auch dankbar gewesen, wenn ich es einfach noch hätte schreiben dürfen, ehrlich gesagt.
00:21:06: Weil das einfach ein Prozess ist.
00:21:08: In dem Moment, wo du anfingst, deine Wünsche und Räume zu verwirklichen, merkst du schon, kommst du ein ganz anderes Bewusstsein.
00:21:15: Und das ist... Ich habe einfach gelernt, es geht nicht um Ziele.
00:21:19: Also es geht natürlich auch um Ziele.
00:21:21: Aber ich hoffe, du verstehst, dass es geht eigentlich nur noch um den Weg.
00:21:23: Ich möchte den Weg genießen.
00:21:25: Weil das Ziel oder dieser berühmte Spitze des Berges.
00:21:30: Also kein Werksteiger ist glaube ich jemals hochgegangen, hat sich's da gemütlich gemacht, die können alle wieder runtergehen auf den nächsten Berg.
00:21:35: Es ist einfach ein Weg, es ist ein Prozess, es gibt nichts, was wir da oben... Das wird
00:21:39: einem auch kalt.
00:21:40: Es ist auch kalt.
00:21:42: Dann stehst
00:21:43: du da oben alleine auf der Spitze und denkst, ja, okay, jetzt bin ich hoch, aber... Jetzt
00:21:47: geh ich mal wieder runter.
00:21:47: Jetzt geh ich mir wieder runter zu den Menschen, die ich gern hab.
00:21:50: Also, total.
00:21:52: Okay, und mit dem neuen Buch, da hattest du dann, wusstest du, nach dem ersten Buch, die ich möchte, noch einschreiben?
00:21:59: Und da hat sich dann direkt auch wieder lang gesetzt.
00:22:01: Ja.
00:22:01: Und es war... Es ist so ein bisschen die... Es ist eine Fortsetzung, aber es ist auch keine.
00:22:06: Man kann es... Man muss nicht das Erste gelesen haben, um... Es war immer das jetzt zu lesen.
00:22:12: Aber man, wer das Erste kennt, der wird die Parallelen merken.
00:22:16: Also im ersten Buch war Jara die Protagonistin, die jetzt auch im zweiten Buch ist, noch eine Raupel.
00:22:22: Jetzt ist sie in Schmetterlingen.
00:22:25: Und das kleine Leuchten, und ich will jetzt nicht sagen, dass dieser alte Mann das kleine Leuchten aus dem ersten Buch ist, weil das kleine Leuchten steht für jeden Menschen auf dieser Welt.
00:22:35: Genau, das Leben hinter sich, also eigentlich genau die andere Beleuchtung des Lebens, einmal rückwärts betrachtet.
00:22:42: Und genau der Mann sitzt halt taktiglich auf dieser Bank und hat die Freude am Leben verloren.
00:22:49: Und wartet eigentlich nur noch auf den Tod tatsächlich.
00:22:53: Und dann setzte ich eines Tages Jahre auf seine Schulter ein kleiner blauer Redner Schmetterling und beleuchtete ihm zusammen verschiedene Stationen seines Lebens und zeigt ihm, wer eigentlich der Mann war, der früher mal auf dieser Bank gesessen hat.
00:23:10: Gab es einen Moment in dem Buch für dich, der dich überrascht hat oder wo du sagst so... Da wollte ich jetzt eigentlich selber gar nicht weiterschreiben.
00:23:18: Also manchmal fordern einen Bücher ja auch so.
00:23:20: Man denkt emotional.
00:23:22: Da würde ich jetzt eigentlich gerne das Kapitel skippen.
00:23:28: Absolut.
00:23:31: Ja, das ist eine Sterbebett-Szene.
00:23:34: Das ist eine der letzten Momente, die er mit seiner Frau hat.
00:23:42: Und ich habe die... sehr genau beschrieben, also den Geruch im Krankenhaus und dieses Piepen von den Monitoren und dieses Gefühl und diese ganzen Kleinigkeiten.
00:23:55: Also ich musste so richtig da rein, als wenn ich selber da bin, so ein bisschen wie bei meiner Schwiergermutter, das am Sterbewert war.
00:24:00: Man ist nochmal da und das ist nicht schön, man will da nicht sein.
00:24:04: Also man freut sich natürlich, dass man in dem Moment bei jemandem war, aber die Situation an sich ist natürlich keine schöne.
00:24:14: Da muss ich schon ein paar Mal schlucken.
00:24:16: Und ich schreibe zum Glück nicht chronologisch, sondern ich springe dann einfach mal nicht mal ins nächste und beschäftige mich dann mit dem Kapitel wieder, wenn es mir ein bisschen besser geht.
00:24:26: Aber mit geht ja, mit jedem Mal, dass man es zulässt oder drüber nachdenkt, ein bisschen gestärkt daraus.
00:24:32: Und irgendwann hat man dann die Kraft, das zu schreiben.
00:24:34: Und dann, dann hat es, glaube ich, auch die Strahlkraft.
00:24:37: Die es haben soll, weil es leider halt auch so ist, dass diese Sachen natürlich die dann sind, die einem... ... das vor Augen führen, ... ... wovon das Buch eigentlich handelt, ... ... die Vergänglichkeit und ... ... wie wichtig es ist, ... ... dass wir ... ... dass wir jeden Moment, ... ... den wir miteinander haben, genießen.
00:24:55: Welche Rolle spielt für dich ... ... also ... ... oder anders gesagt ... ... bei mir, wenn ich die Bücher schreibe, ... ... ich habe immer das Gefühl, ... ... irgendwas schreibt mit, ... ... also so, ne, das ist so ein bisschen wie so ... irgendwie so was großes ganzes was da was irgendwie noch so ein bisschen was mit reinbringen möchte.
00:25:12: Und die Bücher die du schreibst sind ja auch sehr philosophisch oder sie haben ja sehr so ein ja ein sehr übergreifenden eine übergreifende Intention würde ich beschreiben.
00:25:26: Woran glaubst du?
00:25:28: Und inwiefern spielt das woran du glaubst?
00:25:33: Eine Rolle in deinem kreativen Prozess.
00:25:35: Das ist eine sehr spannende Frage.
00:25:37: Ist gut.
00:25:39: Ich glaube tatsächlich, dass ich mir so ein bisschen das auch gerade baue, durfte gesagt, an das, an was ich glaube.
00:25:53: Es hat keinen Namen.
00:25:55: Ich glaube, das ist auch das, warum es super individuell einfach bei jedem Menschen ist.
00:26:03: Also ich würde es durften.
00:26:05: gesagt, für jeden Menschen auch vielleicht als Baukastensystem betrachten.
00:26:11: Also der eine ist vielleicht fein mit, genau, mit einer ganz bestimmten Religion.
00:26:18: Bei wem anders ist eine Mischung vielleicht aus zwei.
00:26:20: Und ich glaube, alles ist richtig und nichts ist falsch und alles ist legitim.
00:26:24: Bei mir ist es sehr viel, Arzt mit dem realen Leben zu tun, also mir jetzt, also um den Menschen, die ich begegne.
00:26:34: Ich habe so einen.
00:26:37: Ich mag das Lied Instant Karma von John Lennon ganz gerne, also nicht den Gedanken.
00:26:43: Tut die ganze Zeit gut ist und wenn du dann mal weg bist, dann wirst du wiedergeboren, als was Schönes.
00:26:48: Sondern ich glaube an den Gedanken, dass das sofort passiert.
00:26:51: Also, dass wir in jedem Alltag mit kleinen Gesten und großen Gesten direktes Feedback bekommen.
00:26:56: Also, dieses Instant Karma-Prinzip habe ich vor ein paar Jahren im Nepal, war ich dreimal, drei Jahre in Folge, für so ein Kinderdorfprojekt.
00:27:05: da das andere Leben kennengelernt und diese Herzlichkeit und gemerkt, da gibt man nicht immer mal was zurück, sondern einfach nur, um zu geben.
00:27:15: Und die sagen auch super selten Danke, weil die davon ausgehen, dass wenn du was tust, dann hast du das auf deinem Herzen getan.
00:27:22: Und nicht, weil meins dann dafür dankbar sein muss.
00:27:25: Und das fand ich so einen schönen Gedanken.
00:27:27: Und dann da auch Tagebuch geschrieben und kam dann irgendwie auf diesen Instant-Kammer geworden von John Lenn.
00:27:33: Und den verfolge ich... ... so ein bisschen da, glaube ich, dran, dass wir ... ... oder versuchst auch ... ... natürlich umzusetzen, ... ... dass es jemand merkt, wenn bei mir was ankommt, ... ... dass ich dem direkt ... ... das Gefühl gebe, ... ... ich spiel's dir direkt zurück, ... ... diese ... ... deine wunderbare Art oder deine kleine Geste.
00:27:48: Und ... ... ich glaube, das ist das, woran ich glaube ... ... und ich glaube ... ... auch an ganz vieles, was ich gar nicht benennen kann, ... ... weil ich immer noch wie man merkt, ... ... nach den Worten suche, ... ... aber ich glaube schon, dass ich ... ... auch sehr spirituell bin, ... ... aber ich kann hier nicht genau ... Sagen, was ist es?
00:28:04: Es ist mehr ein Gefühl als Worte.
00:28:08: Ja.
00:28:15: Ich bin berühmt dafür, dass ich immer jeden Menschen, der mir begegnet, die Personkarten ziehen lasse.
00:28:23: Wir haben hier einmal Engelkarten, wir haben Anciste-Karten und wir haben Spirit-Animal-Karten.
00:28:28: Du kannst einfach eine Karte von allen Karten nehmen.
00:28:31: Egal von wo, wo du sagst.
00:28:33: Ich kriege die
00:28:33: Engelkarten, weil meine Schwiermutter hat immer jedes Weihnachten Engelkarten mit uns gelegt.
00:28:37: Ja, komm.
00:28:38: Und dann, wenn du möchtest, kannst du sie sehr gerne einmal vorlesen, weil dann ist das das einmal was aus der geistigen Welt gerade hier noch gesagt werden möchte.
00:28:45: Guck
00:28:46: mal, das passt zu uns.
00:28:47: Kommunikation.
00:28:47: Ja, guck mal.
00:28:49: Die Engelmannen dich nicht zu vergessen, dass ein spiritueller Mensch stets ehrlich und aufrichtig ist.
00:28:53: Wenn du aus dem Herzen heraus sprichst, spüren deine Mitmenschen die Resonanz der Wahrheit und haben Vertrauen zu dir.
00:29:00: Wähle stets positive Worte.
00:29:02: Richtet Deine Aufmerksamkeit auf das Gute im Leben, dann wirst Du Dich gleich viel vitaler und gesünder fühlen.
00:29:08: Höre Dein Mitmenschen zu und reagiere offen und ehrlich auf alles, was sie sagen.
00:29:13: Dadurch werden sich all Deine Beziehungen verbessern.
00:29:16: Kommuniziere auch ständig mit dem Ursprung aller Dinge, in dem Du betest, entlammern, beten bedeutet bitten und meditierst.
00:29:23: Meditation bedeutet zuhören.
00:29:25: Halte die Kommunikation mit Deinen Mitmenschen stets aufrecht.
00:29:28: sah eine Brücke zu den Herzen und Gedanken der anderen.
00:29:31: Bitte deinen Engel in deine Aura einzutreten und durch dich auf höhere Weise mit anderen Menschen zu kommunikieren.
00:29:39: Die Affirmation dazu ist, ich kommuniziere klar und aufrichtig mit Gott und meinem Mitmensch.
00:29:45: Hm, voll schön.
00:29:46: Danke, dann passt ja perfekt.
00:29:48: Sehr, sehr, sehr, sehr, sehr.
00:29:51: Ich habe die eine Frage, die ich all meinen Podcast-Gästen immer stelle.
00:29:55: Wenn du dir vorstellst, du liebst jetzt noch ein ganz, ganz langes und erfülltes Leben.
00:29:59: Und eines Tages in vielen, vielen, vielen Jahrzehnten irgendwann ist der letzte Tag deines Lebens und du gehst über in eine neue Welt.
00:30:07: Und ich sag mal in dem Fall wäre deine Frau bei dir und würde dir einen Zettel geben, ein weißes Blatt Papier und ein Stift und würde zu dir sagen, Adrian, all deine Bücher sind weg, dein Podcast ist weg, es wurde alles gelöscht.
00:30:19: Aber du kannst auf diesen Zettel noch drei Dinge schreiben, von denen du dir wünschen würdest, dass die Welt danach lebt, wenn du nicht mehr da bist.
00:30:26: Das würdest du auch schreiben.
00:30:29: Es ist eine große, große, große Frage.
00:30:31: Ich habe in meinem neuen Buch eine Stelle, da schreibt der alte Mann auch ein Brief an seine, an seine Kinder und Enkelkinder, aber sagt auch gleichzeitig alles.
00:30:46: eigentlich, was ich, was ich in diesem Brief schreibe, möchte ich euch zu Lebzeiten sagen.
00:30:49: Also ich möchte sehr, sehr gerne alles, was ich zu sagen hatte, zu Lebzeiten tun, ob es... ... meiner Tochter ist oder meiner Frau oder ... ... was ich tun kann, um die Welt ... ... ein bisschen zu einem besseren Ort zu machen.
00:31:04: Also ... ... hoffe ich sehr, dass ich das alles getan ... ... haben werde, wenn es ... ... so weit ist.
00:31:09: Aber wenn man es ... ... vielleicht runterbrechen wollen würde ... ... in eine ... ... universelle Sprache, dann würde ich es ... ... glaube ich sehr einfach halten.
00:31:16: So dass ... ... vielleicht viele Menschen was mit ... ... anfangen können.
00:31:19: Also ... ... seid lieb zueinander ... ... seid lieb zu den Tieren ... ... und seid lieb zur Umwelt.
00:31:24: Das ist, glaube ich.
00:31:26: eine gute Basis, von der wir ausgehen können, um größere Sachen aufzubauen.
00:31:32: Das ist so, wonach ich lebe und den Rest von da ausgehend, der kann eigentlich nur gut werden.
00:31:42: Wenn wir über das jetzt sprechen zum Abschluss, was würdest du sagen für jeden, jede, die gerade zuhört?
00:31:49: Was können wir heute tun, um wirklich ein bisschen mehr mehr zu sein und ein bisschen weniger in der Vergangenheit, in der Zukunft, in unserem Gedankenkarussell?
00:31:58: Wie schafft man das im Alltag wirklich mehr da zu sein?
00:32:01: Ja, also dadurch, dass ich selber noch im im Prozess bin, kann ich natürlich nur die Sachen sagen, die ich jetzt umsetze.
00:32:12: Es ist sehr viel.
00:32:16: Erst mal Dinge, aus der Vergangenheit oder Zukunft muss man erstmal, glaube ich, konfrontieren.
00:32:21: Also, man muss nicht abschließen, aber man muss sie annehmen.
00:32:30: Also, Jara sagt zum Altenmann auch, du musst deine Frau nicht vergessen.
00:32:35: Du darfst halt nur nicht, nur die dunklen Gedanken, dass es sie nicht mehr gibt, irgendwie Teil deines Lebens sein lassen ist.
00:32:41: Also, dass wir Sachen aus der Vergangenheit... ... abschließen oder ob es politisch überniegelt, ... ... aber dass wir sie annehmen, auf jeden Fall ... ... und Sachen, die in der Zukunft ... ... passieren auch nicht so viel Druck und so viel ... ... da vergisst man, glaube ich, die meiste Zeit.
00:32:56: Also, wenn ich da bin, wenn ich das tue, ... ... wenn ich das habe, dann sind wir wieder bei dem Berg ... ... und dann siehst du von der Bergspitze, ... ... also da gibt es noch ganz viele andere Bergspitzen ... ... und eigentlich kommt man nie an und ... ... wenn man aber die ganze Zeit versucht, ... ... der Zukunft hinterher zu rennen, ... ... dann verpasst man so ein bisschen die Gegenwart, also ... Natürlich ist Plan toll.
00:33:14: Ich bin nicht so der Planungsmensch.
00:33:15: Ich bin so ein bisschen der
00:33:16: K.O.,
00:33:17: der einfach ... ... kam mal losfährt, ohne nachzudenken.
00:33:21: Aber ... ... aber irgendwo in der Mitte liegt vielleicht die Wahrheit, dass ... ... dass wir, glaube ich, ganz schön viel Leben verpassen in dem Moment, wo wir ... ... Pläne machen.
00:33:34: Das ist erst mal der eine Punkt.
00:33:36: Und Punkt zwei sind ja echt die kleinen Dinge.
00:33:37: Auch das ... ... habe ich ... ... im Innsbruck geschrieben.
00:33:40: Also einfach mal wirklich ein paar Minuten für sich nehmen.
00:33:43: Einmal, ich bin eben gerade hier über die Straße gegangen und habe dann einfach, bin ich stehen geblieben plötzlich und habe einmal tief im Atemzug genommen von der wunderbaren Luft hier, die wunderbare Waldluß und die Tannen und Nadelbäume und das war eine halbe Minute gestand ich in der Mitte auf der Straße und habe gemerkt, das war jetzt gerade jetzt, ich war gerade da und auf die kleinen Dinge.
00:34:10: und Fällt mir leichter natürlich, noch mehr, seit ich eine Tochter habe, das durch die Kinderaugen zu sehen.
00:34:15: Alles ist neu jedes Mal.
00:34:16: Das ist das erste Mal, man erlebt sein eigenes Aufwachsen.
00:34:19: Noch mal neu erinnert sich, wie groß kleine Dinge waren.
00:34:22: Irgendwann mal Armeisen, Straßen oder wie das Licht durch Blätter fällt oder wie wir stunden man sich mit Wasser drauf einfach beschäftigen kann.
00:34:33: Also es ist für jeden was anderes, aber kleine Dinge und bewusst.
00:34:38: ... bewusst da sein und ... ... genau Menschen zuzuhören.
00:34:43: Und ... ... genau, Leben.
00:34:46: Ich glaube, man spürt es in dem Moment.
00:34:47: Wie gesagt, ich habe es gerade gespürt ... ... und manchmal ... ... du hast mich dann selber ... ... wenn ich weiß, das war jetzt gerade jetzt.
00:34:54: Das war jetzt hundert Prozent jetzt.
00:34:56: Manchmal sind es auch nur ... ... achtzehn Prozent, aber es ist okay.
00:34:58: Man muss ja nicht immer ... ... am Ziel ankommen.
00:35:00: Wie gesagt, es ist ein Weg.
00:35:02: Und ... ... ja, das sind so die kleinen Dinge im Alltag.
00:35:06: Danke dir.
00:35:08: Also, es war einmal das jetzt.
00:35:09: Es
00:35:09: war einmal das jetzt.
00:35:11: Ist jetzt da, wahrscheinlich, wenn
00:35:12: die Folge veröffentlicht
00:35:14: ist.
00:35:15: Ich wünsche einen ganz, ganz, ganz viel Freude beim Lesen.
00:35:18: Das Schöne bei deinen Büchern ist ja, dass sie illustriert sind.
00:35:20: Also, das ist so ein bisschen die Kinderbücher für Wachsene eigentlich, oder?
00:35:24: Genau, genau.
00:35:25: Wir haben lange nach dem... Namen für das Genre gesucht, das ist eine poetische Erzählung für Erwachsene mit Illustrationen.
00:35:32: Genau, das ist ein sehr langer Titel, aber das steht meistens in der Buchhandlung.
00:35:36: Gibt es
00:35:37: einen Regal mit deinem Buch da drin?
00:35:40: Nein, da neben steht der kleine Prinz meistens, das ist eine große Fussstapfe tatsächlich.
00:35:43: Das ist das selbe Regal in jeder Buchhandlung.
00:35:45: Aber genau, da steht es.
00:35:47: Ich wollte ja auch nochmal Danke sein, bevor wir fertig sind.
00:35:49: Also auch ganz toll, was du tust und so viele Menschen inspiriert ist, glaube ich, ganz wichtig in der heutigen Zeit.
00:35:55: Und vielen Dank, dass ich da sein durfte.
00:35:57: Danke dir.
00:35:57: Danke fürs Herkommen.
00:35:59: Danke fürs Vorausgehen mit deinen Gedanken und dir Vertrauen und dass du das einfach gemacht hast und die Geschichten erzählt und da auf deine Seele gehört hast.
00:36:09: Die immer gesagt hat, ich möchte gerne Geschichten erzählen.
00:36:12: Manchmal braucht es tatsächlich den Bruch oder die Pause im Außen.
00:36:16: die der Seele den Raum gibt, sich erinnern zu können.
00:36:21: Und ich bin froh, dass du das genutzt hast.
00:36:23: Und ich bin so froh, dass es dich zu Riccada geführt hat, weil Riccada ist, also auch an Riccada hier nochmal ganz viel Liebe, die ist so ein Engel und so ein unfassbar, also die ist ja wirklich ein Engel, Engel.
00:36:34: Die ist einfach ein so unglaublicher Mensch.
00:36:36: Und da hast du auf jeden Fall den richtigen Menschen gefunden, der dich da begleitet und auch
00:36:40: auf deinen Weg.
00:36:42: Vielen Dank.
00:36:43: Vielen Dank.
00:36:44: Also danke, danke.
00:36:45: Und allen Erfolg der Welt, für deine Bücher, für deine Geschichten und ganz viele echte, wahrhaftige, tiefer Momente mit deiner Tochter, die jetzt ja noch kommen dürfen, was es so schön ist.
00:36:59: Also danke
00:37:00: dir.
00:37:00: Danke dir.
00:37:05: Willkommen zurück aus dieser Folge.
00:37:07: Ich hoffe, du hast ganz viel für dich mitgenommen.
00:37:09: Wie immer, teil diese Folge so gerne mit deinen Lieblingsmenschen.
00:37:13: Schick sie raus über WhatsApp, über wo auch immer mit du kommunizierst.
00:37:17: Abonnier diesen Podcast, folge mir so gerne auf iTunes, auf Spotify, auf YouTube.
00:37:22: Einfach kurz auf Folgen oder abonnieren klicken.
00:37:25: Lass natürlich so gerne auch ein Kommentar und ein bisschen Liebesprinkle da.
00:37:29: Und du findest mich auch auf Instagram, Ed, Laura, Marlina, Seila und wir hören uns.
00:37:34: nächste Woche mit einer neuen Folge.
00:37:36: Es ist so schön, dass es dich gibt.
00:37:39: Für dich von Herzen und Abend.
00:37:41: Rock on and Namaste.
00:37:42: Deine Lauch.
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